Stefan Janßens einfacher Plan

19.08.2017

VfB Homberg

Stefan Janßens einfacher Plan

Foto: Jörg Schimmel

Selbst in Führung gehen, danach kein Tor mehr kassieren – das wäre es doch. Der VfB Homberg empfängt am Sonntag um 15 Uhr mit dem VfR Fischeln eines der Topteams der Oberliga.

Stefan Janßen hat einen Plan. „Wenn wir in Führung gehen und danach kein Gegentor mehr zulassen, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen“, sagt der Trainer des VfB Homberg – mit einem Augenzwinkern, versteht sich. Trotz des punktemäßig eher mager verlaufenen Saisonstarts in der Fußball-Oberliga mit einem Zähler aus zwei Spielen ist die Stimmung am Rheindeich nicht im Keller. „Wir haben in beiden Spielen vieles richtig gemacht“, findet Janßen und würde das auch gern am Sonntag wieder behaupten können. Um 15 Uhr stellt sich dann der VfR Fischeln im PCC-Stadion vor.

Da man ja sagt, dass sich im Verlauf einer Saison alles ausgleicht, haben wir jetzt schon einiges gut.
Stefan Janßen (VfB Homberg)

Positiv könnte man festhalten: Es bleibt nicht viel Zeit, um sich über den späten 2:2-Ausgleich in Düsseldorf am Mittwochabend zu ärgern. „Ich hätte aber schon gern ein paar mehr Tage gehabt, um das aufzuarbeiten“, erklärt Stefan Janßen, dem das Konzept der englischen Woche gleich zum Saisonstart ohnehin nicht recht in den Kram passt. So blieb nur wenig Zeit, mit der Mannschaft über das Remis beim SC West zu sprechen, das der Coach als „äußerst unglücklich und ärgerlich“ bezeichnet. Janßen rechnet vor: „Uns wird ein klares Tor zum 3:1 nicht gegeben, im ersten Spiel haben wir zwei eindeutige Elfmeter nicht zugesprochen bekommen. Da man ja sagt, dass sich im Verlauf einer Saison alles ausgleicht, haben wir jetzt schon einiges gut.“

Schon im vergangenen Jahr bekamen es die Gelb-Schwarzen am dritten Spieltag mit dem VfR Fischeln zu tun, seinerzeit ein Mitaufsteiger. Die Krefelder behielten im PCC-Stadion mit 4:1 die Oberhand, das Rückspiel war mit 2:2 schon ausgeglichener. In Homberg war Kevin Breuer mit drei Toren am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt. „Er ist einer der stärksten Oberliga-Spieler auf seiner Position“, sagt Stefan Janßen über den VfR-Spielmacher. Weiteres Augenmerk dürfte auf Dominik Oehlers liegen – falls er denn aufläuft. Der zum Auftakt beim 5:2 in Speldorf zweimal erfolgreiche Mittelstürmer wurde gegen die SV Schonnebeck wegen einer Oberschenkelblessur geschont – prompt gab es eine 0:1-Niederlage.

Das ändert aber nichts an der Einschätzung der Fischelner durch Stefan Janßen. „Die gehören auf jeden Fall zu den Top Five der Liga.“ Ob er dieser Aufgabe mit derselben Mannschaft wie am Mittwoch begegnet, wird sich zeigen. Patrick Dertwinkel musste in Düsseldorf ausgewechselt werden, sein Einsatz ist daher fraglich.

Autor: Thomas Kristaniak

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