Die Nachricht überraschte am Samstag. Benedikt Höwedes ist kein Kapitän mehr des Bundesligisten FC Schalke.

Schalke-Umfrage

Neuer Kapitän - 45 Prozent finden das gut

Christian Brausch
13. August 2017, 12:53 Uhr
Foto: firo

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Die Nachricht überraschte am Samstag. Benedikt Höwedes ist kein Kapitän mehr des Bundesligisten FC Schalke.

Neuer Spielführer wird Torwart Ralf Fährmann. Sein Vizekapitän Leon Goretzka, Höwedes bleibt allerdings ein Mitglied des Mannschaftsrates. Im Anschluss an diese Entscheidung, die Schalke-Trainer Domenico Tedesco auf einer Pressekonferenz am Samstagmittag mitteilte, waren die ersten Reaktionen der Anhänger der Königsblauen eindeutig.

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Verständnislos oder vor den Kopf gestoßen fühlten sich einige Fans der Knappen. Ein User auf Twitter wütete: "Eine absolute Frechheit Höwedes das Amt wegzunehmen! Er ist DIE Identifikationsfigur! Hoffentlich geht er nach England, hätte Todesco vedient!" Ein anderer erklärte: "Wenn sich Höwedes jetzt weiterhin in den Dienst der Mannschaft stellt, dann steigt er zur absoluten Legende auf."

Es gab natürlich auch Meinungen, die Verständnis für die Entscheidung Tedescos hatten, der den Wechsel unter anderem damit begründete, dass er die Verantwortung bei Schalke auf mehrere Schultern verteilen wolle. Doch die Mehrheit war der Meinung, dass hier kurz vor dem Start in die Liga und dem ersten Pokalspiel am Montag beim BFC Dynamo ein Fass aufgemacht wird, welches unnötig ist.

Umso erstaunlicher sind die Ergebnisse einer Umfrage, die RevierSport am Samstag durchgeführt hat. Wir fragten: Ralf Fährmann löst Benedikt Höwedes als Schalke-Kapitän ab. Wie findet ihr die Entscheidung? Über 4700 User haben mittlerweile abgestimmt. Und das Ergebnis ist völlig ausgeglichen. 45 Prozent finden die Entscheidung von Tedesco gut, 44 finden sie nicht gut, zwölf Prozent ist die Entscheidung egal.

Einigkeit besteht bei den Fans darin, dass die Entscheidung keinen Einfluss auf die Leistung oder die Leistungsbereitschaft von Höwedes haben wird. Der Abwehrspieler ist in diesem Punkt über jeden Zweifel der Anhänger erhaben. Und das ist sicher das größte Lob für den Nationalspieler, denn in diesen Zeit ist so etwas nicht mehr selbstverständlich.

Autor: Christian Brausch

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