06.08.2017

BVB

Toprak bricht sich beim Test in Erfurt das Nasenbein

Foto: Firo

Der BVB hat das Testspiel in Erfurt deutlich gewonnen – muss aber personell erneut schlechte Nachrichten verkraften.

Peter Bosz war nicht unbedingt zum Lachen zumute nach dem 5:2 (2:2)-Testspielsieg von Borussia Dortmund beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt. Denn der Trainer von Borussia Dortmund musste schon wieder einen Ausfall hinnehmen: „Ömer Toprak hat sich das Nasenbein gebrochen“, sagte der BVB-Coach nach Abpfiff. Ob und wie lange der Innenverteidiger ausfällt, blieb zunächst offen.

Kurz vor Schluss musste Toprak, der erst in diesem Sommer für zwölf Millionen Euro von Bayer Leverkusen gekommen war, das Feld verlassen – nur wenig später konnte Mannschaftsarzt Markus Braun dem Trainer die unangenehme Nachricht übermitteln.

Zuvor hatte sich schon Sebastian Rode abgemeldet. Der Mittelfeldspieler, eigentlich für die Startelf vorgesehen, hatte sich nach dem Aufwärmen mit muskulären Problemen abgemeldet. „Er hat beim Aufwärmen etwas gespürt, da wollten wir kein Risiko eingehen“, so Bosz.

Kagawa wird mit Vorsicht behandelt

Damit hat die ohnehin schon lange BVB-Verletztenliste noch einige Namen mehr zu verzeichnen. Ohnehin fehlen Marco Reus (Kreuzband-Teilriss), Julian Weigl (Aufbautraining), Raphael Guerreiro (Knöchelbruch), Marcel Schmelzer (Außenband-Teilriss), Erik Durm, Emre Mor (muskuläre Probleme), André Schürrle (Rückenbeschwerden) und Shinji Kagawa muss Bosz derzeit verzichten. Der Japaner trainiert zwar wieder, wird derzeit aber noch mit äußerster Vorsicht behandelt – Zweikämpfe soll er noch meiden. „Die Verletzung ist nicht so lange her“, so Bosz. „Wir müssen aufpassen, dass er nicht wieder auf die Schulter fällt und sie auskugelt.“ Nächste Woche, beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen, werde der Japaner definitiv noch nicht mitwirken.

Und dann ist da ja noch Mario Götze. Der Mittelfeldspieler hat nach überwundener Stoffwechselerkrankung zuletzt einige Testspiele bestritten, im Supercup gegen Bayern München und auch in Erfurt fehlte er. „Ich hoffe, er kann so schnell wie möglich spielen, weil er ein sehr guter Spieler ist“, meinte Bosz. „Aber wir müssen vorsichtig sein, er hat lange nicht gespielt. Er soll ja nicht nur ein Spiel machen, sondern viele Spiele nacheinander.“

Autor: Sebastian Weßling

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