11.05.2017

RWO-Abgang

Abwehrtalent Oliver Steurer wechselt zum BVB

Foto: Thorsten Tillmann

Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen verliert nach Stürmer Simon Engelmann (SV Rödinghausen) den nächsten Leistungsträger.

Nach RevierSport-Informationen wird [person=9243]Oliver Steurer[/person] in der kommenden Saison für die U23 von Borussia Dortmund spielen. Der 22-jährige Innenverteidiger und der BVB haben sich bereits über einen Wechsel geeinigt. Steurer wird den Vertrag in Kürze unterschreiben.

Im Sommer 2015 wechselte der 1,90 Meter große Linksfuß vom Oberligisten ETB SW Essen zu den Kleeblättern. Nach einer holprigen ersten Saison gelang dem Abwehrtalent in dieser Spielzeit der Durchbruch. RWO-Trainer Mike Terranova schenkte Steurer in der Innenverteidigung an der Seite von Kai Nakowitsch das Vertrauen. Dafür verlor unter anderem Kapitän Benjamin Weigelt seinen Stammplatz.

Steurer, der in der Jugend bereits das BVB-Trikot trug, rechtfertigte die Rückendeckung des Trainers mit konstant starken Leistungen. 26 Spiele absolvierte er in der laufenden Spielzeit für die Kleeblätter, die dank einer beeindruckenden Rückrunde auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt sind.

Zwei Drittligisten haben Interesse an Udegbe

Für RWO war der Abgang Steurers nicht zu vermeiden. Zu verheißungsvoll ist die sportliche Perspektive beim BVB-Nachwuchs. Damit hatten die Oberhausener Verantwortlichen gerechnet. Die Verpflichtung des Aacheners [person=12371]Jannik Löhden[/person] (27) war ohnehin eine Reaktion auf den drohenden Abgang zum BVB. Nach [person=2317]Simon Engelmann[/person] (SV Rödinghausen) ist Steurer der zweite Leistungsträger, der den Verein zum Saisonende verlassen wird. Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Torhüter [person=21196]Robin Udegbe[/person], für den sich nach RS-Infos zwei Drittligisten interessieren. Im RWO-Lager besteht jedoch die Hoffnung, dass der 26-Jährige sein Arbeitspapier in Oberhausen dennoch bald verlängern wird. Gleiches gilt für den Ex-Essener [person=6743]Kai Nakowitsch[/person], dessen Vertrag nach zwei Jahren ebenfalls ausläuft.

Autor: Martin Herms

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