Im nächsten Jahr ist der Aufstieg das Ziel

11.04.2017

1. FC Bocholt

Im nächsten Jahr ist der Aufstieg das Ziel

Foto: Ketzer

Am 27. Spieltag empfängt der 1. FC Bocholt als Dritter der Oberliga Niederrhein den abstiegsbedrohten SC Kapellen-Erft.

Das letzte Spiel konnte Bocholt deutlich mit 3:0 gegen den Zweitplatzierten SpVg Schonnebeck gewinnen. Dennoch wird es für das Team von Trainer Manuel Jara sehr schwer noch einmal oben anzugreifen.

Jara sah den Sieg seines Teams im Topspiel sehr sachlich: "Vor uns haben nur wenige Mannschaften gegen Schonnebeck gewonnen. Aber wir haben getan, was notwendig war um zu gewinnen. Bei uns hat jeder für den anderen gearbeitet und dabei alles gegeben. Das ist der ergebnisorientierte Fußball, den ich von meiner Mannschaft sehen will, auch wenn das Spiel über weite Strecken sehr umkämpft war".

Nach diesem Sieg hat Bocholt sechs Punkte nach oben und unten in der Tabelle. Jara erklärt die Ziele für den Rest der Spielzeit wiefolgt: "Wir wollen den dritten Platz auf jeden Fall halten. Ich denke Schonnebeck wird sich wieder fangen und den zweiten Platz verteidigen. Von Velbert bin ich in dieser Saison überrascht, da ich sie als stärksten Konkurrenten um Platz drei eingeschätzt habe".

Das kommende Spiel gegen Kapellen-Erft schätzt der Bocholter Teamchef als schwierig ein: "Kapellen-Erft hat einiges zu verlieren, da sie mitten im Abstiegskampf stecken. Es wird ein ähnlich hartes Spiel wie gegen ETB Schwarz-Weiß Essen, bei dem wir auch nicht all zu gut aussahen."

Auffallend ist, dass die Bocholter von ihren 47 Punkten nur 19 zu Hause holen konnten. Jara kann sich diesen Trend nicht wirklich erklären: "Es ist schwer zu sagen, woran das liegen könnte. Mir ist nur aufgefallen, dass einige Teams bei Heimspielen teilweise mit einer Sechserkette gegen uns agieren. Das ist natürlich legitim, macht es für uns aber auch nicht einfacher. Wir müssen einen Konsens zwischen Offensive und Defensive finden. Das bedeutet aber nicht, dass ich vor dem kommenden Heimspiel Angst habe".

Auch wenn der Aufstieg dieses Jahr in weite Ferne gerückt ist, will der Trainer nächstes Jahr das Ziel Regionalliga angreifen: "Wir haben es geschafft auf dem dritten Platz zu stehen, obwohl uns im Laufe der Saison teilweise nur 13 Spieler zur Verfügung standen. Das zeigt doch, was für eine gute Truppe wir haben. Ich bin kein Freund davon die Erwartungen niedrig zu halten um den Druck zu reduzieren. Fakt ist: Stand jetzt sind wir für nächstes Jahr natürlich einer der Mitfavoriten auf den Aufstieg. Wir sind mit Bocholt nicht in die Oberliga gekommen, um dort zu bleiben. Natürlich wünscht sich jeder hier im Verein den Aufstieg. Auch für mich wäre es ein Traum, in der Regionalliga zu trainieren".

Autor: RS

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