RWE

Wird Sven Demandt ein "Roter Teufel"?

Krystian Wozniak
27. Dezember 2016, 14:04 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Rot-Weiss Essen könnte seinen Trainer Sven Demandt an einen Zweitligisten verlieren.

Nach dem Rücktritt von Tayfun Korkut beim 1. FC Kaiserslautern brodelt die Gerüchteküche. Nach RevierSport-Informationen gehört auch RWE-Coach Demandt zu den möglichen Trainerkandidaten auf dem Betzenberg.

Lauterns Sportdirektor Uwe Stöver ist ein alter Weggefährter des 51-jährigen Ex-Stürmers. Beide haben einst für den FSV Mainz 05 gespielt. Stöver und Demandt sind bis heute befreundet. Einst wollte Stöver seinen Kumpel Demandt zum FSV Frankfurt holen. Doch da hatte der ehemalige Bundesligaspieler schon beim SV Wehen Wiesbaden zugesagt. Jetzt könnte Demandts Weg nach den Stationen bei Borussia Mönchengladbach II, SV Wehen Wiesbaden und Rot-Weiss Essen in die 2. Bundesliga führen. "Ich habe noch einen Vertrag bei RWE und fühle mich in Essen sehr wohl", sagt der gebürtige Kölner zu den Spekulationen.

Demandts Vertrag an der Hafenstraße läuft noch bis zum 30. Juni 2018. Auch deshalb ist RWE-Präsident Michael Welling gelassen: "Falls das stimmen sollte, dann ist das doch eine große Ehre - sowohl für Sven als auch Rot-Weiss Essen. Wenn ein Zweitligist an unserem Trainer interessiert sein sollte, dann heißt das doch, dass RWE einen guten Mann an der Seitenlinie hat. Sven hat bei uns noch einen gültigen Vertrag."

Seit dem 6. April dieses Jahres ist Demandt für RWE verantwortlich. In 34 Pflichtspielen holte er einen Punkteschnitt von 1,88 Zählern pro Partie. Unter dem 139-fachen Bundesligatorschützen gab es für RWE 19 Siege, sieben Remis und acht Niederlagen.

Autor: Krystian Wozniak

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