BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat auf der Jahreshauptversammlung des Bundesligisten ein Sprüche-Feuerwerk gezündet.

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Watzke ledert gegen Dauerrivalen Schalke

21. November 2016, 12:42 Uhr
Foto: Getty Images

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat auf der Jahreshauptversammlung des Bundesligisten ein Sprüche-Feuerwerk gezündet.

Spitzen und eindeutige Bemerkungen gab es in jede Richtung. Angefangen bei RB Leipzig. Die Roten Bullen sind dem 57-Jährigen schon lange ein Dorn im Auge. Seit dem Dortmunder 1:0-Sieg über den FC Bayern München am Samstagabend ist der Klub von Getränkehersteller Red Bull Tabellenführer in der Bundesliga. Zu der Lage an der Spitze des Fußball-Oberhauses hat Watzke eine deutliche Meinung: „Wir haben wieder deutlich mehr Spannung - auch wenn wir diesen Tabellenführer nicht unbedingt brauchen."

Gleichwohl betonte er, dass er den außerordentlichen Start der Leipziger differenziert betrachten könne: „Ich ziehe den Hut vor der sportlichen - ich sage ausdrücklich der sportlichen - Leistung von RB." Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag hatte Watzke bereits einen Giftpfeil gen Osten geschossen: "Alle 150 Mitglieder können jetzt den Livestream ausmachen, ich werde dazu nichts sagen. Ich mache zwei Tage Feierpause – danach geht es weiter.“ In der Vergangenheit hatte der BVB-Geschäftsführer wiederholt seinen Argwohn gegenüber RB Leipzig geäußert.

Natürlich gab es auch eine Spitze Richtung Schalke 04. Den Erzrivalen aus Gelsenkirchen hat der BVB in Sachen Mitgliederzahl überholt. Watzke: "Wir sind jetzt der zweitgrößte Verein Deutschlands, wir haben die Blauen abgehängt und die werden uns auch nie wieder erreichen."

Das reiche den Verantwortlichen des achtfachen Deutschen Meisters aber noch nicht: "Wir sind viertgrößter Verein der Welt, aber das reicht uns nicht. Wir wollen zweitgrößter Verein werden, wir wollen Benfica und Barcelona einholen. Und was wir uns vornehmen, erreichen wir in der Regel auch."

Der BVB-Boss ließ es sich nicht nehmen, dem zu Manchester United abgewanderten Henrikh Mkhitaryan einen mitzugeben: "Mats Hummels und Ilkay Gündogan waren durchgängig Weltklassespieler. Bei Mkhitaryan war das in der vergangenen Saison in Ansätzen auch der Fall."

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