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Boss Watzke stichelt gegen RB Leipzig

Sebastian Weßling
21. November 2016, 06:47 Uhr
Foto: Firo

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Auf der MItgliederversammlung von Borussia Dortmund wirbt Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke für ein entspanntes Verhältnis zu Bayern München. Dafür bekommen andere ihr Fett weg.

Hans-Joachim Watzke war hervorragender Laune, als er am Sonntag auf der Mitgliederversammlung von Borussia Dortmund ans Rednerpult trat – und das hatte natürlich zu einem großen Teil mit den Ereignissen des Vortags zu tun. „Es gibt nichts Geileres als Bayern München zu schlagen“, sagte der BVB-Geschäftsführer. Und an die Mannschaft gerichtet, die Teile der Versammlung verfolgte: „Ihr habt uns gestern alle unfassbare Freude bereitet. Wenn man die überschäumende Freude im Stadion gesehen hast: Das vergisst du nicht.“

Zugleich plädierte Watzke erneut für einen vernünftigen Umgang mit dem Rekordmeister. Dies habe ihm zwar in den vergangenen Tagen Kritik eingebracht, sagt er. Aber: „Wenn ich einiges auch aus den Ereignissen in Amerika gelernt habe, dann, dass man sich nicht permanent auf die Fresse hauen muss. Wir haben ein Konkurrenzverhältnis, trotzdem kann man persönlich vernünftig miteinander umgehen.“

Sticheleien gab es dieses Mal für andere Klubs. „Alle 150 zahlenden Mitglieder von RB Leipzig können jetzt den Livestream abstellen, ich werde dazu nichts sagen“, kündigte der Geschäftsführer an, um dann in Richtung des Tabellenführers nachzuschieben: „Ich mache zwei Tage Feuerpause – danach geht es weiter.“ Auch Manchester City und der im Sommer abgewanderte Ilkay Gündogan bekamen ihr Fett weg. Genüsslich wies Watzke darauf hin, dass der BVB im Uefa-Ranking auf Rang sieben steht – und Manchester City nur auf 13. „Ilkay hat im Kicker vom Weltklub Manchester City gesprochen“, so Watzke. „Da müssen die noch etwas aufholen.“

Angesichts von 145.207 Mitgliedern kündigte Watzke zudem an: „Barcelona und Lissabon können sich warm anziehen – das ist nur noch eine Frage von Jahren, bis wir die eingeholt haben.“ Denn: „In der Kombination aus großen Erfolgen, großer Tradition und einer unvergleichlichen Solidarität ist das sowieso der großartigste Verein der Welt.“

Autor: Sebastian Weßling

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