27.04.2016

TSG Sprockhövel

Regionalliga-Planungen laufen

Foto: Walter Fischer

Für die TSG Sprockhövel kann es mit dem Aufstieg in die Fußball-Regionalliga schnell gehen.

Unter Umständen könnten die Sprockhöveler schon am Sonntag beim Spiel in Stadtlohn den Klassensprung perfekt machen.

Auf einer einberufenen Pressekonferenz am Mittwochmorgen erläuterten Geschäftsführer Andre Meister, Abteilungsleiter Uli Meister und Kassierer Jürgen Meister den aktuellen Stand der Planungen, gerade im Hinblick auf den wahrscheinlichen Aufstieg. Die erfreulichste Nachricht ist für die TSG sicherlich, dass der Spielerkader bis auf eine Ausnahme in der kommenden Saison zusammenbleibt. Nur Ersatzkeeper David von Hagen wird den Verein verlassen. Verträge über die kommende Saison hinaus haben schon einige wichtige Stammspieler unterschrieben. So bleiben Raoul Meister, Tim Dudda, Adrian Wasilewski, Max Claus auch noch in der Saison 2017/2018 der TSG erhalten. Verträge mit dem gleichen Ablaufdatum sollen in der kommenden Woche zudem noch von Tim Oberdorf, Robin Benz, Finn Heiserholt und Simon Bukowski unterzeichnet werden.

„Alle anderen Spieler haben sowieso einen Vertrag für die kommende Saison“, sagt Kassierer Jürgen Meister. „Sollten noch Angebote für Spieler von Vereinen aus höheren Ligen kommen, wollen wir den Spielern aber keine Steine in den Weg legen. “

Vier Zugänge für die Saison 2016/2017 stehen indes schon fest. Aus der eigenen A-Jugend stoßen Torhüter Sascha Weber, Kapitän Sven Höltke und Cedrik Mvondo zum Kader von Trainer Andrius Balaika. Einzige externe Verpflichtung ist bisher Sven Möllerke, der aktuell beim Bochumer Landesligisten SC Weitmar 45 spielt und vor kurzer Zeit noch in der A-Jugend von Rot-Weiß Ahlen zwischen den Pfosten stand.

Das Lizenzverfahren der TSG Sprockhövel für die Regionalliga läuft derzeit noch. „Wir befinden uns mit dem Verband, den Behörden und den Städten in konstruktiven Gesprächen“, erklärt Geschäftsführer André Meister. „Das Baumhof-Stadion müsste etwas aufgerüstet werden und die Gefahrenspiele würden im Hagener Ischelandstadion ausgetragen werden. Mehr können wir noch nicht sagen. Das Verfahren läuft ja noch. Bis zum 1. Juli müssten wir die Auflagen aber erfüllen.“

TSG hofft auf Hilfe aus der Region

Vier Partien müsste die TSG wohl in Hagen austragen. „Das wären die Spiele gegen Rot-Weiss Essen, Oberhausen, Aachen und Wuppertal“, sagt Abteilungsleiter Uli Meister.

Dass der organisatorische Aufwand in der Regionalliga bei Heimspielen im Ischelandstadion vor mehreren Tausenden Zuschauern ein anderer wäre, als vor 500 bis 600 Besuchern im Baumhof-Stadion, scheint klar. Für die Umsetzung benötigt der Verein aber noch weitere Hilfe. „Mit der derzeitigen Anzahl von Helfern wäre das nicht zu stemmen“, sagt André Meister. „Wir hoffen, dass noch einige hinzukommen. Auch von Firmen und Unternehmen aus unserer Region könnten wir noch Unterstützung gebrauchen.“

Autor: Julian Resch

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