MSV Duisburg

Kein Risiko eingehen

03. Dezember 2015, 15:12 Uhr
Foto: Firo

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Am Sonntag, 13.30 Uhr, geht es für den MSV Duisburg gegen Aufstiegsfavorit RB Leipzig. Gruev muss wohl auf einen wichtigen Spieler verzichten.

Auch wenn es beim MSV Duisburg zuletzt einige Rückkehrer ins Team gab und sich der Trainer über einen wachsenden Konkurrenzkampf in der Mannschaft freut. Auf manchen Positionen stellt sich das Team dann doch noch von alleine auf.

Eins der größten Sorgenkinder ist dabei [person=31749]Victor Obinna[/person]. Der 28-jährige Nigerianer fällt sehr wahrscheinlich auch gegen die Roten Bullen aus, seine Knieprobleme lassen einfach nicht nach. Zwar hatte Ilia Gruev Anfang der Woche noch ein bisschen Hoffnung, nachdem Obinna zusammen mit den Kollegen am Montag ausgelaufen war, doch Mitte der Woche sank diese dann schon wieder. "Es wird schwer", erklärte der Duisburger Trainer.

Und selbst wenn der Spieler bis Sonntag keine Schmerzen mehr haben sollte, für die Partie gegen starke Leipziger wäre er für den Trainer sehr wahrscheinlich trotzdem keine Option. Nach jetzt knapp drei Wochen Pause fehlt Obinna die nötige Fitness. Nur Spieler, die zu 100 Prozent fit sind - physisch wie psychisch - will Gruev einsetzen. "Etwas anderes können wir uns gar nicht erlauben in unserer Situation", erklärt er. Ein Negativ-Beispiel ist [person=7338]Enis Hajri[/person]. Nach seinem Bänderriss spielte er 90 Minuten gegen Union Berlin, jetzt fehlt er bis zur Wintervorbereitung, weil er Probleme im Sprunggelenk hat. Und so wird im Sturmzentrum wohl erneut [person=2865]Kingsley Onuegbu[/person] auflaufen, der zuletzt als einzige Spitze einen schweren Stand hatte.

Ähnliches gilt für [person=31842]Giorgi Chanturia[/person]. Auch wenn der Georgier gegen Sandhausen von Beginn an randurfte, nach abgesessener Gelbsperre wird am Sonntag wieder [person=1414]Dennis Grote[/person] auflaufen. Der 29-Jährige hatte seine Aufgabe auf der Außenbahn zuletzt gut gemacht. Und Chanturia? Der braucht einfach noch ein bisschen Zeit, um sich an die zweite deutsche Liga zu gewöhnen, bis er sein Potenzial voll abrufen kann.

Ein Extralob gibt es vom Trainer für [person=2131]Thomas Meißner[/person]. Nach seiner Gelb-Roten-Karte gegen den SC Freiburg ist es für den Innenverteidiger aktuell schwer, wieder in die Startelf zu rutschen. Vertreter [person=4121]Steffen Bohl[/person], der auch schon für den verletzten [person=1753]Branimir Bajic[/person] eingesprungen war, hat zuletzt einen guten Job gemacht. Ihn will Gruev auf keinen Fall wieder rausnehmen. Für Meißner bedeutet das aber keineswegs, dass er den Kopf in den Sand steckt. Ganz im Gegenteil: Der Ex-Dortmunder gibt im Training weiter Gas und versucht den Coach von sich zu überzeugen. "Genau das ist die richtige Reaktion", sagt Gruev, der sich auf seine Spieler im Moment verlassen kann. "Wenn ich jemanden brauche, dann ist er da!"

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