Lippstadt - Sprockhövel

Gipfeltreffen am Bruchbaum

Kevin Weißgerber
02. Oktober 2015, 14:42 Uhr

Foto: Nils Heimann

Bereits am Samstag kommt es zum Topspiel der Oberliga Westfalen, wenn der Spitzenreiter der TSG Sprockhövel zu Gast beim Zweitplatzierten beim SV Lippstadt ist.

Am Ende der letzten Saison trennten beide Vereine satte 26 Punkte und neun Positionen. Lippstadt, damals letztlich guter Fünfter, konnte sich in Hin- und Rückspiel 8:1 gegen die TSG Sprockhövel, welche nur Vierzehnter wurden und somit nur knapp der Relegation entkamen, durchsetzen. Heute, knapp vier Monate später, sieht die Sachlage jedoch ganz anders aus. Zwar bestätigt der SV Lippstadt seine gute Form aus der letzten Spielzeit, doch so ist es gerade die neue, verjüngte Mannschaft der Sprockhöveler, die die Liga diese Saison bisher dominiert und mit vier Punkten Vorsprung an der Spitze steht.

"Die TSG steht zurecht auf dem ersten Platz. Mit
[person=6089]Adrian Wasilewski[/person], [person=19898]Tim Dudda[/person] und [person=6090]Max Claus[/person] haben sie in der Offensive eine sehr starke Achse zusammengestellt, die mit weiteren starken jungen Spielern ergänzt wird", lobt Stefan Fröhlich, Trainer der Lippstädter den Gegner und freut sich auf das Topspiel. Genauso wie sein gegenüber Andrius Palaika, weiß jedoch um die Stärke des Gegners: "Für mich ist Lippstadt aufgrund ihrer Klasse im Vorteil, aber meine Spieler sind heiß auf die Partie und wollen alles geben." Verzichten muss Palaika auf Abwehrchef [person=28266]Leroy Kwadwo[/person], der nach einer gelb-roten Karte im letzten Spiel gegen Eintracht Rheine gesperrt ausfallen wird. "Ich werde mir im Abschlusstraining noch einmal ein Bild machen und dann entscheiden, wer die Lücke in der Verteidigung schließen wird", gibt sich Balaika ruhig zu dem Thema, auch wenn der Ausfall einen herben Qualitätsverlust in der Mannschaft bedeute.

Mit guter Stimmung sei im Stadion Am Bruchbaum auf jeden Fall zu rechnen: "Unsere Fans planen eine 1000 Plus Aktion, die noch einmal ein wenig mehr Zuschauer ins Stadion locken soll", betont Fröhlich.

Autor: Kevin Weißgerber

Mehr zum Thema

Kommentieren