Vom Rotsünder zum Derbyhelden

20.09.2015

KFC Uerdingen

Vom Rotsünder zum Derbyhelden

Foto: Frank Gröner

Im Derby zwischen Krefeld-Fischeln und dem KFC Uerdingen sah es lange Zeit so aus, dass Fischeln erst zum zweiten Mal überhaupt gegen den großen Rivalen punkten könnte.

Doch zehn Minuten vor Schluss setzte sich [person=1518]Silvio Pagano[/person] einmal mehr auf dem rechten Flügel durch und flankte auf den langen Pfosten, wo [person=28147]Walid Sekkour[/person] heranrauschte und die viel umjubelte Führung vor 2.755 Zuschauern in der Grotenburg erzielte, wenige Minuten später traf Mo Idrissou zum Endstand. „Da haben wir stark über die Flügel gespielt, das haben wir im Training immer wieder so geübt. Der zweite Pfosten muss besetzt sein“, erklärt der Außenstürmer.

Dass der 22-jährige Neuzugang von den SF Siegen mit seinem ersten Saisontreffer zum Derbyhelden wurde, war so nicht unbedingt zu erwarten. Beim torlosen Remis bei Jahn Hiesfeld am ersten Spieltag wurde Sekkour des Platzes verwiesen und musste gleich vier Spiele zuschauen. Nicht unbedingt ein Traumstart für eine Neuverpflichtung. Für den Flügelstürmer zählten nach den absolvierten 90 Minuten aber ganz andere Dinge: „Der Sieg ist unglaublich wichtig für uns. Die ganzen letzten zwei Wochen war das Derby Dauerthema in der Presse, aber wir haben jetzt gezeigt, wer der Herr im Haus ist. Nach dem Spiel gegen Wuppertal hatten wir als Mannschaft etwas gutzumachen.“

Wiedergutmachung hat der KFC auf jeden Fall erfolgreich betrieben, die Fans feierten ihre Mannschaft nach Abpfiff frenetisch. „Drei Punkte im Derby zählen eben doppelt“, weiß auch Sekkour.

Autor: Miguel Thome

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