Peter Schubert steht bei Alemannia Aachen vor einer ungewissen Zukunft.

Alemannia Aachen

Steht eine Trainer- und Spielerflucht bevor?

Krystian Wozniak
01. April 2015, 19:10 Uhr

Peter Schubert steht bei Alemannia Aachen vor einer ungewissen Zukunft.

Jüngst lehnte Schubert ein Vertragsangebot zur vorzeitigen Verlängerung ab. Jetzt ist klar, dass Schubert in der kommenden Saison nicht mehr Trainer der Alemannia sein wird. "Ich bin auf ihn als erstes zugegangen, weil ich seine Arbeit schätze. Wir wollten schnell Klarheit und Ruhe. Ich habe erwartet, dass er vorangeht und ein Zeichen setzt. Meiner Meinung nach ist Aachen eine Chance für Peter Schubert. Bei den Verhandlungen gilt es, zwei Dinge zu unterscheiden. Zum einen habe ich als erste Amtshandlung eine sofortige finanzielle Besserstellung im laufenden Vertrag des Trainers veranlasst. Ein Zeichen von großer Wertschätzung. Zum anderen lag dem Trainer für eine Vertragsverlängerung ein Angebot vor, das noch verbessert wurde. Ich bin ihm in vielen Punkten weit entgegengekommen. Er hat leider abgelehnt", erklärt Alexander Klitzpera, Sportlicher Leiter in Aachen, gegenüber der Aachener Zeitung.

Und auch bei den Vertragsgesprächen mit den Spielern scheint es zu haken. Nach RS-Informationen haben aktuell nur drei Stammspieler ihre Arbeitspapiere bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Alle anderen Kontrakte laufen am Saisonende aus und die Gespräche sind bisher negativ ausgefallen. Klitzpera gegenüber der Aachener Zeitung: "Alle Stammspieler haben verbesserte, sehr gute Angebote erhalten, obwohl ich in der nächsten Saison in Liga vier den gleichen Etat haben werde. Es ist aber erschreckend, wie sich manche einerseits in den Medien äußern und andererseits in den Verhandlungen verhalten. Viele Spieler haben ausschließlich Verträge, die sich nur im Aufstiegsfall verlängern. Ich hätte sie gerne auch in der Regionalliga dabeigehabt. Aber nicht alle wollen den Weg mit dem Verein weitergehen."

Autor: Krystian Wozniak

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