Was war da los?

Schlammschlacht zwischen Lakis und Wollitz

Krystian Wozniak
17. September 2014, 23:42 Uhr

Nach dem 1:1-Remis zwischen dem KFC Uerdingen und Viktoria Köln lieferten sich die Verantwortlichen nach dem Spiel noch eine "dritte Halbzeit".

Im Fokus: KFC-Präsident Lakis und Ex-Uerdingen-Spieler sowie aktueller Viktoria-Coach Claus-Dieter "Pele" Wollitz.

Laut Lakis soll sich Wollitz nach dem Schlusspfiff unter der Gürtellinie gegenüber dem KFC-Boss verhalten haben. Daraufhin sprintete der griechische Geschäftsmann nach eigenen Angaben in Richtung VIP-Raum, schnappte sich einen roten Edding und beschriftete auf einer Collage mit verdienten KFC-Spielern, wo unter anderem Marcus Wedau oder Sergej Gorlukowitsch zu sehen sind, ein Wollitz-Foto mit dem Begriff "Asi". Zudem beschmierte Lakis das Wolllitz-Foto mit einem roten "X" und will den Kölner Übungsleiter schon am Donnerstag von dieser Collage entfernen.
[gallery]4439,0[/gallery]
RS fragte sowohl bei Lakis als auch Wollitz nach, was denn da los war?

Lakis:
"Er hat sich kurz vor Ende und nach dem Spiel sehr asozial gegenüber meiner Person verhalten. Er ist ja dafür bekannt, auf dieses Niveau will ich mich nicht begeben. Ab Donnerstag wird Wollitz nicht mehr auf der Collage der verdienten Spieler zu sehen sein. Den kicke ich da raus. So verhält sich ein Ex-Spieler gegenüber seinem ehemaligen Klub nicht. Ich glaube, dass alle Zuschauer gesehen haben, dass die KFC-Spieler gutes Essen bekommen, denn sie haben bis zur 94. Minute Gas gegeben und mehr Körner als die Viktoria gehabt."

Claus-Dieter Wollitz:
"Diese Beleidigung spricht für diese Person als Präsident. Es ist schade, dass so ein Mann bei diesem Verein herrschen darf. Mir tun nur diese Jungs leid, die keine Gelder bekommen, nichts zu Essen haben. Und dann den Gästetrainer als asozial zu beleidigen - das muss ich nicht weiter kommentieren. Wichtig ist, dass die Mannschaft vom KFC diesen Weg, den sie eingeschlagen hat, weitergeht. Die Fans nehmen das an. Das ist eine sehr gute, junge Mannschaft. Das ist das, was die Grotenburg verdient hat."

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren