08.07.2014

BVBs Maximilian Güll

„Die Chancen sind für alle gleich“

Beim BVB will Verteidiger Maximilian Güll den nächsten Schritt machen und eine gute Ausbildung erhalten.

Im Sommer wechselte [person=9204]Güll[/person] vom MSV Duisburg zum großen Reviernachbarn Borussia Dortmund. Bei der Zweitvertretung des BVB will sich der 19-Jährige weiterentwickeln.

In der vergangenen Saison absolvierte der Linksverteidiger elf Partien für die Duisburger in der dritten Liga. Dabei konnte sich Güll schnell in den Fokus spielen. Die Dortmunder beobachteten das MSV-Eigengewächs während der vergangenen Spielzeit. Auch beim Freundschaftsspiel gegen die BVB-Profis konnte der Außenverteidiger auf sich aufmerksam machen. „In diesen Spielen konnten wir uns ein gutes Bild von ihm machen“, sagt BVB II-Teammanager Ingo Preuß: „Wir haben sehr viel Potenzial gesehen.“ Besonders seine Schnelligkeit und seine Ausdauer zeichnen den Linksverteidiger aus.

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Der 19-Jährige selbst fühlt sich wohl in Dortmund: „Die ersten Tage waren anstrengend, doch die Mannschaft hat mich gut aufgenommen. Es ist alles sehr familiär und wir sind alle in einem ähnlichen Alter“, sagt Güll. [person_box=9204][/person_box]Sowohl die Kaderstruktur und die Philosophie des Trainers würden ihm entgegenkommen. „Der Verein baut auf junge Spieler, die sich auch in der zweiten Mannschaft entwickeln können“, begründet der gebürtige Duisburger seinen Wechsel: „Beim BVB bekomme ich eine gute Ausbildung.“

In Richtung Profis schielt der Verteidiger erst mal nicht, er will sich erst in der Zweitvertretung durchsetzen: „Die Chancen sind für alle gleich.“ Aufgrund von muskulären Problemen konnte Güll bislang nur ein Spiel für das Team von Trainer David Wagner absolvieren. „Zwar müssen wir die Vorbereitung abwarten, doch Güll ist ein vollwertiges Teammitglied und könnte seinen Weg nach oben machen“, betont Preuß. Der 19-Jährige habe auf der linken Seite zwar Konkurrenz, aber auch gute Chancen, „im ersten Saisonspiel dabei zu sein.“

„Der MSV bleibt mein Verein“

Seit 2005 spielte Maximilian Güll beim MSV Duisburg. Bei den Zebras durchlief er sämtliche Jugendabteilungen bis zur ersten Mannschaft. Mit einem weinenden Auge verlässt er den Verein, stellt aber zugleich klar: „Der MSV bleibt mein Verein. Von klein auf bin ich zum MSV gegangen und habe dort gespielt. Den Kontakt will ich auch weiterhin halten.“

Nun will er sich aber auf die neue Aufgabe konzentrieren und weiß, um was es geht: „In erster Linie wollen wir den Klassenerhalt schaffen. Alles, was darüber hinaus gehen sollte, wäre super.“

Autor: Arthur Makiela

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