03.07.2014

FC Gütersloh

Neuer Vorstand strebt "OWL-Team" an

Die Jahreshauptversammlung des FC Gütersloh ist vollbracht und mit Andre Niermann der erwartete neue 1. Vorsitzende gewählt. Dieser strebt eine OWL-Kooperation an.

Die 44 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder wählten mit Andre Niermann den einzigen Kandidaten zum Vorsitzenden und bereiteten somit auch den Weg für die angestrebte enge Kooperation mit den höherklassigen Nachbarn aus Verl und Wiedenbrück (RS berichtete). Allerdings korrigierten alle Beteiligten den Begriff einer "Fusion" und sprachen sich viel mehr für eine Ausgliederung der ersten Mannschaften der drei Vereine FC Gütersloh, SC Verl und SC Wiedenbrück aus, die - nach Vorstellung der Gütersloher - frühestens ab der Saison 2015/2016 als ein "OWL-Team" zusammengeführt werden sollen. Höherklassiger Fußball in der Region Ostwestfalen-Lippe soll somit in der Zukunft sichergestellt werden.

Arm dran, aber gewillt

Schrecken lösten allerdings die Zahlen aus, die der Gütersloher Vorstand, der künftig neben Niermann aus Alexander Leng (2. Vorsitzender) sowie den Kassenprüfern Rolf Rotthaus und Peter Woyna besteht, den anwesenden Mitgliedern vorlegte. Nachdem bereits die vergangene Saison mit einem Minus abgeschlossen wurde, kann der FC Gütersloh mit einem Mini-Etat von 380.000 Euro für die Spielzeit 2014/15 für den Gesamtverein planen. Auch hierbei wird aber erneut ein Minus eingeplant. Zudem rangiert der FCG damit in der Oberliga Westfalen nach Aussage des Sportlichen Leiters und Trainer Holger Wortmann finanziell unter den letzten drei Mannschaften. "Es wird erneut eine Herausforderung", betonte der Trainer.

Immerhin konnte mit dem Sportartikelhersteller "Patrick" ein neuer Sponsor vorgestellt werden, der künftig das Trikot des Heidewaldklubs zieren wird. Nachdem außerdem mit Offensivmann Waldemar Jurez (SV Rödinghausen) der nächste Neuzugang feststeht, plant Wortmann den erneuten Klassenverbleib in der Oberliga Westfalen. Helfen kann dabei sicherlich die Erfahrung der vergangenen Saison, als der FCG unter ähnlich schwierigen Voraussetzungen gestartet war und nach einer furiosen Hinrunde und schwächeren Rückserie letzendlich auf Platz zehn ins Ziel kam.

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