18.03.2014

RWE

Fascher will "Platz eins bis fünf"

Rot-Weiss Essen hat einen neuen Trainer. Wie RevierSport bereits am Montag berichtete, hat in Zukunft Marc Fascher an der Hafenstraße das Sagen.

Die Verantwortlichen von Rot-Weiss Essen wussten, warum sie die Pressekonferenz am Dienstag in den Kulturfreunde-Bereich im Erdgeschoss des Stadions Essen verlegt hatten, anstatt sie wie sonst üblich in einer Loge durchzuführen. Das Medien-Interesse an diesem Termin war enorm. Nachdem am Montag Waldemar Wrobel von seinen Aufgaben entbunden wurde, sollte schließlich sein Nachfolger der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Sportvorstand Uwe Harttgen erklärte, dass er schon nach seinen ersten zwei Tagen im Amt zum ersten Mal mit der Frage konfrontiert wurde, wie es denn mit dem Trainer weitergehe. Doch Harttgen musste sich erst ein Bild von der Situation verschaffen und die sportliche Situation analysieren. Diese Analyse sei vor zwei Wochen mit der Entscheidung abgeschlossen worden, sich von Wrobel zu trennen. Daraufhin hätten die Gespräche mit Fascher begonnen, der "von Anfang an mein Wunschkandidat war", wie Harttgen betonte.

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"Wer darauf nicht steht, hat mit Fußball wenig am Hut“

Fascher, der seit dem Auslaufen seines Vertrages bei Hansa Rostock im Sommer 2013 ohne Verein war, zeigte sich begeistert von seiner neuen Aufgabe. "Wenn du die Fußballlehrer-Lizenz erwirbst, dann willst du eigentlich so hoch wie möglich trainieren. Aber es gibt Vereine, die würdest du auch in der Bezirksliga trainieren. RWE ist so ein Verein. Wer darauf nicht steht, hat mit Fußball wenig am Hut", erklärte er. Von der Atmosphäre an der Hafenstraße konnte sich der 45-Jährige bereits ausführlich ein Bild machen. Er war in der laufenden Saison bereits mehrfach im Stadion Essen vor Ort.

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Fascher bekommt von den Verantwortlichen keinen Rucksack aufgesetzt. In Sachen Ziele für die Zukunft hält sich Harttgen zurück. „Wenn wir in den nächsten zwei Jahren unter die ersten fünf kämen, hätten wir viel erreicht.“ Fascher selbst hält es für "realistisch, Platz eins bis fünf anzusteuern."

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Zuvor gilt es allerdings, die aktuelle Saison vernünftig zu beenden. "Wir sind meilenweit davon entfernt, etwas abzuschenken", sagt Fascher. Und auch er weiß, dass das wichtigste Spiel am 8. April im Niederrhein-Pokal stattfinden wird: "Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft alles in die Waagschale werfen und einen Pokalfight abliefern wird", erklärte Fascher, der es kaum abwarten konnte, seine Spieler ab sofort darauf einzuschwören. Direkt nach der Pressekonferenz ging es auf den Platz zum ersten Training.

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