29.04.2007

SCHALKE 04 II: Toni Tapalovic würde gerne bleiben

Auch als Nummer vier

Für Toni Tapalovic hat die Zeit der Revierderbys begonnen. Am Freitagabend saß er noch bei der 1:2-Niederlage der Schalker Profis in Bochum auf der Bank. Heute steht er für die Oberliga-Reserve beim Gastspiel in Herne zwischen den Pfosten. Der Keeper hat sich damit arrangiert, beim FC Schalke oben irgendwie dazu zugehören, aber nicht wirklich auf dem zweiten Bildungsweg noch einmal eine ernsthafte Chance auf den Durchbruch in die Bundesliga zu erhalten.

"Ich bin ja erst durch die Verletzung von Ralf Fährmann in den Profikader hochgezogen werden. Ralf wird im Sommer wieder zurückkommen, mal gucken, wo ich dann bleibe", überlegt Tapalovic.

Da die Königsblauen in Mathias Schober zusätzlich einen erfahrenen Mann als wahrscheinliche Nummer zwei hinter Manuel Neuer verpflichtet haben, würde er ab Sommer ins vierte Glied rücken. "Trotzdem kann ich mir vorstellen hier zu bleiben. Wie schnell es im Fußball gehen kann, dass man plötzlich doch wieder gebraucht wird, hat man ja gerade in dieser Saison gesehen", weiß Tapalovic. "Ralf wird als Jungprofi natürlich gefördert und spielen, wenn er fit ist, Dennoch kann die Aufgabe für mich reizvoll sein."

Ein erstes Gespräch mit der S04-Führung über eine Vertragsverlängerung hat es schon gegeben. Sollte dem Kroaten nicht plötzlich ein tolles Angebot ins Haus flattern, ist er bereit, dieses anzunehmen. Schließlich geht Schalkes Unterbau mit dem Ziel in die nächste Serie, die Qualifikation für die Regionalliga, die ab 2008 allerdings nur noch die vierte Spielklasse ist, zu schaffen.

In der laufenden Runde geht es für die Elf von Trainer Mike Büskens maximal noch um den für den Aufstieg unbedeutenden Rang zwei. "Auch wenn Verl letzten Sonntag verloren hat, brauchen wir nicht mehr auf Platz eins zu gucken. Die haben fünf Punkte Vorsprung und noch ein Nachholspiel im Rücken", ist Tapalovic realistisch.

Um die richtige Motivation der Schalker muss man sich beim Auftritt in Herne nicht zu sorgen. Im Hinspiel gab es daheim eine 0:3-Pleite. "Ich hoffe, dass wir die Herner nicht noch einmal so zum Tore schießen einladen werden", macht Büskens klar.

Autor: hb

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