05.09.2013

YEG Hassel

Trotz Landesliga - Training nur auf Asche

Der Landesligist YEG Hassel möchte sich nach dem Aufstieg in die Landesliga mit einem anständigen Tabellenplatz etablieren. Allerdings unter schwierigen Voraussetzungen.

Beim Landesligist YEG Hassel stehen die Vorzeichen für eine erfolgreiche Saison in der Landesliga durchaus positiv. Sie haben nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga ihren Kader qualitativ aufgewertet und haben ihr Ziel klar auf einen einstelligen Tabellenplatz gesteckt. Ein Problem bleibt allerdings: Die Trainingssituation auf Asche bietet schwierige Voraussetzungen. "Das Training auf Asche ist natürlich eine Beeinträchtigung des Erfolgs", findet der Leiter der Fußballabteilung Erol Muslu.

Die Sportanlage Lüttinghof teilt sich YEG Hassel mit dem SC Hassel. Über Jahre wurde eine Einigung, zwischen den beiden Vereinen und Gelsensport für die Wettkampfbenutzung des Rasenplatzes durch YEG getroffen. Trainiert wird aber nach wie vor auf Asche, worin Muslu einen klaren Nachteil sieht. "Wir stecken viel Arbeit in den Verein und auch in den Erfolg, wenigstens das Abschlusstraining auf dem Rasenplatz wäre für uns wichtig. Dies wird uns aber mit der Begründung, der Rasen müsse geschont werden untersagt. Trotzdem trainiert die gesamte Jugend des SC Hassel auf dem Rasenplatz". Die Situation des noch sehr jungen Vereins YEG und dem SC birgt seit Jahren auch Konfliktpotenzial bei Gelsensport.

Kein Kommentar vom SC Hassel

Geschäftsführer Günter Pruin bemüht sich aber, allen Beteiligten gerecht zu werden. "Der Belegungsplan des Platzes regelt den Trainings- und Wettkampfbetrieb. Dies geschieht nicht nach reiner Willkür, sondern nach qualitativen Gesichtspunkten die nach den Richtlinien des Verbandes ausgearbeitet werden", so Pruin über die grundsätzliche Regelung. "In der Vergangenheit war die Situation schwierig zu lösen, aber wir sind sehr bemüht, den Bedürfnissen gerecht zu werden. YEG ist ein Modellverein für Integration und die Zusammenarbeit lief bisher sehr gut."

Nach Anfrage beim Vorstandsvorsitzenden des SC Hassel, Bruno Piotrowski, möchte dieser sich nicht zu der Situation der Platzbelegung äußern. Für die Zukunft wäre es in jedem Fall wichtig, einem Landesligisten auch die Möglichkeit zu geben, auf einem Rasenplatz zu trainieren.

Autor: Isabel Hofmann

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