08.07.2013

VfB Homberg

Embers geht, Schlieter eine Option

Der VfB Homberg muss den Abgang eines weiteren erfahrenen Recken verkraften. Daniel Embers kehrt wohl nach Oberhausen zurück. Für Ersatz ist jedoch bereits gesorgt.

Thomas Schlieter, zuletzt beim Wuppertaler SV aktiv gewesen, stellt sich am Rheindeich vor, nachdem er bei den Bergischen keinen neuen Vertrag mehr erhalten hat. Beim Test gegen die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 agierte der 32-Jährige bereits über 90 Minuten mit.

"Entscheidend ist, ob er sich vorstellen kann, eine Liga tiefer zu spielen", wartet Günter Abel, Trainer des VfB, ab. "Er fühlt sich bei uns wohl und wenn er dazu bereit ist, für uns zu spielen, werden wir versuchen ihm eine Arbeitsstelle zu besorgen." Der Kontakt kommt über den Sohn des Homberger Coaches zustande. Florian Abel war in der vergangenen Saison ebenfalls beim WSV aktiv. Abel: "Ich kenne ihn ja schon länger. Er hat bei RWO das ein oder andere Mal bei mir in der Reserve ausgeholfen." Daraufhin hat man sich kurzgeschlossen, ob er mittrainieren könnte.

Der Abgang von Linksverteidiger Embers ist hingegen beschlossene Sache. Der 32-Jährige hat bei den Hombergern zwar noch Vertrag, darf aber gehen, sofern der neue Verein ihm eine Arbeitsstelle besorgt. Diese kann ihm Rot-Weiß Oberhausen bieten, denn Embers soll auf der Geschäftsstelle des Regionalligisten angestellt werden. "Wir werden uns unter der Woche mit Frank Kontny treffen, den Vertrag mit Embers auflösen und dann einen Kaffee trinken gehen", berichtet Thomas Bungart, Vorsitzender beim VfB Homberg. "Das wird eine Sache von zwei Minuten. Wir haben ihm unser Wort gegeben und das werden wir auch einhalten."

Zwischen 2006 und 2011 war Embers bereits für die Kleeblätter aktiv und bestritt insgesamt 133 Spiele. Nach dem Abstieg der Rot-Weißen in die 3.Liga bekam der gebürtige Duisburger bei den Kleeblättern keinen neuen Vertrag mehr.

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