09.07.2013

BVB: Hendrik Bonmann

"Es war der absolute Hammer"

Für Hendrik Bonmann ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Der ehemalige Essener feierte sein Debüt bei den Profis. Am Ziel seiner Träume ist aber noch lange nicht.

Einen Arbeitsnachweis konnte Hendrik Bonmann nur beim Warmmachen erbringen. Als er im Spiel gegen die „SAT.1-Helden am Ball“ zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, da konnte er das Gefühl, zum ersten Mal auf dem Rasen des Dortmunder Stadions zu stehen, relativ ungestört genießen. Ein einziger Torschuss, der sein Ziel auch noch deutlich verfehlte, kam ihm entgegen.

"Die Mannschaft ist klasse"

Nichtsdestotrotz war der junge Schlussmann des BVB, der erst im Sommer von Rot-Weiss Essen gekommen war, nach der Partie begeistert: „Es war der absolute Hammer. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Das Gefühl, als BVB-Fan vor 50.000 Zuschauern für Dortmund zu spielen, ist einfach unbeschreiblich“, erklärte der 19-Jährige.

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Durch die Verletzung von Zlatan Alomerovic, der etatmäßigen Nummer eins der Dortmunder U23, kam Bonmann schon nach wenigen Tagen beim BVB in den Genuss, gemeinsam mit dem Profis ins Trainingslager nach Kirchberg zu reisen. Eine tolle Erfahrung für den 1,94-Meter-Mann, der sich begeistert darüber zeigte, wie er von seinen Mitspielern aufgenommen wurde. „Die Mannschaft ist klasse“, sagte er. „Alle waren sehr nett und offen. Speziell Roman Weidenfeller und Teddy de Beer haben mir viel geholfen und es mir leicht gemacht. Das sind klasse Typen.“

Nur die Südtribüne fehlte

Und während sich die Bundesliga im Hype um Pep Guardiola befindet, betont Bonmann: „Ich glaube nicht, dass es in der Bundesliga einen besseren Trainer als Jürgen Klopp gibt.“ Den wird er zunächst freilich nicht mehr sehen, denn nach dem Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg, wo er ebenfalls eine Halbzeit lang zum Einsatz kam, reiste Bonmann wieder zur U23, um sich auf den Saisonstart in zwei Wochen vorzubereiten.

Am Ziel seiner Träume ist er nach den ereignisreichen letzten Tagen allerdings noch nicht angekommen, schließlich sah die Südtribüne, die wegen der Betonsanierungsarbeiten am Samstag leer blieb, nicht unbedingt so aus, wie man sich die „Gelbe Wand“ im Schlaf ausmalt. „Vor 80.000 Fans in Dortmund ein Pflichtspiel machen, das bleibt mein absolutes Ziel.

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