04.07.2012

RWO: Basler über...

... Mannschaftsabende und den Kader

RWO-Coach Mario Basler appelliert an das rot-weiße Publikum Geduld für die Mannschaft aufzubringen. Denn nur dann kann der Erfolg zurück nach Oberhausen kommen.

"Alle müssen wissen, dass wir Geduld brauchen. Die Mannschaft muss sich erst finden. Wir werden nicht die ersten 15 Spiele mit 8:0 gewinnen. Die Jungs sind alle vorbereitet, wenn es nach den Spielern gehen würde, könnte es schon losgehen", sagt Basler.

RWO wie Spanien?

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"Super Mario" ist mit der Kaderzusammenstellung nun zu 100 Prozent zufrieden. Ihm war vor allem wichtig, dass Jörn Nowak, der in Siegen als Abwehrchef 22 Mal zu null spielte, nach Oberhausen wechselt und das neben Mike Terranova und Alex Scheelen allen voran Niklas Hartmann und Benjamin Weigelt erhalten bleiben. "Das waren zwei sehr wichtige Baustellen. Auch wenn Benny nicht auf mich hört, dass er zum Friseur gehen soll. Alex Scheelen wollten wir auch haben und er bleibt", freut sich Basler, der mit Blick auf seinen 24-Mann-Kader bemerkt. "Eins muss ich sagen: mir ist aufgefallen, dass wir eine richtig kleine Mannschaft haben, das haben die Spanier aber auch."

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Auch wenn es schwer fällt, wagte der ehemalige Bundesligaprofi noch einmal einen Rückblick. Basler: "Wir haben alle am Abstieg zu knabbern gehabt. Vor allem aufgrund unserer Serie mit acht Spielen ohne Niederlage. Vier haben wir sogar gewonnen. Hätte mir da jemand gesagt, ihr schafft es nicht, hätte ich ihm gesagt, dass er keine Ahnung vom Fußball hat. Aber nachher hat es in der Mannschaft einfach nicht gestimmt."

"Ein Team", ein Jahr, kein Mannschaftsabend

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Der Trainer erläutert, was für Sachen im Team vorgefallen sind. "Nach der Saison waren Jungs dabei, die fit waren, aber sich zum Training krank meldeten, aber am Ende des Monats trotzdem die Kohle kassierten. Leider ist es dann so gekommen, mit dem krönenden Abschluss im Niederrheinpokal. Ich weiß immer noch nicht wie der Gegner heißt. Ich war maßlos enttäuscht von dem Ganzen. Wenn eine Mannschaft, die ein Team ist, es in der Saison nicht einmal schafft einen Mannschaftsabend zu organisieren, dann ist das traurig. Es nicht zu schaffen mal essen zu gehen oder eine Kneipentour zu machen, da braucht sich keiner zu wundern, dass wir abgestiegen sind."

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Autor: Krystian Wozniak

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