02.12.2011

WSV: Kastrati

Warmschießen für den KFC Uerdingen?

Kaum aussortiert und schon wieder treffsicher. So verliefen in der vergangenen Woche die letzten Tage für Wuppertals Angreifer Bekim Kastrati.

Am 24. November erfuhr der 32-Jährige offiziell, dass er in den Planungen von Regionalliga-Coach Hans-Günter Bruns keine Rolle mehr spielt und in Zukunft nur noch in der Niederrheinliga-Reserve mitwirken darf – am besten nur bis zum Ende der Winterpause. „Dass ist das Ziel des Vereins und auch mein persönliches. Es ist nicht mein Anspruch in der sechsten Liga zu spielen. Ich will hier die letzten Spiele Vollgas geben und viele Tore erzielen“, sagt Kastrati, der bis zum 30. Juni 2012 einen gültigen Vertrag beim WSV besitzt. Dass er seinen Worten auch Taten folgen lässt, bewies der Albaner am letzten Sonntag gegen den TV Jahn Hiesfeld (4:1). Kastrati belohnte sich für eine starke Leistung mit zwei erzielten Treffern. „Ich habe meine beste Zeit wahrscheinlich schon hinter mir und werde nicht mehr in der Bundesliga spielen. Doch das Stürmer-Gen ist mit nicht abhanden gekommen. Ich könnte noch vielen Vereinen weiterhelfen“, betont Kastrati.

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Dass Kastrati, der vier Bundes- und sechs Zweitligaspiele absolviert hat, seine Qualitäten nicht mehr in der Regionalliga für den WSV unter Beweis stellen darf, enttäuscht den in Mönchengladbach lebenden Profi. „Es kann am Sportlichen nicht gelegen haben. Denn unter Bruns kam ich lediglich zu Kurzeinsätzen. Die Geschichte, dass ich angeblich gesagt haben soll, dass es sich nicht mehr lohnt für die letzten 30 Minuten eingewechselt zu werden, ist eine große Lüge. Das habe ich nie gesagt. Aber es ist nun mal so, wie es ist. Ich habe schon einige lose Anfragen und mache mir um die Zukunft keine Sorgen“, erklärt der ehemalige albanische Nationalspieler, der nach RS-Informationen das Interesse des KFC Uerdingen geweckt haben soll. Es könnte also gut sein, dass sich Kastrati in der Niederrheinliga bereits für den KFC Uerdingen warmschießt...

Autor: Krystian Wozniak

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