Wickede - Sprockh. 0:5

...und Huber sieht noch Luft nach oben

12. September 2010, 21:16 Uhr

Die Sprockhöveler Torfabrik läuft weiter auf Hochtouren. Nach dem 4:1-Sieg beim BV Brambauer und dem 5:2 gegen Olpe, bezog auch Westfalia Wickede „Prügel“.

TSG-Coach Lothar Huber hatte am blitzsauberen 5:0 (2:0)-Erfolg im Dortmunder Osten wenig zu mäkeln: „Der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung, wir hätten sogar noch drei, vier Tore nachlegen müssen. Wickede hat versucht mit Aggressivität dagegen zu halten, aber wir haben uns das Spiel nicht aus der Hand nehmen lassen“, kommentierte der Ex-Profi die Partie beim Aufsteiger.
[infobox-right]Wickede: Goly - Jansen, Bunk (64. Ricke), Lorenz, Städter - Didion, Schott, Kinder - Toetz (46. Woidtke), Schymanietz, Richter (76. Busemann).
Sprockhövel: Rasmus - Schulz (66. Salvo), Balaika, Greitemann, A. Meister (86. Hornschuh) - Winczura, R. Meister, Claus (77. Uelker), Peterson - Demirel, Ginczek.
Schiedsrichter: Philip Roedig (Münster).
Tore: 0:1 Demirel (29. FE), 0:2 Claus (37.), 0:3 Demirel (60.), 0:4 Uelker (78.), 0:5 Uelker (89.).
Zuschauer:300. [/infobox]
Muss man nach den beeindruckenden letzten Ergebnissen nun etwa befürchten, dass die TSG abhebt? Huber: „Um das zu verhindern, bin ich ja da. Aber auch die Jungs sind erfahren genug, um zu wissen, dass es schon gegen Kaan-Marienborn wieder anders laufen kann. Aber wenn man so einen Lauf hat, dann muss man es auch mal laufen lassen und so etwas genießen.“

Genau gegenteilig ist die Stimmung – und die Adresse passt ins Bild – am fränkischen Friedhof. Bereits nach der 2:5-Pleite im Kreispokalspiel beim FV Scharnhorst hatte Spielertrainer Marko Schott von einer „Krise“ gesprochen, in der das erfolgsverwöhnte Team zum ersten Mal seit Jahren steckt. Nun scheint die Angst in Wickede umzugehen...

Angst muss auch die weitere Konkurrenz haben, wenn man bedenkt, dass der Ex-Profi immer noch Luft nach oben sieht: „Wir sind jetzt sicherlich von der Fitness so weit, aber durchaus noch steigerungsfähig. Wir haben noch etwas in der Hinterhand.“ Zum Beispiel einen Mann wie Ferhat Uelker, der Rückkehrer aus der Türkei fügte sich nach seiner Einwechslung perfekt ein und traf in der Schlussphase, genau wie Serdar Demirel zuvor, doppelt.

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