01.05.2010

Hyballa im Interview

"Ich bin ein extremer Trainer"

Peter Hyballa lernt derzeit die Vorzüge einer Freisprechanlage kennen. Kilometerfressen und Dauertelefonieren, zwischendurch Spiele und Spieler beobachten.

Der „Neue“ arbeitet gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Hermann Andreev an allen Fronten für den neuen RWE. Mit RS sprach Hyballa über Peter Hyballa, neues Feuer bei „alten“ Spielern und die Story RWE.

Noch haben Sie Ihren Job als RWE-Trainer zwar nicht aufgenommen, dennoch gibt es genug zu tun, oder?

Allerdings. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, die A-Jugend vom BVB abzugeben. Seit meiner Unterschrift bei Rot-Weiss Essen hätte ich auch im Callcenter anfangen können. Ich muss jeden Tag drei Mal meinen Akku aufladen. Uns werden natürlich viele interessante Spieler angeboten.

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Namen, bitte!

Wir haben uns erstmal auf die Spieler konzentriert, die noch einen Vertrag bei RWE haben. Da habe ich in den Gesprächen auch gespürt, dass die gespannt sind, wie es am dem 1. Juli weitergeht und das gewisse Feuer in den Augen gesehen.

Wie groß wird denn der Umbruch? Wie viele bleiben, wie viele gehen?

Das will ich mich noch nicht festlegen. Jeder Spieler hat natürlich auch noch die Möglichkeit, sich für uns zu empfehlen.

Und wann erfolgen die nächsten Unterschriften?

Wir haben mittelerweile schon einige Namen im Kopf und mit dem ein oder anderen gesprochen. Ich führe aber nie nur ein Gespräch mit einem Kandidaten. Ich bin ein extremer Trainer und gebe immer Vollgas, deshalb brauche ich Spieler, die diesen Weg mitgehen und einfach Lust auf die Story RWE haben. Momentan liegen viele Puzzleteile herum und jetzt müssen wir sehen, wie wir die zusammensetzen. Sportlich aber auch charakterlich muss alles passen.

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...und natürlich finanziell.

Klar, das geschieht natürlich alles in Absprache mit der Geschäftsführung. Die bestimmt letztlich, wie der Rubel rollt. Alle Akteure in der vierten Liga bewegen sich aber in einem gewissen Rahmen. Wenn dann einer anfängt, um ein paar Euro zu feilschen, ist er nicht der Richtige. In der nächsten Woche überlegen wir uns, wer zu uns passt und werden dann konkret.

Autor: Aaron Knopp

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