Emscher-Parcours
Auch beim Emscher Junior Cup 2012 geht es nicht nur um Tore und Punkte. Die Geschicklichkeit und die Schnelligkeit der einzelnen Teilnehmer wird ebenso überprüft.
Die Organisatoren der wohlmöglich größten F-Jugend-Turnierreihe des Landes und die Emschergenossenschaft (EG) setzen aber auch in dieser Kategorie auf den Spaßfaktor. In diesem Wettbewerb werden die Teilnehmer viel über die geografische Lage der Emscher lernen.
Der Emscher-Parcours ist in Anlehnung an den Flussverlauf konzipiert und für die Kids spielerisch durch das Emschergebiet. Wie in der Natur ist der Startpunkt des Parcours nach dem Ort der Flussquelle benannt. In „Holzwickede“ startet der Teilnehmer seine „Reise mit dem Ball durch die Emscher“. Los geht es mit einem Slalomlauf nach „Herne“.
Dort angekommen muss der Sportler erstmals seine koordinativen Geschicke unter Beweis stellen: Auf einem Tisch stehen sechs Becher. Diese symbolisieren die sechs Qualifikationsstandorte des Emscher Junior Cup. Ziel ist es vom Startbecher „Holzwickede“ das Wasser über die anderen Becher in den Zielbecher „Dinslaken“ zu befördern.
Danach geht es für den Kicker im Sprint weiter nach „Recklinghausen“. Von dort aus findet ein weiterer Slalomlauf nach „Essen“ statt.
In „Gelsenkirchen“ muss man trinken. Und zwar einen Becher Schloss Quelle Mineralwasser.
Von „Gelsenkirchen“ geht es im Sprint weiter nach „Oberhausen“. Dort darf man den Ball in die Hand nehmen, denn ab dort steht ein Hürdenlauf zur Zielstation „Dinslaken“ an.
In „Dinslaken“ muss das „Emscherwasser“ weitergeleitet werden. Genau wie beim ersten Wasserspiel muss der Spieler dem Wasser „helfen“, den Weg aus dem Becher „Emscher“ über die Becher „Rhein“ und „Nordsee“ in den Becher „Atlantik“ zu finden. Wenn der letzte Becher befüllt ist, wird die Zeit gestoppt.
„Wir wollen so dem Nachwuchs aus unserer Region spielend vermitteln, was die Emscher überhaupt ist. Gleichzeitig wollen wir damit aufzeigen, wo das Wasser in unserem Fluss herkommt und wo es hingeht“, erklärt die EG-Kommunikationsleiterin Silke Wilts. „So kann man spielend die Region kennenlernen und dabei noch etwas für seine Mannschaft tun.“
Denn natürlich gibt es auch ein Präsent für die Teilnehmer. Jedes Kind, dass den Emscher-Parcours durchläuft, erhält als Anerkennung eine Überraschung von der Emschergenossenschaft.
So macht Erdkunde doch Spaß. Vor allem, wenn es um die Region geht, in der man selbst lebt und aufwächst.






