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Das Ausmaß des Söldnertums im Amateurfußball
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Habe da ein nettes Interview zum Thema Söldnertum im Amateurfußball bei fussball.de gefunden:

fussball.de/amateure-bezahlte-amateur-ki cker-wechseln-alle-2-8-jahre/id_60876654 /index
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hatta recht!!!

Beini reicht!
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Schlechter Artikel steckt nur die halbe Wahrheit drin!
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Zitatgeschrieben von Mitch

Schlechter Artikel steckt nur die halbe Wahrheit drin!


Hi,

finde nicht, dass es ein schlechter Artikel ist, sagt doch im Großen und Ganzen aus, wie es im Amateurfussball wirklich ist. Wieviele Vereine sind denn schon mit Geld hochgekommen und wo sind sie Heute? Bei wievielen Vereinen wird kein Geld gezahlt und Wissen wir alle wirklich, ob da nicht doch unter der Hand und stillschweigend was gezahlt wird? Was ist denn die ganze Wahrheit?

Gruß
Dino


Zuletzt modifiziert von Dino2509 am 14.11.2012 - 12:48:22
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ich weiß jedenfalls, dass man mit einer truppe bei der es um freundschaft geht, auch ohne kohle erfolg haben kann... langfristig gesehen!!!

beispiel inter bochum, mit paras bis in die bezirtksliga, dann kohle weg, spieler weg, verein weg!

daher find ich den artikel echt gut...

bin übrigens auch gespannt was beim CSV Linden noch so passiert ;-)

Beini reicht!
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Hi,

finde nicht, dass es ein schlechter Artikel ist, sagt doch im Großen und Ganzen aus, wie es im Amateurfussball wirklich ist. Wieviele Vereine sind denn schon mit Geld hochgekommen und wo sind sie Heute? Bei wievielen Vereinen wird kein Geld gezahlt und Wissen wir alle wirklich, ob da nicht doch unter der Hand und stillschweigend was gezahlt wird? Was ist denn die ganze Wahrheit?

Gruß
Dino


Zuletzt modifiziert von Dino2509 am 14.11.2012 - 12:48:22
[/quote]

Hatte auch anderes ins Auge gefasst wie:
1.Das Miteinander nach dem Training ist nicht abhängig von der Bezahlung,sondern ob die Spieler zusammenpassen.
2.Ehrenamtlich engagieren sich die Spieler die Charakter zeigen und da spielt die Bezahlung als Fussballer keine Rolle.
3.Die Bezahlung gab es ja schon immer würde sogar behaupten früher wurde noch mehr bezahlt, dass ist ja alles zurückgegangen.

In dem Artikel nicht erwähnt:
Was ich schade finde kaum ein Verein schafft es sein Kräfte zu bündeln und zusammen an einem Strang zu ziehen.Ich beobachte immer wieder, dass in den Vereinen innerhalb gegeneinander gearbeitet wird.Früher zählte das Familiäre unabhängig ob Geld floss oder nicht und daran gehen Vereine kaputt.
Ein Verein mit einem Mätzen kann auch beim verlassen des Geldgebers bestand haben,wenn der zusammenhalt stimmt.
Heute gibt es nur noch die Leck mich am Arsch Einstellung.
z.B. die Spieler was die für eine Einstellung haben ist an Respektlosigkeit nicht mehr zu überbieten(Gesellschaftsproblem egal ob Spieler bezahlt wird oder nicht!!!!)

Jeder Trainer der das jetzt liest kann das bestätigen:
Wie oft bekommt man von einem Spieler (ob Bezahlung oder nicht!!!!!!!!!!)
keine Abmeldung zum Training oder sogar zum Spiel?!!!!!!
Teilweise erfinden die Trainer was vor den anderen Spielern, damit man den besagten Spieler nicht rausschmeissen muss

Der Artikel geht mir zu sehr Richtung Geld, dass ist aber nicht das Problem, sondern es ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem!!!!!!!


Zuletzt modifiziert von Mitch am 14.11.2012 - 13:26:13
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@ langendreer,

da gebe ich Dir recht, ich sehe es genauso. Aber manche Vereine wollen nicht so lange warten und suchen den kurzfristigen Erfolg, und dieser geht nur über "den Weg Geld".

Und was mit CSV passieren wird, bleibt abzuwarten, ist aber ebenfalls spannend.
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Und Inter Bochum hatte auch ohne Geld Erfolg!
Die waren im TV:-)
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Hallo Mitch,

wenn man das unter diesen Aspekten betrachtet, gebe ich Dir in allen Punkten Recht.

Aber woran liegt das, nur am Geld? Aber ist es nicht das, dass es seit Jahren den Spielern vorgelebt wurde. Das es nie so einfach war als Amateurspieler, selbst in den untersten Klassen Geld zu fordern und zu bekommen. Die jungen Spieler von heute werden von ihren älteren Mitspielern dazu erzogen. Es sind keine Vorbilder mehr und wenn doch, dann eher im negativen Sinn, für die Vereine.

Und die Situation des Ehrenamtes, der Vereinsmitgliedern im Hintergrund, hat sich stark verändert. Der Druck durch Arbeitswelt, Familie (die nicht immer dahintersteht) und auch andere Interessen sind viel größer als man denkt. Dadurch geht das gesellschaftliche Leben in den Vereinen wahrscheinlich irgendwann ganz zurück.

Zum Thema:

Und Inter Bochum hatte auch ohne Geld Erfolg!
Die waren im TV:-)

Aber nur als Lachnummer ;-)
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Und die Situation des Ehrenamtes, der Vereinsmitgliedern im Hintergrund, hat sich stark verändert. Der Druck durch Arbeitswelt, Familie (die nicht immer dahintersteht) und auch andere Interessen sind viel größer als man denkt. Dadurch geht das gesellschaftliche Leben in den Vereinen wahrscheinlich irgendwann ganz zurück.

Das ist natürlich auf dem Punkt getroffen!!
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ich denke, das wollte der artikel bzw. die studie gar nicht aussagen. dort steht ja nicht, daß geld generell zusammengehörigkeit, vereinsidentifikation und ehrenamt verhindert, sondern daß diese dinge im allgemeinen und durchschnittlich unter dem söldnertum leiden. damit ist also nicht gemeint, daß sich das generell ausschließt. es gibt ja sogar bis in die höchsten ligen beispiele für guten zusammenhalt und vereinstreue.
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Das es dieses nicht verhindert hat er geschrieben, dass es aber Vereinsidentifikation und Zusammengehörigkeit sehr stark einschränkt hat er aber ausgedrückt. Und das ist ein Verdienst des Söldnertums.
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Verdammt dann habe ich den Artikel zu schnell gelesen!Wann wird der Artikel verfilmt?:-)
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Nun, der Artikel ist okay, aber nix neues. Gerade im unteren Amateurbereich ist noch einfacher, den Mäzen zu spielen. Dort kann fast jeder Klub einen Mäzen haben, da die Investitionssummen nicht allzuhoch sind. Geld, und das ist in den Klassen nicht anders, wird immer eine Motivation für Wechsel sein. Dazu braucht man nicht zu recherchieren.

Am Beispiel "VfL Wolfsburg" sieht man am Besten, das ständige Wechsel einen Klub
durcheinanderbringen. Auch derzeit Manchester City, die kurz vor dem Ausscheiden
in der CL stehen. Investitionen bedeuten nicht unbedingt kurzfristigen Erfolg.

Paris St.Germain z.B. könnte damit zurechtkommen, da es darauf ankommt, welche
Spieler geholt werden. Passt alles zusammen, wird es sportlich laufen.

Viktoria Köln ist zwar Tabellenführer der RL West, aber verglichen mit dem Etat-
schwächeren RWE nicht wirklich stärker.

Vereinsidentifkation ala Körbel und Frankfurt wird es immer seltener geben.
Schweinsteiger und Lahm sind seit 10 Jahren jetzt Profi beim FC Bayern, ein
Ribery seit über 5 Jahren dort, der sich trotz vieler Angebote zum Rekordmeister
klar bekennt. Ebenso Robben, der durch die viele Hilfe des Klubs bei seinen vielen
Verletzungen den Dank nun zurückgibt. Identifikation kann eben auch anders
erreicht werden.


Zuletzt modifiziert von STL am 14.11.2012 - 14:18:05

fcb-forum.NET - Das Mia San Mia flasht - RWE - Endlich NEU ERFINDEN !!!
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Auch die Treusten Spieler und Verantwortlichen würden bei einem, für ihre Verhältnisse, hohen Angebot ähnlich handeln wie Herr Allofs.
Geld regiert die Welt. Das ist im Fußball nicht anders.
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ich gebe dem Artikel in der Sache auch recht, sicherlich gibt es aber auch andere Komponenten als nur das Geld, die für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich sind.
Natürlich ist die Gesellschaft im Allgemeinen anders als vor Jahren noch.
Grundsätzlich denke ich aber, dass sich der Markt irgendwann selbst reguliert.
Sicher wird es immer Ausreisser geben, aber im Großen und Ganzen werden die Zahlungen weniger werden.

Gerade bei jungen Spielern finde ich das allerdings schade, weil viele jetzt das Geld sehen, aber dafür ihre Entwicklung nicht im Auge haben.
Manchmal wäre es besser in den ersten 3-4 Seniorenjahren darauf zu achten, wo mich ein Verein hinbringen kann und wo ich mich selbst entwicklen kann, dann kommen nämlich irgendwann die Angebote von ganz alleine.
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interessant wäre wahrscheinlich auch zu untersuchen, ob es unterschiede zwischen ländlichen und städtischen vereinen gibt...
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Da gibt es bestimmt Unterschiede, da das Angebot an Vereinen in der näheren Umgebung nicht so hoch ist wie in den "Ballungszentrum Stadt". Des Weiteren ist in den ländlichen Gebieten die Zusammengehörigkeit größer, da fast jeder jeden kennt und viele Freundschaften dort anders zählen als in der Stadt. Dort spielen sie meist schon seid den Minis zusammen und das zählt dort mehr.
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Wenn du dich da mal nicht täuscht...

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"wenn man bei dem Wort Mama nur 4 Buchstaben ändert bekommt man das Wort Bier"
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naja... genau um zu schauen, ob man sich täuscht

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