TuS Hordel: "Mini-Krise"
Mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 11:2 ist die DJK TuS Hordel fulminant in diese Saison gestartet. Und ein junger Stürmer mischte die Liga auf.
Ein paar Wochen später sieht die Welt nicht mehr so rosig aus, denn aus den darauf folgenden fünf Partien holte die Truppe von Trainer Frank Wagener nur vier mickrige Zähler. RS sprach mit Hordels Sportlichem Leiter Peter Both über Gründe für die „Mini-Krise“.
Ausbildungsarbeit bei der DJK TuS Hordel
Mit Frank Wagener steht ein neuer Mann an der Seitenlinie der DJK TuS Hordel. Verstärkung gibt es aus dem eigenen Nachwuchs.
Wieso trifft Top-Torjäger Laurenz Wassinger nicht mehr so wie zu Saisonbeginn?
Laurenz und auch sein Sturmpartner Alex Wagener fühlen sich bei unserer derzeitigen Spielweise ein wenig wie auf dem Düsseldorfer Flughafen, sie sehen die Bälle nur über sich hinweg fliegen. Dadurch musste sich Laurenz mehr für die Mannschaft einsetzen, um Löcher im Mittelfeld zu stopfen. Als er jetzt gegen Herten wieder ganz vorne drin gespielt hat, hat er auch sofort wieder ein Törchen gemacht.
Sie haben jetzt einige Spiele miterlebt. Haben Sie sich das Niveau der Liga vorgestellt?
Ich habe auch schon im letzten Jahr die Landesliga durchgehend gesehen. Von den Mannschaften, die ich bis jetzt gesehen habe, hatte keine das Niveau von Teutonia Waltrop, TuS Eving-Lindenhorst oder dem Hombrucher SV. Daher halte ich die Klasse für schwächer als letztes Jahr. Die drei Teams waren ziemliche Kracher. Gerade in der Spitze ist die Landesliga nicht mehr so stark.
Christian Krumm