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22.06.2009 Druckversion | Versenden

WFLV: Staffelleiter Rolf Thiel ist erleichtert

„Wir sind uns näher gekommen“

Auch NRW-Liga-Staffelleiter Rolf Thiel ist überglücklich, dass sich die Wogen geglättet haben. „Ich bin heilfroh, dass wir den Vereinen wieder näher gekommen sind.“ Dass der VfB Speldorf nun doch zu seiner Klasse zählt, ist für den Funktionär sehr interessant:



„In Speldorf hat die Verhältnismäßigkeit eines Lizenzentzuges nicht gestimmt.“ Und auch er würde eine Regeländerung begrüßen: „Die Schärfe des Statutes sollte auf den Prüfstand gestellt werden“, macht Thiel deutlich: „Die Werke, denen die Vereine aber zugestimmt haben, sind sicherlich nicht in Stein gemeißelt. Deshalb werden wir darüber diskutieren.“

Eine Möglichkeit: Risikospiele werden in Ausweichstadien ausgetragen. Wer keine geeignete Spielstätte vorweisen kann, muss eben am eigenen Platz bauen. „Dattenfeld darf nicht mehr nach Siegburg“, berichtet Thiel und erklärt: „Deshalb werde Partien, bei denen es zu Gewalttaten kommen könnte, jetzt im „Höhenberg“-Stadion von Viktoria Köln ausgetragen. Das ist zwar 80 Kilometer entfernt, aber die Germania ist sehr rührig.“

Thorsten Richter




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