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RWE: Middendorp über Männersache und Maczkowiak
Wunsch nach "göttlicher" Frechheit

RWE-Coach Ernst Middendorp bewegt eine Sehnsucht. Er wartet darauf, dass endlich ein Akteur im Kader ihm gegenüber einmal frech wird.

"Das wäre göttlich", nickt der 50-Jährige. Es wäre aus seiner Sichtweise so was wie ein Lebenszeichen, "das man dann auf dem Feld wiederfinden kann. Es geht um die Frage, hat man dieses Gen in sich." Vor dem Auswärtsgang nach Verl am kommenden Samstag (14 Uhr). "Es bringt nichts, jetzt heulend in der Ecke zu sitzen, es geht um die Auflistung zur Verbesserung. Man könnte sagen: RWE ist was für Männer, nichts für Jungs."

Die Aufbereitung des 0:4-Debakels gegen Münster lief unter der Woche auf Hochtouren: "Wir haben gesehen, woran wir arbeiten müssen." Auch am nächsten Personal, der Transfermarkt wird durchleuchtet: "Man sah, was für die Zukunft benötigt wird." Damit man so agiert, wie in den ersten 25 Minuten gegen die Preußen. "Das war stellenweise sehr gut", legt sich Middendorp fest. Danach sah er "diverse Ideen", die ihm nicht passten. Die auch ins Nichts führten. "Positionen wurden verlassen, Rollen nicht wie angedacht gespielt", kritisiert der Fußball-Lehrer.

Foto: mmb.

Middendorp denkt weiter über Änderungen nach. So könnte es Keeper André Maczkowiak erwischen. "Auch auf der Position gibt es Konkurrenzkampf", betont der Ex-Augsburger. Robin Himmelmann könnte übernehmen. Für Middendorp "geht es immer um die Sache." Dabei betont er, dass ihm Kriterien wie das Alter eines Akteurs egal ist. "Wir werden uns mit André zusammensetzen." Vermutlich nicht, um ihm ein Hochzeitsgeschenk - Mittwoch heiratete er seine Freundin Nadine - zu präsentieren.

Middendorp machte sich einen Eindruck von der Gesamttruppe, jetzt "geht es um das Individuelle." Der eine kriegt ein Problem, der andere überholt. So wie Dirk Caspers, eigentlich Akteur der Reserve, der erneut in der Startelf stehen wird.

Den Samstags-Gastgeber erwartet Middendorp "defensiv und auf Fehler wartend." Selbst als Heimmannschaft im Stadion an der Poststraße. "Wir müssen uns stellen", lautet die Forderung des Trainers. Um dem "Meisterstern auf dem Trikot" gerecht zu werden, wobei der nur graue Vergangenheit (1955) darstellt. Für Middendorp ist das jedoch "Verantwortung."

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msv duisburg, Dennis Grote, Saison 2014/15, msv duisburg, Dennis Grote, Saison 2014/15

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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