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Ein Rücktritt von Mesut Özil hätte fatale Konsequenzen

(26) Kommentare
Foto: Firo

DFB-Chef Reinhard Grindel setzt Mesut Özil ein Ultimatum. Der Rücktritt dürfte folgen. In der Erdogan-Affäre gibt es nur Verlierer.

Einer der besten Mittelfeldspieler der deutschen Fußballgeschichte lässt sich mit einem Despoten fotografieren. Er lächelt, während dem Despoten ein Trikot überreicht wird. Nach Dankesworten nennt er ihn „Herr Präsident“. Doch der Aufschrei bleibt aus, als Lothar Matthäus am Freitag dem russischen Demokratieverächter Wladimir Putin als Teil einer Fifa-Delegation seine Aufwartung macht. Und das ist die bittersüße Pointe eines der unrühmlichsten Kapitel der deutschen Fußballgeschichte: Jener Matthäus, der mit seinen Zeitungskolumnen dazu beigetragen hat, dass Mesut Özil zum Geächteten wurde („Er fühlt sich im DFB-Trikot nicht wohl“), tut genau das, was man Özil zu Recht vorwirft. Und niemand schert sich darum, obwohl Matthäus Ehrenspielführer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist.

Die Erdogan-Affäre um Özil und Ilkay Gündogan produziert nur Verlierer. Özil zuallererst, weil er sich politisch dumm verhalten und seine Beweggründe für das Foto mit dem türkischen Demokratieverächter nie erklärt hat. Die Nationalelf als zweites, die bei der WM auch an der Debatte zerbrach. Zudem die Brandstifter um Matthäus, die sich in aller Öffentlichkeit selbst diskreditieren. Und dann wäre da natürlich noch der DFB selbst.

Der DFB bleibt auch nach dem WM-Aus auf der Verliererseite

Nachdem der Verband schon vor und während der WM ein fatales Bild beim Krisenmanagement jener Affäre abgegeben hat, als man Özil erst bei einem Medien-Tag als einzigen schweigen ließ, dann die Angelegenheit mit einem Es-reicht-jetzt beenden wollte, bleibt man auch nach dem desaströsen WM-Aus auf der Verliererseite. Erst gibt Nationalelfdirektor Oliver Bierhoff in einem Interview am Freitag Özil die Mitschuld an dem Scheitern und rudert später zurück. Nun fordert DFB-Präsident Reinhard Grindel im „Kicker“: „Es stimmt, dass sich Mesut bisher nicht geäußert hat. Das hat viele Fans enttäuscht, weil sie Fragen haben und eine Antwort erwarten. Diese Antwort erwarten sie zu Recht. Deshalb ist für mich völlig klar, dass sich Mesut, wenn er aus dem Urlaub zurückkehrt, auch in seinem eigenen Interesse öffentlich äußern sollte.“ Ein Ultimatum ist das von allerhöchster Stelle.

Damit hat Grindel völlig seine Linie verloren. Bei der Bekanntgabe des vorläufigen WM-Kaders am 15. Mai, einen Tag nach Erscheinen des Erdogan-Fotos, sagte er noch: „Die beiden haben einen Fehler gemacht, aber ich werbe darum, mit beiden jetzt maßvoll umzugehen.“ Einen Monat später in Russland sagte Grindel, ohne Özils Namen zu nennen: „Wenn er denn schon in Interviews keine Antworten geben will, dann vielleicht auf dem Platz.“ Nun, da sich der Wind gedreht hat, lässt der DFB-Präsident Özil völlig allein im Sturm der Hetze stehen und fordert dessen Stellungnahme.

Opportunismus nennt man das. Ein Ultimatum ist es, weil eine Nominierung Özils für das nächste Länderspiel am 6. September gegen Frankreich unmöglich erscheint, sollte dieser nicht einlenken. Und das wird er kaum tun. Vielmehr, so heißt es aus dem Umfeld des 29-Jährigen, ist der Rücktritt aus der Nationalelf nach 92 Länderspielen, 23 Toren und 40 Vorlagen noch wahrscheinlicher geworden. Einer der besten Mittelfeldspieler der deutschen Fußballgeschichte wäre dann Vergangenheit.

Özils Vater Mustafa empfiehlt seinem Sohn den Rücktritt

Einen Rücktritt hat auch Özils Vater Mustafa seinem Sohn empfohlen. „Dafür ist die Kränkung dann doch zu groß“, sagte der 50-Jährige der „Bild am Sonntag“. Interessant ist, wie er beschreibt, warum sich sein Sprössling 2009 für die deutsche statt der türkischen Nationalelf entschied: „Deutschland ist seine Heimat. Wie hätte er sich für ein Land entscheiden können, das er nur aus dem Urlaub kennt? Dessen Mentalität ihm fast fremd ist?“, sagte Mustafa Özil. Und darin liegt eine Frage, die den deutschen Fußball in Zukunft jenseits der Erdogan-Affäre umtreiben dürfte. Fast 20 Prozent der DFB-Mitglieder haben laut Verband einen Migrationshintergrund – deutlich mehr als im gesamten Sport (zehn Prozent). Doch wie wirkt der Umgang mit Özil auf die andersstämmigen Jugendspieler, die vor der Entscheidung stehen, ob sie für Deutschland oder das Land ihrer Eltern spielen wollen?

„Das wird in den Köpfen der deutsch-türkischen Spieler mit Sicherheit etwas machen“, glaubt Yildiray Bastürk. Der 39-Jährige spielte einst für Bochum, Leverkusen, Hertha BSC (2004-2007) und Stuttgart in der Bundesliga. Mit 15 entschied sich der in Deutschland geborene Sohn türkischer Eltern für die Türkei zu spielen und wurde mit ihr 2002 WM-Dritter. Den Umgang mit Özil kann Bastürk nicht nachvollziehen: „Ich hätte mir mehr Unterstützung vom DFB gewünscht“, sagt er dieser Zeitung. Aber auch die Angriffe gegen ihn von Fans und Presse seien „nicht in Ordnung“. Die Debatte sei völlig aus dem Ruder gelaufen. Und das werde man spüren: „Wenn Mesut zurücktreten sollte, werden die Menschen hier erst merken, was ihnen für ein außergewöhnlicher Spieler verloren gegangen ist“, sagt Bastürk.

Die deutsch-türkischen Jugendspieler, die Özils Platz in der DFB-Auswahl vielleicht irgendwann einnehmen könnten, werden sich an die Affäre Erdogan erinnern, glaubt Bastürk. Sollte dies dazu führen, dass sich Talente für andere Nationalmannschaften entscheiden, dann gibt es noch einen weiteren großen Verlierer in dieser an Verlierern nicht armen Geschichte: den deutschen Fußball.

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  • Standardspezialist 09.07.2018 06:53 Uhr
    "Özil alleine im Sturm der Hetze stehen"?

    Das ganze hat Özil ja auch selbst verbockt. Und so alleine steht er ja nun auch nicht da. Vielleicht sollte er mal über seine Berater nachdenken. Denn die haben ihn ja anscheinend (wissentlich?) da rein laufen lassen.

    Ich erinnere an Emre Can der die Einladung abgelehnt hat....m
  • UNVEU 09.07.2018 07:07 Uhr
    Und die RevierSport lässt die Hexenjagd auch nicht ...
  • das ailton 09.07.2018 07:49 Uhr
    wer sich aus seinem herzen für die türkei entscheidet zu spielen sei es drum.
    ich möchte keinen weiteren türken oder anders nationalitätischen spieler mehr im trikot mit dem adler sehen der sich nicht auch durch und durch deutsch fühlt.
    mal ehrlich warum hat sich mesut für deutschland entschieden??
    weil sein marktwert dadurch exorbital höher ist als als türkischer Nationalspieler.
    kann nicht gutgehen solche beweggründe
  • Shels 09.07.2018 07:53 Uhr
    Also es ist schon sehr gewagt von einem der besten deutschen Mittelfeldspieler aller Zeiten zu reden. Er hat nett gespielt. Nicht mehr und nicht weniger. Einer der bsten hätte die Massen begeistert. Das hat der Gelsenkirchener nie.
  • Carlos Valderrama 09.07.2018 07:54 Uhr
    Mal wieder selten wirre Argumentation vom RS. Wird mal Zeit für einen Hirnklempner, da funktioniert ja nix mehr.
  • asaph 09.07.2018 08:10 Uhr
    Erdogan hat sein Ziel erreicht bei der Nationalmannschaft : Spaltung!
    Genau dasselbe hat er mit DE und EU vor!
  • alex1904 09.07.2018 08:32 Uhr
    Steile These...also die von einem der besten Mittelfeldspieler Deutschlands... ich habe Özil - und zwar völlig losgelöst von der unsäglichen Erdogan Geschichte - als völlig überbewerteten Mitläufer zum Zeichen der ach so tollen Integration im DFB gesehen und frage mich daher schon seit 10 Jahren, welches Spiel er Deutschland denn mal gewonnen hat?! Ich meine nicht einen schönen Pass zum 5:1 gegen San Marino oder ein Elfer-Tor zum 4:0 gegen Andorra - ich meine richtige Spiele; da habe ich ihn noch NIE als Anführer und Siegertyp gesehen. Die Nr. 10 für den Stehgeiger ohne Körpersprache war der Witz schlechthin...
  • KB1904 09.07.2018 09:16 Uhr
    Lothar Matthäus ist bei dieser WM Mitglied einer FIFA Delegation von Altinternationaler Spieler aus aller Welt. Jetzt steht für diese Gruppe ein Treffen mit Putin an. Ich denke mal das es nicht in jedermanns Sache war dort zu erscheinen aber das gehört nun mal leider dazu. Matthäus spricht Putin mit Herr Präsident an und gratuliert ihm das Russland bis jetzt eine wunderbare WM ausgerichtet hat. Der Loddar hat nicht "mein Präsident" gesagt und er hat ihm auch kein Trikot von sich geschenkt.

    Was Herr Jörg Meyn hier von sich gibt ist schon sehr merkwürdig. Er vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Hätte Loddar jetzt gesagt mein Präsident und ihm ein Trikot mit Widmung geschenkt würde es anders aussehen. Ihm aber zu gratulieren für eine bis jetzt wunderbare,gewaltlose WM ist sein gutes Recht.

    Scheinbar hat Herr Meyn auch noch nicht mitbekommen das der Loddar mit seiner Bemerkung über diesen Özil den meisten Fußballfans aus den Herzen gesprochen hat. Herr Meyn stellt den Loddar in Frage kommt aber mit einem Bastürk aus der Höhle. Hätten dieser Özil und Gündogan sich auch mit 15 für die Türkei entschieden dann hätten wir das leidige Thema jetzt nicht.

    Der Loddar mag heute Ecken oder Kanten haben aber eins das bleibt bestehen, er hat immer und alles gegeben wenn er das deutsche Nationalmannschaftstrikot getragen hat.

    Achja,herzlichen Glückwunsch Herr Bastürk zum dritten Platz bei der WM 2002. Damals spielte doch ein Hakan Şükür mit ihnen in der türkischen Nationalmannschaft oder? Was ist eigentlich aus dem geworden? Ach stimmt ja, weil er nicht mehr Erdogans Meinung war wurde er ja von diesem als Staatsfeind ausgerufen und dadurch sogar aus seinem Verein geschmissen,oder? Er wird doch per Haftbefehl gesucht oder?

    Herr Meyn könnten sie einmal den Herrn Bastürk fragen was aus dem einstigen Nationalhelden Hakan Şükür geworden ist und was er persönlich darüber denkt?

    Herr Meyn was versprechen sie sich von solch einem Kommentar? Exklusiv Interviews der Familie Özil?
  • thokau 09.07.2018 10:25 Uhr
    Ich habe selten einen so dämlichen Kommentar gelesen Herr Meyn!
  • aifoulloman 09.07.2018 12:47 Uhr
    Es wurde schon vieles gesagt und deswegen muss ich manch sehr guten Kommentar nicht wiederholen, da die Meinung meiner entspricht. Nur ist noch keiner auf die letzten Absätze eingegangen. Lieber Reporter, Autor oder Märchenerzähler. Meinen sie wirklich der deutsche Fußball müsste jetzt Angst haben? Angst vor fehlendem Nachwuchs ? Es gibt immernoch genug Migranten, Ausländer, Leute mit migrationshintergrund oder Wie man sie immer auch schimpfen mag, die Deutschland als ihre Heimat sehen und vor allem voller stolz den Adler tragen würden. Komischerweise ist es wie immer der Türke, der hier die opferrolle einnehmen will. Ganz ehrlich? Ich brauche keine Titel, mir reicht auch eine tolle Gruppenphase, wenn das Team voller stolz und Ehrgeiz meine Heimat vertritt. (Hätte ich Heimat schreiben dürfen oder ist das dann wieder rechts?)
    Nun gilt es viele Fans zurückzugewinnen und das schafft man nicht mit sportlichen Erfolg, sondern mit Identifikation. Und das nicht nur auf Seiten der Spieler ! Sondern, und gerade da, auf Seiten der Fans. Wir deutschen waren immer einfach...fleißig, pünktlich und ehrgeizig. Halt die Tugenden. Aber wie soll sich ein Arbeiter vertreten fühlen durch solche Bubies? Es liegt nicht am exorbitanten Gehalt, das interessiert uns während der Spiele nicht, sondern deren Auftritt. Wie soll ich mich mit einer Person identifizieren, der die Frisur wichtiger ist als das Training. Wo bis nachts im Netz rumgedaddelt wird und man sich über zu hohe Flugzeiten in der ersten Klasse beschwert? Diese Jungs mussten normalerweise a la Rocky IV durch die Berge rennen, irgendwo abseits der Zivilisation trainieren, wo es nur das nötigste gibt. Denn, um es mal wieder bildlich durch einen Film auszudrücken, die Mannschaft ist satt und hat ihren Biss verloren. Wer Rocky III kennt, weiß wovon ich spreche. Das Auge des Tigers. Denn sie wissen einfach nicht mehr, wofür sei eigentlich spielen.... die müssen in der Vorbereitung und während des Turniers Dreck fressen! Denn eines ist klar und gilt für jeden Sport. Der Wille zu gewinnen ist höher als der Wille Sieger zu bleiben ....Amen..
  • KB1904 09.07.2018 13:14 Uhr
    @aifoulloman

    Daumen (ganz) hoch. Top
  • gimmeltom 09.07.2018 14:55 Uhr
    allen Özil-Hassern empfehle ich die Lektüre des Wikipedia-Eintrages - wenn man sich da die Rubrik "Nationalmannschaft" anschaut kann man nochmal erkennen, dass Deutschland ohne Özil in keinem der letzten Turniere groß was gerissen hätte.

    Den Artikel muss man dann aber auch lesen (und verstehen) - widerspricht wahrscheinlich der Anti-Haltung vieler hier

    @ Reviersport: ihr könnt euch so nen Artikel eigentlich auch sparen - nach der ganzen Sensationsgeilheit nach Erdogangate nimmt euch das jetzt eh keiner mehr ab
  • KB1904 09.07.2018 15:44 Uhr
    @gimmeltom (g*Özilverehrer)

    Was wollen sie uns jetzt damit sagen? Jeder Fussballfan der Nationalmannschaft braucht bestimmt nicht Wikipedia um diesen Özil zu beurteilen. Die hätten mal in Wikipedia aufführen müssen wieviel Kopfballduelle oder richtige Zweikämpfe dieser Typ in der NM gewonnen hat. Der war doch nur zu sehen wenn es gegen San Marino oder Malta ging. Die Drecksarbeit mußten die anderen Spieler verrichten.Da wollen sie uns sagen wie wertvoll er für Deutschland ist oder hoffentlich war? Nehmen wir das Beispiel Bastian Schweinsteiger im WM Finale von 2014. Die Kopfwunde hat er sich nicht als Stehgeiger zugezogen was diesem Özil nie passieren könnte. Als die Spieler die Treppe zur Siegerehrung rauf gegangen sind hätte dieser Özil eigentlich noch ein paar Steigerungsläufe mit einbauen können während die anderen auf allen Vieren und dick verbunden da hoch gekrochen sind.

    Sie haben aber nach der Rubrik Nationalmannschaft aufgehört zu lesen.Sie sind scheinbar auch einer von denen der sich von der Goulaschsuppe nur das Fleisch rausfiltert oder? Haben sie auch die Rubrik Kritik gelesen? Hat hier einer nur ein Wort seiner Steuerhinterziehung erwähnt? Wenn wir doch alle solche Özilhasser wären wie sie uns titulieren hätten wir das doch bestimmt auch schon erwähnt.

    Es gibt ein Sprichwort : wer A sagt sollte auch B sagen. Für sie übersetzt: wer sich zum Wikipedia Eintrag dieses Stehgeigers die Rubrik NM raussucht sollte auch den Rest gelesen haben oder besser "schweigen".


    (Entschuldigung an San Marino und Malta das ich diese schönen Länder mit diesem Stehgeiger in Verbindung gebracht habe)
  • aifoulloman 09.07.2018 16:53 Uhr
    Aha... ohne ein Özil wären wir nicht do erfolgreich gewesen... Mh... wie beurteilt man sowas? Hätte anstelle Özils dann ein Blinder Einbeiniger gespielt?
  • BS 09.07.2018 17:26 Uhr
    Wenn Sport Zeitungsredakteure politische Meinungen in ihren Kolumnen kund tun ist das selten hilfreich.
    Özil war dumm.
    Der DFB ist jetzt noch dümmer, was schon relativ schwer ist.
  • moselaner 09.07.2018 17:50 Uhr
    özil,erdogan,türkei,DFB opportunisten, es nervt langsam.
  • adilette 09.07.2018 20:42 Uhr
    Könnte man Özil mit einem Schweinsteiger vergleichen ? Niemals Stehgeigeger gegen Leidenschaft und Kampfeswillen...…..
  • Libuda63 09.07.2018 20:50 Uhr
    In diesem Land darf jeder seine Meinung frei äußern. Es steht auch jedem frei
    Spieler auf Grund Äußerungen nicht zu nominieren. Wenn man das aber macht, muss man auch nachher dahinter stehen. Versagt haben Löw, Bierhoff
    und Grindel. Aber die treten nicht zurück und suchen lieber die Schuld bei anderen. Dann gibt es noch Kolumnen und Zeitungen die die hirnlosen Ansichten von kognitiv suboptimierten wie Matthäus, Basler und Co zum Besten geben. Özil war nicht schlechter als siebzehn andere von diesem
    Haufen. Hoffe die treten auch dann alle zurück
  • adilette 09.07.2018 21:06 Uhr
    Naja,die grausamen WM Auftritte unsere "Mannschaft" war wirklich grottenschlecht !! Üzil alleine trägt nicht die Schuld ! Aber wenn der Jogi lieber Sane oder auch Wagner nicht nominiert,ist der Trainer ALLEINVERANTWORTLICH!Özil spielte eine Grotten Saison,Sane war der beste Nachwuchsspieler in der Premium …..Wagner hatte hervorragene Werte in der Buli….Neuer nach 8 Monaten Pause zu bringen....es lässt sich viel Diskuttieren…….LÖW---war verantwortlich.kein Erdogan,keine Merkel,usw.
  • Gmeurb 09.07.2018 21:06 Uhr
    Ich hätte Özil überhaupt nicht mitgenommen und das hat hautsächlich sportliche Gründe. Das der DFB aber nun auf seinem Spieler einprügelt ist ganz schlechter Stil und hat wohl den Grund von Löws katastrophaler Arbeit abzulenken, der weder vor und während der WM noch in der Vorbereitung erkannt hat welche Spieler geeignet waren. Auch hat er nie ein Team gefunden.
    Alleine die Tatsache das er Müller und auch Özil gegen Schweden gebracht hat, zeigt das der Mann in seiner eigenen Welt lebt. Das er einen dauerverletzten Neuer mitgenommen hat, dass Kedhira ein Schatten seiner selbst war und ist, ja dass rundet die Sache noch mehr ab!
    Versagt hat nicht Özil, sondern Löw, Bierhoff und der DFB in Persona von Grindel!
  • adilette 09.07.2018 21:09 Uhr
    meine Meinung !!!!! Löw RAUS
  • xxlfan 09.07.2018 21:34 Uhr
    Zitatgeschrieben von adilette

    meine Meinung !!!!! Löw RAUS

    Gute Meinung !
  • toni-milisavovski 10.07.2018 12:06 Uhr
    Ich bin dafür das jeder nur für sein wahres Heimatland spielt.
    Dann gibt es keine Diskussionen ob jemand die Hymne mitsingt oder nicht.
    Für mich hat sich Özil nie deutsch verhalten und auch nicht gefühlt.
    Am Torjubel Xhaka/ Shakiri haben beide demonstriert für welches Land beide stehen.
    Deswegen sollten Ausländer wie ich es auch bin für das Land spielen wo die Eltern geboren sind.
  • Großvater 11.07.2018 07:37 Uhr
    Grindel, Löw , Bierhoff, sollten zusammen mit Özil und Gündogan sollten zusammen zurück treten, das wäre ein echter Neuanfang.Keiner regt sich über Katar auf, wo Menschen sterben und wie Sklaven behandelt werden. Weder die Fifa, noch der DFB, Hauptsache man verdient genug Kohle.
  • Alles für Schalke 12.07.2018 00:45 Uhr
    Ich finde, wie hier in der Presse mit Özil umgegangen ist, das ist knallharter Rassismus! Warum wird Özil denn so mit Samthandschuhen angefasst? Nur weil er türkischer Herkunft ist!? Was wäre, wenn ein Thomas Müller sich mit einem Staatführer und Verbrecher ablichten läßt und ihn als seinen Präsidenten bezeichnet? Und dann noch als einziger die Nationalhymne nicht mitsingt!? Der würde von der Presse zerrissen!

    Die Schonzeit für Özil und auch Gündogan muss vorbei sein. Özil war nie der tolle Mittelfeldspieler, für den er nun gemacht wird. Kein Vergleich mit ECHTEN Weltklassespielern wie Lothar Matthäus, der z.B. zum Weltfußballer gewählt, da war Özil nicht ein einziges mal in der engeren Auswahl! Özil war NIE in der Kategorie Weltklasse. Früher war er zu schmächtig, nicht so ein Krafttank wie Matthäus und heute ist er zu langsam und zu satt.

    Özil sollte nicht mehr für Deutschland auflaufen. Man hat da aber Angst, dass das ein Politikum wird. Und das ist der heutige Rassismus. Ein Effenberg, Kuranyi oder Uli Stein sind für viel weniger aus der Nationalelf geflogen. Dass was die beiden Türken gemacht haben, toppt deren Verfehlungen um Längen!

    Özil und Gündogan würde niemand vermissen. Wir brauchen keine Quotentürken in der MANNSCHAFT. Emre Can ist ja auch noch da, der singt die Hymne mit und ist ein guter Junge.

    Die ganze Debatte um die beiden Türken hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir so pomadig aufgetreten sind und aus der WM so schmachvoll ausgeschieden sind. Daher: DANKE FÜR NICHTS, ÖZIL UND GÜNDOGAN!
  • SIGI_vii 18.07.2018 11:09 Uhr
    Hier will sich aber einer "wichtig" schreiben, HerrJörg Meynrr. Weder war Özil einer der besten Mittelfeldspieler aller Zeiten, noch hat Mattäus ähnliches wie Özil gemacht - abgesehen davon, dass Matthäus auch noch eine andere Klasse von Spielern einnahm. Özil kann doch ohne Probleme für das Land seiner Väter Sympathie haben, ohne Frage. Aber dann soll er es richtig machen und nicht die Nationalmannschaft als Sprungbrett für seinen Marktwert ausnutzen. Aber dieses Thema auszunutzen um das Thema Migration wieder künstlich hochzukochen ist heimtückisch und aufwieglerisch und hat eher einen politischen als sportlichen Hintergrund.

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