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Brandt-Selfie nach Pleite gegen Mexiko sorgt für Empörung

(11) Kommentare
Foto: Screenshot

Nach dem 0:1 gegen Mexiko machte Julian Brandt ein Foto von sich und einem jungen Fan. Doch er erfüllte nur den Wunsch des Kindes.

Im Sport liegen gut und schlecht manchmal nur einen Schuss weit auseinander. Julian Brandt erlebte das auf eindrucksvolle Art und Weise im Spiel gegen Mexiko, das auch deshalb mit 0:1 verloren ging, weil sein fein wuchtiger Schuss Sekunden vor dem Ende vom Außenpfoten ins Toraus glitt, statt ein paar Zentimeter weiter rechts vielleicht doch den Weg ins Tor zu finden.

Der Leverkusener, jüngster deutscher Spieler bei dieser WM und in der 86. Minute eingewechselt, wäre in den Rang des Retters gehievt worden. "Ich habe erstmal 85 Minuten draußen mitgelitten. In den wenigen Minuten habe ich dann versucht, noch Akzente zu setzen." Gelang nicht entscheidend. Daher stand er plötzlich wie ein Bengel da, dem die Niederlage offensichtlich nichts ausmachte, der sogar lächelnd den Innenraum verließ.

Brandt scheinbar gut gelaunt

Tatsächlich gibt es Bilder, die belegen, dass der Offensivspieler kurz vor dem Verschwinden in den Katakomben noch scheinbar gut gelaunt lächelte. Er machte ein Foto von sich und einem jungen Fan, der auf ihn gewartet und ihn angesprochen hatte. Kamera an. Klick. Empörung.

Auf den gewohnt unnachsichtigen Social-Media-Seiten musste sich der 22-Jährige für die Aktion reichlich Kritik gefallen lassen. Und sah sich auf Nachfrage zu einer Rechtfertigung genötigt. „Klar, ist nach so einer Niederlage viel Frust, da regen sich viele Leute über Kleinigkeiten auf. Ich wollte in den Spielertunnel, da kam der kleine Junge und hat geschrien. In der Sekunde denkst du gar nicht darüber nach", sagte Brandt der Bild-Zeitung. „Du tust dem Kleinen den Gefallen oder halt nicht. Ich hab das Handy genommen und das Selfie gemacht. Ich hab mir nichts dabei gedacht."

Sich nichts denken, ist meistens nicht das allerbeste. Das Bild wirkte in der Tat nicht ideal. Andererseits erfüllte Brandt dem Jungen einen dringenden Wunsch, was vermutlich nur schlechte Menschen für eine schlechte Idee halten können. Zudem darf als sicher gelten, dass es sich bei diesem Fehler – wenn es überhaupt einer ist – sicher nicht um den gravierendsten dieses Abends gehandelt hat.

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Kurz Notiert / Amateurfußballnews

KOMMENTARE

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  • Schullek 18.06.2018 16:59 Uhr
    Die Startaufstellung hat mich mehr empört !
  • JuliusderX. 18.06.2018 17:08 Uhr
    Wer sich über diese harmlosen Dinge öffentlich aufregt, der hat den Schuss wirklich nicht gehört!!!!
  • RWO-Oldie 18.06.2018 17:10 Uhr
    Bei der Logik unseres Nivea-Jogis müsste Brandt jetzt nach Hause fahren.

    "Das geht gor nisch. Des schadet scho au der Mannschaft."
    So ein Fan ist ja schließlich kein Diktator.
  • KB1904 18.06.2018 17:15 Uhr
    Klar sorgt das für Empörung:

    1.Er ist echter Deutscher
    2.Er läßt sich nicht mit einem Diktator ablichten
    3.Er zeigt Fannähe was bei Löw,Bierhoff und Grindel nicht gefragt ist.

    Und was macht der DFB? Der sagt die Pressekonferenz schnell ab weil man da ja unangenehme Fragen gestellt bekommen kann. Da sieht man was Löw mit seinem Team doch für Sonnenkönige sind. Bei Siegen lassen sie sich feiern, bei Niederlagen lassen sie sich nicht blicken. Die Medien sollten die PK nach dem Schweden Spiel wenn es dann einen Sieg geben sollte auch boykottieren. Brandt zeigt mit dieser Aktion das was Löw und Co schon lange nicht mehr haben.Fannähe!
  • kordeler 18.06.2018 18:18 Uhr
    Gut gemacht, Julian!
  • RWEimRheingau 18.06.2018 18:28 Uhr
    Julian Brandt gehört die Zukunft, der Junge ist richtig!
  • yetijo 18.06.2018 18:48 Uhr
    ...unglaublich, was heutzutage zu shitstürmchen sorgt...die social media mit selbsternannten sittenwächtern sind das problem, nicht ein unbeschwerter jüngling, der einem kind ne unvergessliche freude macht!
  • toto-herne 18.06.2018 20:54 Uhr
    Julian Brandt, alles richtig gemacht!
  • Alles für Schalke 18.06.2018 22:27 Uhr
    @KB1904: Völlig richtige Analyse.

    Was ist nur aus unserem Deutschland geworden? Eine nette Geste eines deutschen Nationalspielers, der auch in der Niederlage Zeit für Fans hat, wird hochgespielt als ein Skandal und ein echter Skandal, nämlich dass zwei Plastikdeutsche (denn nur der Plastikpersonalausweis ist bei denen Deutsch) einen Präsidenten eines anderen Landes als deren Präsident bezeichnen und sich dann auch noch mit diesem Despoten ablichten lassen, wird unter den Tisch gekehrt!

    Man darf nie vergessen, Özils Muttersprache ist türkisch! Er sagt selbst, dass er kein Wort Deutsch konnte, als er in die Schule kam. Dabei darf man nicht vergessen, Özil ist in Deutschland geboren und aufgewachsen! Ich finde, das sagt nicht nur viel über Özil aus, sondern allgemein viel über den Integrations(un)willen der hier lebenden Türken und deren Parallelgesellschaften.

    Und jetzt möge mir keiner damit kommen, dass wir Deutsche uns mehr anstrengen müssen, dass die sich integrieren! Wenn Italiener das in Deutschland schaffen oder Dänen oder Holländer, dann liegt das Problem bei den Türken und nicht bei uns!

    Da auf Özil und Gündogan Millionen von Türken mit deutschen Pass schauen, wiegt das ganze noch schwerer. Emre Can hatte das nicht nötig, sich mit Erdowahn ablichten zu lassen. Es geht also auch anders.

    Die beiden überzeugten Anhänger des Despoten Erdowahn und vom Herzen her immer noch in erster Linie Türken, gehören nicht in eine Mannschaft, die Deutschland vertritt. Es geht hier nicht nur um gute Spiele, sondern auch um Werte!

    Und den Julian Brandt, um zurück zum Thema zu kommen, sollten mal alle in Ruhe lassen.......
  • Freigeist 18.06.2018 22:42 Uhr
    Unfassbar, Brandt ist einer unserer jungen Hoffnungsträger. Der hat in den 4 Minuten mehr Alarm gemacht als z.B. Thomas Müller.
    Das zeigt mal wieder, wie es in den "sozialen" Medien zugeht. Oder in diesem Forum. Oder warum wird auch hier wieder ein nicht vorhandener Zusammenhang um Özil/Gündogan gestrickt? Ich hab mich auch über deren Aktion aufgeregt. Aber das jetzt unter jedem Artikel der nichts damit zu tun hat in unsachlicher Art zu kommentieren, ist eigentlich nicht mehr zu erklären.
  • Alles für Schalke 20.06.2018 00:38 Uhr
    @freigeist: Der Zusammenhang ist doch völlig klar und von mir, aber auch einigen anderen, bereits dargestellt. Hier nochmal in kurz:

    Nationalspieler machen Bilder von sich und weiteren Personen. Brandt macht das auch in der Niederlage mit einem Fan, der die lange Reise nach Rußland angetreten ist. Objektiv betrachtet ist das Größe von Brandt. Dennoch wird er dafür kritisiert.

    Zwei weitere Nationalspieler machen auch Fotos mit weiteren Personen. In dem Fall aber mit dem Despoten Erdowahn, der deutsche Politiker als Nazis beschimpft und in seinem Land unschuldige Menschen nur aufgrund kritischer Stellungnahmen ins Gefängnis schmeisst. Nicht nur Einheimische, sondern auch Journalisten aus anderen Ländern. Erdowahn drangsaliert seine eigene Bevökerung und versucht sogar seine türkischen Landsleute für seine Zwecke in Deutschland zu instrumentalisieren. Und mit so einem Menschen machen Gündogan und Özil ein Foto.

    Also zweimal ein vergleichbarer Vorgang, nämlich das Anfertigen von Fotos mit weiteren Personen, aber eine unterschiedliche Gewichtung. Statt sich über Brandt aufzuregen, sollte man sich lieber über die Integrationsverweigerer Özil und Gündogan aufregen.

    Nun klarer, warum bei dem Foto von Brandt/Fan, das Foto von Özil/Gündogan/Erdogan in Erinnerung gerufen wird?

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