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Kommentar zur 0:1-Pleite
Schwerfälligkeit statt Jugendstil

(12) Kommentare
Foto: firo

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat den WM-Start verpatzt. Zum Auftakt gab es ein 0:1 gegen Mexiko.

Wo sind Frische und Freude geblieben, mit der Deutschland vor einem Jahr im Confed-Cup begeisternden Fußball spielte? Die Blamage zum WM-Auftakt gegen Mexiko (0:1) zwölf Monate später ist eine Offenbarung an Schwerfälligkeit. So viel kann man sagen: Mit Reife und Routine allein wird dem Weltmeister die Titelverteidigung in Russland kaum gelingen.

Man konnte es beim Gegentor sehen. Khedira hatte vorne seinen Zweikampf verloren und bettelte — mit beiden Armen rudernd am Boden — um den Pfiff des Schiedsrichters, als Mexiko längst im Gegenangriff auf dem Weg zur Führung eilte. So passierte das ständig: Die deutschen Spieler widersetzten sich dem Gesetz der Gravitation nicht, sondern reklamierten Majestätsbleidigung.

Von den acht Weltmeistern, die Bundestrainer Löw in seine Start-Elf beorderte, mag ein Anspruch an Qualität ausgehen. Wenn die aber dazu führt, dass aus Erfahrung Nachlässigkeit, aus Status Halbherzigkeit resultiert, ist höchste Alarmbereitschaft angebracht. Mannschaften wie Mexiko zeigen keinen Respekt, nur weil die Gegenspieler mal einen Goldpokal in Händen hatten.

Das junge DFB-Team um Leon Goretzka voriges Jahr beim Confed-Cup zeigte mehr Hunger, schärferen Biss, als Chile ähnlich wie am Sonntag Mexiko die deutsche Abwehr zu düpieren versuchte. Da wurde nicht auf Halten gespielt, sondern auf Risiko. Eine solche Körpersprache beeindruckt den Gegner. Nicht allein die Erfolge aus der Vergangenheit. Die sind vergänglich.

Löw hat immer das Leistungsprinzip propagiert und sich am Ende fürs Establishment entschieden: Özil statt Reus, Khedira statt Goretzka, Boateng statt Süle — zu einem vollständigen Generationswechsel fehlte Entschlossenheit. Hoffentlich rächt sich nicht, dass Sané aussortiert wurde. Einer, der den Unterschied ausmacht.

Noch ist die WM 2018 nicht verloren. Aber die nächsten Gruppengegner Schweden und Südkorea haben auch etwas Unkalkulierbares, das Punkte kosten kann. Der damalige Weltmeister Spanien hat es 2014 trotz Gewinn der Europameisterschaft erlebt, wie aus dem Betriebsunfall zu WM;-Beginn das Vorrunden-Aus entstand.

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KOMMENTARE

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  • Malocher74 17.06.2018 19:07 Uhr
    Treffender Kommentar!
  • xermy 17.06.2018 19:14 Uhr
    Hab verstanden Jogy ihr seit topfit
  • Ballsport 17.06.2018 19:16 Uhr
    ach der Bundesjogi,
    wir haben einen "Trainer" der völlig überschätzt wird!
    Weder kann der selbstherrliche Pansel motivieren, taktisch umdenken oder eine Mannschaft einstellen!
    Er genießt es Spieler auszuwählen und andere vor den Kopf zu stoßen in dem er sie nach Hause schickt !
    Der Vogel wird völlig überbewertet!
    Wir sind nicht wegen sondern trotz Löw Weltmeister geworden.
    Ich hoffe dass er nach der WM seinen Hut nimmt und wir einen Trainer installieren mehr Ahnung von Fußball hat als von Körperpflege!
  • hoelwil 17.06.2018 20:01 Uhr
    Wenn die WM vorbei ist und das kann schon nach den Schweden Spiel so weit sein,müssen sich 2 Dinge ändern. Löw muss in Rente geschickt werden und die Grenze für alle Flüchtlinge geschlossen werden. Lows Türke Özil lässt sich wie ein Anfänger ausspielen und Sane der helfen könnte sitzt am Strand. Kroos läuft wie eine Schnecke hinter den sprintenden Mexkanern her und Draxler kann auch nix und schon gar nicht mit dem linken Fuss.Dafür muss Löw die Birne hin halten. Genau wie Frau Merkel für die ausgelöste Katastrophe mit den Flüchtlingen.
  • lappes 17.06.2018 20:10 Uhr
    @hoelwill

    Bei dir können die alle nix,...alles Graupen,...

    Du kannst aber auch nix,...ausser andere Leute schlecht beurteilen und zu beleidigen !!!

    @Ballsport

    Schäm dich !!!
  • Freigeist 17.06.2018 20:42 Uhr
    Zitatgeschrieben von lappes

    @hoelwill

    Bei dir können die alle nix,...alles Graupen,...

    Du kannst aber auch nix,...ausser andere Leute schlecht beurteilen und zu beleidigen !!!

    @Ballsport

    Schäm dich !!!


    Lappes, dass ist ein Kampf gegen Windmühlen. Ich weiß auch nicht, warum, aber in Foren, "sozialen" Netzwerken und Co. geben sich viele Menschen so, wie sie sind, voller Hass, Respekt- und anstandslos, mit Aussagen ohne jeglichen Inhalts. Im normalen Leben sind das wahrscheinlich Menschen voller Komplexe und Minderwertigkeitsgefühle. Anders ist sowas nicht zu erklären.
  • KB1904 17.06.2018 20:53 Uhr
    @ hoelwil - wo du Recht hast hast du Recht.
    @ Freigeist - ich habe dir wo anders schon geantwortet. Du beleidigst doch auch hier ohne Ende. Wo liegt dein Problem? Minderwertigskeitkomplexe????


    Zuletzt modifiziert von KB1904 am 17.06.2018 - 21:03:39
  • Freigeist 17.06.2018 21:14 Uhr
    Zitatgeschrieben von KB1904

    @ hoelwil - wo du Recht hast hast du Recht.
    @ Freigeist - ich habe dir wo anders schon geantwortet. Du beleidigst doch auch hier ohne Ende. Wo liegt dein Problem? Minderwertigskeitkomplexe????


    Zuletzt modifiziert von KB1904 am 17.06.2018 - 21:03:39


    Du kannst die Wahrheit wohl nicht vertragen.
  • Gmeurb 17.06.2018 21:19 Uhr
    Für mich ein müder Haufen der offensichtlich nicht mal die eigenen Laufwege kennt. Da dürfte zumindest mal die Frage erlaubt sein was die vorher alles so miteinander trainiert haben?
    Man würgte sich ins Spiel rein, schaffte es aber genau so wenig genügend Druck aufzubauen, wie Mexiko den eigentlich oftmals möglichen KO zu setzen.
    Trotz allem wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen, was aber nicht über einen enttäuschenden Gesamtein hinwegtäuschen kann.
    Dem Team fehlte die Spritzigkeit, die Passgenauigkeit und der Biss!
    Außerdem hätte man den Eindruck in der ersten Halbzeit würde man einen Gegner erwarten der vor Erfurcht erstarrt weil der Weltmeister sich die Ehre gibt!
  • KB1904 17.06.2018 21:19 Uhr
    @Freigeist

    Doch kann ich. Aber nicht von Leuten die "denken" sie sagen die Wahrheit.Und da bist du ein Paradebeispiel für!
  • Jünther, Jötz und Jürgen 17.06.2018 21:42 Uhr
    die Gleichen, die hier Trainer und Spieler in Grund und Boden quatschen, sind genau die, die vor 4 Jahren 3 Tage am Stück gefeiert haben und Ihre Söhne Jogi, Mats und Thomas genannt haben.
    Vieles hat nicht funktioniert. Die Mexikaner haben aber auch einen guten Fußball gegen uns gespielt.Darum sollte man mit Demut auch die Leistung des Gegners akzeptieren. Die Niederlage ist weder der Untergang des Abendlandes noch das Ausscheiden in der WM Vorrunde 2018. Wenn man nun die richtigen Schlüsse zieht - wird man weiterkommen.
  • westkurver 17.06.2018 21:49 Uhr
    Noch angesäuselt und zuhause: Scheißspiel der deutschen Mannschaft.
    Gratulation an Mexiko, die haben mehr Spass gemacht.
    Und das was man von uns gesehen hat, na ja , will aber nichts heissen.
    Andererseits, was liegt näher als eine Verbingung zum Erd-Männchen und seinen Bütteln herzustellen. Das zehrt sicher unterschwellig. Und sollte es bei dieser Leistung nur zu 3 Auftritten bei der WM reichen, kann passieren wenn man keine deutsche Mannschaft ins Rennen schickt, auch wenn man so tut. :-)

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