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Bayern-Pleite
Schalke entgeht jetzt eine Millionensumme

(23) Kommentare
Foto: firo

Eintracht Frankfurt hat das DFB-Pokalfinale überraschend gegen den FC Bayern gewonnen. Deswegen tritt Schalke jetzt nicht im Supercup an.

Am Samstagabend ist tatsächlich das eingetreten, was kaum jemand erwartet hatte: Eintracht Frankfurt hat den FC Bayern im DFB-Pokalfinale mit 3:1 besiegt. Eine Sensation, die auch dafür sorgt, dass die Frankfurter nun im Supercup 2018 gegen Bayern antreten werden – dieser findet am 11. oder 12. August statt.

Nur: Hätten die Münchener, die bereits Deutscher Meister sind, den Pokal geholt, dann wäre ihr Gegner im Supercup der Vizemeister FC Schalke 04 gewesen. Die Königsblauen hätten sogar das Heimrecht besessen, die Arena wäre ausverkauft gewesen. Schalke entgeht durch den Frankfurter Pokalerfolg also eine Millionensumme.

Außerdem wäre auch Leon Goretzka schon zu diesem frühen Zeitpunkt im Bayern-Trikot nach Gelsenkirchen zurückgekehrt. Vor dem DFB-Pokalfinale hatte sich jener Goretzka noch auf dieses mögliche Wiedersehen gefreut. "Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das passieren wird", meinte er, "da würden dann die beiden aktuell erfolgreichsten Vereine gegeneinander spielen, das soll im Supercup ja auch so sein. Für mich persönlich wäre das eine ganz tolle Geschichte, ich würde mich extrem darauf freuen." Daraus wird nun nichts.

Schalke spielte bislang zweimal im Supercup

Im Supercup treffen in jedem Jahr eigentlich der aktuelle Deutsche Meister und der aktuelle DFB-Pokalsieger aufeinander. Holt ein Verein das Double, trifft er automatisch auf den Vizemeister der vergangenen Saison.

Die Schalker spielten bisher zweimal um den Supercup. 2010 unterlagen sie in Augsburg dem FC Bayern mit 0:2, 2011 besiegten sie in der Veltins-Arena als amtierender Pokalsieger den Deutschen Meister Borussia Dortmund mit 4:3 nach Elfmeterschießen.

Frankfurt entschuldigt sich beim VfB Stuttgart

Aber nicht nur der S04, auch der VfB Stuttgart ärgert sich über den Frankfurter Erfolg. Denn hätten die Hessen das Finale verloren, wären die Stuttgarter als Tabellensiebter noch in die Europa League eingezogen. Frankfurt selbst tritt nun im Europapokal an. Dieser Schuld war sich der Pokalsieger nach dem Finale in Berlin aber bewusst. Noch in der Nacht schickte er eine Entschuldigung via Twitter nach Stuttgart.

Beim S04 hat sich die Eintracht bislang nicht gemeldet.

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  • Bacardicola 20.05.2018 14:21 Uhr
    Ach das gleicht der Metzgermeister doch locker aus^^
  • 20.05.2018 14:28 Uhr
    Das war/ist's wert! Scheiß Rekord-Bescheißer.....
  • Shels 20.05.2018 14:33 Uhr
    Als Heulsusen vereint. S04 und FCB
  • Schullek 20.05.2018 15:27 Uhr
    Der Artikel ist mehr eine Feststellung du Spinner
  • Red-lumpi 20.05.2018 15:51 Uhr
    Zitatgeschrieben von Schullek

    Der Artikel ist mehr eine Feststellung du Spinner


    Mimimimimi...herrrlich...LachenLachenLachenLachenLachen
  • Bacardicola 20.05.2018 16:30 Uhr
    In sachen Austeilen und Schadenfreude is der Schullek ganz vorne dabei....aber wehe es gegen sein Verein auuuuuuuu Lachen
  • marcus.hockesfeld 20.05.2018 16:32 Uhr
    Ich habe diese Saison sehr viel geheult....................vor Freude
  • Rafio 20.05.2018 17:56 Uhr
    Scheiß auf den Supercup.Ist eh nur eine DFL-Witzveranstaltung.Viel mehr können sich die Blauen darüber ärgern das Halbfinale verloren zu haben.Dann würde die ARD heute aus Gelsenkirchen über den Pokalsieger berichten.
  • emscherinsel 20.05.2018 18:23 Uhr
    Wenn, dann haben vielleicht die S04-Verantwortlichen an die finanziellen Auswirkungen gedacht.
    Der Großteil der S04-Fans freute sich garantiert mehr darüber, dass ab der 4.Minute der Nachspielzeit die übliche Bayernwende ausblieb und der leidenschaftliche Fußball der Frankfurter belohnt wurde.
    Schön auch den Kontrast der Feiern im Fernsehen zu verfolgen.Bitte in der nächsten Saison mehr davon.Dann macht auch die BL wieder mehr Spaß.
  • aifoulloman 20.05.2018 18:32 Uhr
    Geld Geld Geld... geht es nur noch um Kohle? Wird jedes Spiel nur in Einnahmen gewertet ?
  • Schullek 20.05.2018 20:45 Uhr
    Sorry, war den Tag über noch weinen. Aber diesmal mit den Stuttgartern !
  • Tschiskale 20.05.2018 20:48 Uhr
    "Geld Geld Geld... geht es nur noch um Kohle? Wird jedes Spiel nur in Einnahmen gewertet ?"

    Berechtigte Frage, aber genau nur darum geht es noch. Bei der Qualifikation zur Zasterleague zB geht es auch ausschließlich darum.
  • Libuda63 20.05.2018 21:28 Uhr
    Wenn man fast jeden Spieler für Lau ziehen lässt, braucht darüber nicht heulen. Was Frankfurt geleistet hat, war super!
  • Staublunge 20.05.2018 21:56 Uhr
    Als wenn das irgendeinen Schalker jucken würde, ob die Bayern irgendwie schaffen ihre Triple Chance einzuäschern.

    Schalke hat nichts verloren. Es gibt aus Schalker Sicht nichts daran zu betrauern, diese jämmerliche Veranstaltung Supercup ohne eigenes Zutun verpasst zu haben. Ist halt so und ist total egal.

    Interessiert beim zufriedenen Vizemeister niemanden. Bei Schalke ist man nämlich lieber stolz auf das, was man in dieser Saison aus eigener Kraft erreicht hat.

    Sogar wenn man als Schalker schwer an der Erkenntnis vorbeikommen kann, dass es bei fairem Halbfinalverlauf am FC Schalke 04 gewesen wäre, die Bayern mit Kampf und Leidenschaft zu erlegen.

    Jetzt haben es eben die Frankfurter geschafft. Mit unerträglicher Schiebung im Halbfinale und enormem Schiri-Glück im Finale zwar, aber trotzdem Hut ab, vor dem Mumm den sie in die Waagschale geworfen haben, um sportlich ihren Teil zum Erfolg beizutragen.

    Und wenn es die Bayern trifft, ausgezeichnet!
  • Ruhrfalke 20.05.2018 23:27 Uhr
    der Journalist ist etwas verpeilt.
    Statt anzuprangern dass der Duoble Gewinner gegen den Vize Meiseter um den Super Cup spielen muss, jammert er wegen "Schalke-Millionen"
    Wenn ich Nichts zu sagen habe, dann halte ich meine F.....e
  • SuSler 21.05.2018 02:53 Uhr
    Alles egal, hauptsache die Bayern haben verloren. Glückwunsch an SGE aus GE.
  • Unholt 21.05.2018 07:57 Uhr
    Lächerlicher Bericht der wiederum den Stellenwert des Geldes im Vergleich zur sportlichen Leistung zeigt. Hätte, hätte... Fahrradkette. Wofür müssen sich die Frankfurter entschuldigen? Warum soll der 7. der Liga überhaupt in die EL? Und ist es nicht so, dass die Frankfurter sich an den letzten Spieltagen noch selber auf diesem Platz befanden? Nur durch deren schwache Leistungen ist Stuttgart überhaupt 7. geworden.
    Und warum soll ein Vizemeister mit einer Teilnahme am Kirmescup belohnt werden?
  • memax 21.05.2018 08:28 Uhr
    Zitatgeschrieben von Staublunge

    Jetzt haben es eben die Frankfurter geschafft. Mit unerträglicher Schiebung im Halbfinale und enormem Schiri-Glück im Finale zwar


    Diese Worte von einem Fan der Meineidler zeugen von Vergesslichkeit.
  • paulchen 21.05.2018 13:01 Uhr
    @staublunge: klasse Kommentar.
  • Staublunge 21.05.2018 16:15 Uhr
    Wer heute noch über den Meineidskandal redet, scheint mir irgendwie in der Vergangenheit zurückgeblieben zu sein.

    Und wer behauptet denn eigentlich, dass die überwältigende Zahl der Schalke-Fans diesen viele Jahrzehnte zurückliegenden Skandal damals nicht als genauso "unerträglich" empfunden hat, wie alle anderen empörten Fußballfans in Deutschland.

    Aber wer sich heute noch unversöhnlich an dieser Episode aus der Vergangenheit festhält, dem kann man nur wünschen, irgendwann mal wieder ins aktuelle Jahrtausend zurückzukehren. (auch wenn es da nicht schön ist)

    Schalke war, wie andere Vereine auch, vor fast 50 Jahren mal in einen Skandal verstrickt. Der Schiedsrichter, der jetzt das Pokalendspiel gepfiffen hat, war das vor kurzem auch noch (Hoyzer-Skandal). Aber das ist Geschichte und das Leben (zumindest einiger) Fußballfans ist seitdem weitergegangen.

    Und wenn ich diesen FC Meineid-Quatsch heutzutage lese, dann muss ich allenfalls lächeln und denke mir: "Wenn einem über 40 Jahre lang nichts anderes einfällt, woran man sich aufrichten kann, dann muss man wohl anscheinend immer wieder damit um die Ecke kommen."

    Schalke hat diese schwarze Stunde der eigenen Vereinsgeschichte nie verleugnet, aber sie im Gegensatz zu einigen Gestrigen lange hinter sich gelassen.
  • Staublunge 21.05.2018 16:17 Uhr
    Und das ist auch angemessen und gut so!
  • paulchen 22.05.2018 17:35 Uhr
    @staublunge

    und ebenso gute Antwort auf nun wirklich alberne Einlassungen ewig Gestriger
  • Herold 22.05.2018 17:45 Uhr
    Zitatgeschrieben von Staublunge

    Wer heute noch über den Meineidskandal redet, scheint mir irgendwie in der Vergangenheit zurückgeblieben zu sein.

    Und wer behauptet denn eigentlich, dass die überwältigende Zahl der Schalke-Fans diesen viele Jahrzehnte zurückliegenden Skandal damals nicht als genauso "unerträglich" empfunden hat, wie alle anderen empörten Fußballfans in Deutschland.

    Aber wer sich heute noch unversöhnlich an dieser Episode aus der Vergangenheit festhält, dem kann man nur wünschen, irgendwann mal wieder ins aktuelle Jahrtausend zurückzukehren. (auch wenn es da nicht schön ist)

    Schalke war, wie andere Vereine auch, vor fast 50 Jahren mal in einen Skandal verstrickt. Der Schiedsrichter, der jetzt das Pokalendspiel gepfiffen hat, war das vor kurzem auch noch (Hoyzer-Skandal). Aber das ist Geschichte und das Leben (zumindest einiger) Fußballfans ist seitdem weitergegangen.

    Und wenn ich diesen FC Meineid-Quatsch heutzutage lese, dann muss ich allenfalls lächeln und denke mir: "Wenn einem über 40 Jahre lang nichts anderes einfällt, woran man sich aufrichten kann, dann muss man wohl anscheinend immer wieder damit um die Ecke kommen."

    Schalke hat diese schwarze Stunde der eigenen Vereinsgeschichte nie verleugnet, aber sie im Gegensatz zu einigen Gestrigen lange hinter sich gelassen.


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