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Neitzel-Elf präsentiert sich in Derbyform

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Foto: Stefan Loyda

Die Generalprobe vor dem Derby am Freitag gegen RWO ist gelungen. Vor 847 Zuschauern im Jahnstadion des SC Wiedenbrück konnte Rot-Weiss Essen einen 2:0 (1:0)-Sieg einfahren.

Es war eine Szene mit Symbolcharakter. Als sich Benjamin Baier kurz nach dem 2:0 nach einer Ecke von Wiedenbrück den Ball erlaufen wollte, richtete er sich die Kapitänsbinde und ließ gleich zwei Gegenspieler mit einer sehenswerten Drehung aussteigen. Dort präsentierte er sich so locker und spielfreudig, wie die gesamte Mannschaft zu diesem Zeitpunkt. Und es zeigt: Das Selbstvertrauen ist wieder zurück bei den Rot-Weissen.

Denn: Nach dem 2:0-Sieg in Wiedenbrück ist die Mannschaft von Trainer Karsten Neitzel seit drei Spielen ungeschlagen, hat sieben Punkte geholt und dabei keinen Gegentreffer kassiert. „Das zeigt, dass wir wieder ein Stück weit mehr Selbstvertrauen haben.“ Sehr viel mehr wollte der ehemalige Co-Trainer von Volker Finke dann auch nicht erzählen: „Wir wollen das Spiel auch nicht zu sehr zerpflücken.“

Schon in der Anfangsphase zeigten sich die Essener jedoch extrem präsent. Sie pressten früh und aggressiv, konnten sich so schon in der Anfangsphase Möglichkeiten erspielen und folgerichtig durch ein Tor von Marcel Platzek früh in Führung gehen. Kamil Bednarski hatte Kevin Grund über die linke Seite freigespielt, dessen Hereingabe in die Mitte konnte der Stürmer für sein 13. Saisontor nutzen. Neitzel: „Wir haben eine gute Anfangsphase gespielt und es auch im Ballbesitz besser gemacht als bei meinem ersten Spiel in Wuppertal.“ Einen Makel fand er dennoch: „Wir haben nicht so konsequent verteidigt.“

Nutzen konnten die Wiedenbrücker das jedoch nicht. Im Gegenteil. Bednarski setzte an seiner alten Wirkungsstätte eine Grund-Ecke mit dem Kopf in Richtung Winkel und sorgte für die Vorentscheidung. „Das war wichtig. Man hatte immer das Gefühl, dass noch etwas passieren kann“, sagte Neitzel nach der Partie.

Wiedenbrücks Trainer Björn Mehnert haderte hingegen mit den Fehlern seiner Mannschaft: „Wir haben Essen eingeladen, weil wir nicht gut ins Spiel gekommen sind. Aber ich lasse mir nichts kaputtreden. Wir haben keine einfache Phase. Das Glück fehlt, das müssen wir uns wieder erarbeiten.“ Dennoch spielen die Ostwestfalen, aktuell Fünfter der Regionalliga West, eine starke Saison. Mehnert: „Wenn man dann noch sieht, welche Mannschaften mit welchen Möglichkeiten hinter uns sind. Wir wollen unsere Position verteidigen und werden damit in Wuppertal anfangen.“

Für Rot-Weiss Essen geht es nun ins Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen - eigentlich auch eine Generalprobe für das Niederrheinpokalfinale im Mai. Neitzel: „Wir werden jetzt regenerieren und am Freitag geht es weiter.“

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  • rotweissmarkus 24.04.2018 22:19 Uhr
    JAAAAAA
  • MB12 24.04.2018 22:56 Uhr
    Nur noch 37 Spiele bis zum Aufstieg. Forza RWE.
  • Jawattenn 25.04.2018 00:03 Uhr
    Ja ich freue mich auch über die jüngsten Erfolge. Doch bitte realistisch bleiben. Für Aachen und Wiedenbrück ging es um nichts mehr, soll aber die Leistung auch nicht schmälern. Die Roten strengen sich an, wollen ja auch noch ein paar Prämien mitnehmen. Doch bitte nicht in Euphorie verfallen zur kommenden Saison. RWE braucht Kohle um Qualität einzukaufen. Die Bühne für Lukas und Sohn seitens der Funke Medien Gruppe ist peinlich, lenkt ab und zeigt den Filz bei unserem Verein. Also liebe Verantwortlichen... auf das Wesentliche beschränken, Geld sammeln und gut einkaufen, Durchschnitt haben wir genug und das reicht nicht für mehr

    Nur der RWE
  • rotweissmarkus 25.04.2018 05:20 Uhr
    Sehe ich auch so , ein Paar sehr gute noch da zu dann kann es
    klappen , wenn Neitzel nicht vor her zum anderen Verein gewechselt ist . Ich höre zur Zeit immer wieder pass auf nächste Saison steigen die auf .
  • rwebvb 25.04.2018 10:13 Uhr
    Also, ich sehe die Sache mal ganz entspannt. Ich glaube schon, das wir nächstes Jahr eine Spitzenmannschaft zusammen bekommen werden. Dafür wird der neue Trainer und der Präsi sorgen. Mann kann uns nicht immer nur die 4. Liga verkaufen. Die Arbeit des neuen Trainers scheint schon etwas positives zu bewirken. Die Mannschaft tritt meines Erachtens ganz anders auf, als vor wenigen Wochen. In der Sommerpause hat die Mannschaft genug Zeit, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Jetzt hoffe ich mal, das kein anderer Verein unseren neuen Trainer direkt wieder abwirbt und er in Ruhe arbeiten kann. Auch bei Rückschlägen sollte dann jeder RWE-Fan die Ruhe bewahren und nicht direkt wieder mit Stimmungsboykott oder ähnlichem drohen. Es geht doch nur mit unseren fantastischen Fans zusammen. Die Hafenstrasse muß wieder eine Festung werden und die Gegner die Hose voll haben, wenn sie bei uns im Stadion auflaufen. In diesem Sinne, nur der RWE!!
  • westkurver 25.04.2018 11:14 Uhr
    Selbst bei nur einem verbliebenen Heimspiel kann die Mannschaft in der Restsaison bestimmt ca. 1500 Zuschauer zurückgewinnen, die dann doch neugierig auf das 1. RWE Heimspiel 18/19 sind.
    Hammer, oder?
    Wie bereits hier beschrieben hat die aktuelle Mannschaft seit 3 Spielen ein Favoritengesicht. Na gut evtl. 25 Spieltage zu spät, aber jetzt scheint es da zu sein. Wie auch immer, seit Agi begonnen und Neitzel übernommen hat kommt mal das raus, was wohl auch BMG zum Saisonauftakt erstaunt hat.
    Harenbrock hat einen Leistungssprung gemacht, andere Abgangskandidaten, z. B. Unzola leben auf. Das macht schon neugierig. Und in welchem RWE Kopf lauert nicht noch Hoch3 in der Ecke?
  • Bahnschranke 25.04.2018 11:45 Uhr
    Zur rechten Zeit finden wir in die Spur.
    Gegen RWO werden wir 2 x gewinnen, wobei mir eigentlich nur das Pokalfinale wichtig ist.
  • Fortschritt 05 25.04.2018 12:14 Uhr
    Toller Klub mit unglaublich verrückten Fans. Da können nur Schalke und Dortmund mithalten im "Pott" (den es ja nicht mehr gibt). Nachdem wir in Uerdingen durch Missmanagement unsere Fans vergrault hatten, waren sie weg. Die zurückzugewinnen, war und ist eine Herkulesaufgabe. Bei RWE fehlen bei Misserfolgen auch Tausende, aber sie haben dann immer noch zw. 5.000 und 7.000 ... unfassbar. Wenn man aus diesem Umfeld, dieser Stadt, in der etliche Großunternehmen ansässig sind, keine fundamental tragfähige finanzielle Basis für die dritte, eher die zweite Liga, aufbauen kann, dann frage ich mich ernsthaft: Ja, wo denn dann sonst? Selbst Aachen kann da nicht mithalten, Viktoria schon gar nicht, denn die bekommt in Köln kein Bein auf den Boden. Ich wünsche mir die "alten" Verhältnisse in der 2. Liga zurück, als KFC, RWE, RWO, Pr. Münster A. Aachen etc. sich in etlichen West-Derbys gegenüberstanden. Der Westen ist reich an Tradition, und er ist wirtschaftlich potent. Fragt sich nur, ob soviel Potenzial auch auf bei den Verantwortlichen der Klubs anzutreffen ist. Genau da liegt für mich das Problem.
  • Fortschritt 05 25.04.2018 12:16 Uhr
    Sorry wg. der paar Fehler im Post

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