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Köln - S04
Champions League muss nach 2:2 noch warten

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Foto: Firo

Ein überragender Yevhen Konoplyanka hat Schalke 04 nicht gereicht, um den 1. FC Köln in die Knie zu zwingen. Beim Fast-Absteiger reichte es trotz 2:0-Führung nur zu einem 2:2 (2:1).

Der Wunsch von Schalkes Trainer Domenico Tedesco, der nach dem Pokal-Halbfinal-Aus gegen Eintracht Frankfurt davon sprach, „der Saison die Krone aufzusetzen“, geht noch nicht in Erfüllung. Durch das 2:2 (2:1) beim Tabellenletzten 1. FC Köln müssen die Königsblauen drei Spieltage vor Schluss noch etwas bangen. Der Vorsprung auf Platz fünf, der nur zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, beträgt drei Spiele vor Schluss sieben Punkte.

Die Tedesco-Elf setzte gleich zu Beginn ein Zeichen. Nach einer erfolgreichen Abwehraktion von Naldo, der den Ball 20 Metern vor dem eigenen Tor eroberte, ging es blitzschnell in die andere Richtung. Pass Naldo auf Yevhen Konoplyanka, Spurt in die Kölner Gefahrenzone, Querpass auf den freistehenden Breel Embolo, Schuss, Tor (5.). Ein Bilderbuch-Konter.

Das Konzept von Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck, der es dem Tabellenzweiten möglichst schwer machen und an einer Überraschung basteln wollte, war damit früh über den Haufen geworfen. Seine Mannschaft suchte vergeblich nach Linie und Halt. Gerade die rechte Abwehrseite, auf der Maskenmann Frederik Sörensen gegen den überragenden Yevhen Konoplyanka überhaupt kein Land sah und Marcel Risse immer wieder überlaufen wurde, entpuppte sich als Achillesferse der Geißböcke. Aber nicht nur über über die rechte Außenbahn brannte es, auch auf links herrschte mehrfach Alarm. Auf Pass von Leon Goretzka startete Breel Embolo in den Kölner Strafraum, ging aber nach einem Zweikampf mit Dominique Heintz zu Boden (16.). Schiedsrichter Marco Fritz ließ sehr zur Empörung von S04-Trainer Domenico Tedesco, der sich vehement beim vierten Offiziellen Johann Pfeifer beschwerte, weiterspielen.

Kurz darauf durfte Schalke das zweite Mal jubeln. Konoplyanka zog auf Vorlage von Bastian Oczipka am Kölner Jorge Meré vorbei und zielte mit einem Drehschuss zentimetergenau ins lange Eck – 0:2 (23.). Doch nur 120 Sekunden später sendete der Tabellenletzte ein Lebenszeichen. Den Pass von Nationalspieler Jonas Hector verwertete Kölns Leonardo Bitencourt mit einem Schuss ins kurze Eck zum 1:2. Schalke schüttelte sich kurz und machte so druckvoll weiter wie vor dem Dämpfer. Der bärenstarke Konoplyanka narrte Sörensen erneut, scheiterte aber mit seinem Schuss am Innenpfosten (29.).

Kurz danach wurde Sörensen erlöst und von Trainer Ruthenbeck durch Dominic Maroh ersetzt. Das half gegen Konoplyanka aber wenig. Der ukrainische Wirbelwind zwang erst FC-Torwart Timo Horn mit einem Kopfball zu einer Glanzparade (35.) und scheiterte in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einem 50-Meter-Sololauf erneut an Horn. Der Schlussmann ahnte den Lupferversuch von Konoplyanka und pflüchte sich das Leder. Schalke musste sich den Vorwurf machen, nur mit einer Ein-Tore-Führung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel brachte Domenico Tedesco mit Guido Burgstaller für Breel Embolo einen frischen Stürmer. Burgstaller sendete auch gleich das erste kleine Offensiv-Signal im zweiten Durchgang aus. Sein Schuss wurde allerdings sichere Beute von Timo Horn (52.). Auf der Gegenseite trat zum ersten Mal FC-Stürmer Simon Terodde gefährlich in Erscheinung – Schalkes Torwart Ralf Fährmann musste sein ganzes Können aufbieten, um das 2:2 zu verhindern (55.).

Helle Aufregung dann in der 62. Minute: Schalkes Verteidiger Benjamin Stambouli blockte einen Kölner Schuss ab, die Platzherren forderten Handelfmeter, doch Schiedsrichter Fritz sah kein elfmeterreifes vergehen und entschied auf Eckball. Weil Schalke mehrere Konter nicht konsequent genug ausspielte und Köln nie aufsteckte, folgte die Strafe für den Tabellenzweiten in der 83. Minute. Ein Freistoß von Marcel Risse schlug zum 2:2 im Schalker Kasten ein – Ralf Fährmann sah bei dem Treffer nicht besonders gut aus. Schalke braucht jetzt noch einen Sieg aus den letzten drei Spielen, um die Königsklasse perfekt zu machen.

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  • paulchen 22.04.2018 20:03 Uhr
    Champions League?
    Mit dieser Einstellung?
    Mit diesen Torwartfehlern?

    Wenn beide Torschützen ausgewechselt werden?

    Albern.
  • rweberti 22.04.2018 20:13 Uhr
    Armes Deutschland. So eine Gurkentruppe in der Champios - Leage ? Mer als Platz 4 ist in der Gruppenphase nicht drin .
  • Zweistein 22.04.2018 20:14 Uhr
    Es fällt mir schwer, aber zunächst: Glückwunsch zum Auswärtspunkt.

    Aber es fühlt sich wieder an, wie eine Niederlage. Das wievielte Spiel war das eigentlich, bei dem wir den Gegner wieder zurück ins Spiel geholt haben? Bei dem wir nicht in der Lage waren, trotz Überlegenheit den Sack zuzumachen? Woran liegt das?

    Trotzdem weiter: Glück auf!
  • supporter364 22.04.2018 20:25 Uhr
    @RWEBerti
    Armes Deutschland wenn du mit der Rechtschreibung einen Schulabschluss hast.
  • Libuda63 22.04.2018 20:36 Uhr
    Super ausgewechselt, weil unsere Stürmer in der ersten Hälfte zu schnell für Köln waren, wechselt man besser langsamere ein. Ein richtiger Schuss auf's Tor, drin. Gegen die beiden größten Gurkentruppen der Liga nicht gewonnen.
    Da steht der CL Qualifikation nichts im Wege
  • reiniman 22.04.2018 20:45 Uhr
    Immer und immer wieder baust Du einen Gegner, der schon am Boden liegt durch unsägliche FAULHEIT wieder auf.

    Du führst sicher und stellst Dich dann unnötigerweise hinten rein und das gegen einen Gegner, der heute nicht mal Zweitligaformat hatte.

    Warum spiele ich nicht weiter nach vorne?
    Warum nimmt der Trainer mit Kono den besten Mann raus?
    Warum hält Fährmann so ein Ding nicht?

    Fragen über Fragen und nächste Woche kommt mit Gladbach ein anderes Kaliber. Gewinnst Du da auch nicht, wird es wieder eng. Vielleicht nicht um die CL, aber jeder Platz bringt unfassbar mehr Geld, das wird oft vergessen.
  • Marc 04 22.04.2018 22:12 Uhr
    Rweberti
    Das ein Essener Champions League nicht mal schreiben kann ist nix aufregendes, euer Gurkenverein kennt so was nur aus dem TV.
    Aber das Ihr Pappkameraden hier ständig bei S04 kommentiert, zeigt ja wie interessant es bei uns ist. Kann ich aber verstehen, wenn der eigene Verein nix weiter ist als ne Tanzkapelle.

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