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RWE siegt gegen Aachen
Fans feiern zweiten Heimsieg 2018

(16) Kommentare
Foto: MaBoSport

Rot-Weiss Essen hat am Samstag sein Heimspiel gegen Alemannia Aachen vor 8100 Zuschauern mit 1:0 gewonnen.

Als die Nachspielzeit anbrach, hielt es die RWE-Fans nicht mehr auf den Sitzen. Nur keine Hemmungen. Sie klatschten, feierten und versuchten ihre Mannschaft über die Zeit zu tragen. Es hat funktioniert. Rot-Weiss Essen besiegte Alemannia Aachen nach einer beachtlichen Energieleistung nicht unverdient mit 1:0 (0:0). “Oh RWE!” Schon lange hatte es nicht mehr so erfrischend fröhlich geklungen im Stadion Essen.

Spieltag 31 - Die Saison in der Regionalliga geht dem Ende entgegen. Die Alemannia könnte es auf den letzten Metern gemächlich angehen lassen, sie belegt schließlich einen Platz im oberen Tabellendrittel. Die Essener indes müssen schon noch beobachten, wer da im Tabellenkeller vielleicht aufmuckt. Den einen oder anderen Punkt werden sie noch benötigen, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. Und natürlich wäre ein Heimsieg gegen die Aachener genau das richtige Signal gewesen. Auch weil der neue Trainer Karsten Neitzel seine Heimpremiere hatte.

RWE: Heller - Urban, Becker, Zeiger, Grund - Malura (69. Bednarski), Brauer, Baier, N.Lucas (72. Meier) - Platzek, Pröger (90. Remmo).
Schiedsrichter: Ernst. Zuschauer: 8100.
Tor: 1:0 Baier (61.)

Zunächst einmal wurde aber deutlich, welcher der beiden Klubs derzeit auf der Skala der Zufriedenheit die Nase vorn hat. Im Gästeblock feierten die Fans und waren bester Laune. Die Pyros vor Spielbeginn hätten sie sich allerdings sparen können. Der Anhang von Rot-Weiss wirkte dagegen weiterhin reserviert, eine Reaktion auf die vielen Enttäuschungen. Was sich allerdings nach gut einer halben Stunde zumindest phasenweise ändern sollte, weil sich der Gastgeber mit viel Engagement und Laufbereitschaft in die Partie biss.

“Kampfgeist statt Angstschweiß”, forderten die Fans auf der West. Und die Essener beherzigten diese Vorgabe. Sie brauchten ein paar Minuten, dann hatten sie sich die Kontrolle erkämpft und suchten beherzt den Weg nach vorn, so wie es auch Trainer Neitzel fordert. Doch noch fehlte zu oft die Präzision.

Nach einer Flanke des agilen Timo Brauer köpfte Marcel Platzek neben das Tor (22.). Nach einem Freistoß von Benjamin Baier verfehlte Philipp Zeiger das Ziel ebenfalls (33.). Die größte Chance besaßen jedoch Robin Urban und Dennis Malura. Der Ball kam flach in den gegnerischen Strafraum, erst senste Urban über die Kugel, und auch Malura traf den Ball nicht richtig, so dass Aachens Keeper Mark Depta wenig Probleme hatte, die Situation zu entschärfen (38.).

RWE hatte klare Feldvorteile, die Gelb-Schwarzen kamen nur sporadisch vor das Essener Tor und besaßen nicht eine Chance in Hälfte eins.
Nach dem Wechsel waren die Gäste zunächst erneut besser im Spiel. Das Traditionsduell nahm Fahrt und Tempo auf. Erneut war es Malura, der eine Riesenchance kläglich verbaselte, als er überraschend frei im Strafraum zum Schuss kam (57.). Im Gegenzug herrschte erstmals Alarmstufe Rot im Essener Strafraum, und direkt danach hämmerte Kevin Grund den Ball über den Kasten.

Aber dann war es soweit: Nico Lucas bereitete schön auf der linken Seite vor, servierte Baier den Ball maßgerecht, der aus zentraler Position aus zwölf Metern zum 1:0 einnetzte (61.).

Die Rot-Weissen machten weiterhin Druck, nicht alles wollte gelingen, doch es war Dampf im Kessel, was auch die RWE-Fans spürten, die allmählich aufwachten und den hohen Einsatz honorierten. Aber noch waren die Punkte nicht eingetütet. Glück hatten die Gastgeber, dass Schiedsrichter ein Handspiel von Urban im Strafraum nicht mit Elfmeter ahndete (75.). Und wenig später muss Robin Heller einen Schuss von Torunarigha parieren. Es war der Auftakt einer spannenden Schlussphase, denn Aachen hatte nun den Vorwärtsgang eingelegt. Torunarigha köpfte nach einer Ecke an den Außenpfosten (86.), Mickels scheiterte freistehend aus kurzer Distanz an Heller (89.). Der Fluch der späten Tore blieb RWE diesmal allerdings erspart. Ein bisschen Glück gehört eben auch dazu.

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  • 21.04.2018 19:00 Uhr
    Das war eine richtig gelungene Aktion von Lucas. Da wo er sonst Plan- und Orientierungslos agiert hat, hat er in der Szene zum Tor, mit Einsatz und Übersicht zwei Verteidiger stehen lassen und gezielt Baier angespielt.
    Ich weiß, eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer. Aber erwähnenswert finde ich es schon
  • dildino 21.04.2018 19:07 Uhr
    Es war ein verdienter Sieg, auch phasenweise richtig gut anzuschauen. Weiter so hoffe es geht aufwärts.
    Der Stimmungsboykott geht ein auf den Sack.
    Im altwürdigen gab es sowas nicht, da haben wir angefeuert bis zum bitteren Ende.
    Was jetzt auf der West steht ist eines RWE Fans unwürdig
  • dildino 21.04.2018 19:08 Uhr
    GMS, soll es heissen
  • Gutessen 21.04.2018 20:07 Uhr
    Sah gut aus, aber am Ende hätten sie sich auch wieder 1-2 fangen können. Urban geht garnicht, was hat der heute da gespielt?
  • RWEshooter 21.04.2018 22:11 Uhr
    Das war Gänsehautfeeling in den letzen zwei Minuten des Spiels.
    Diese Stimmung muss wieder zurück!
    Tolle Leistung von RWE, das war Kampf, Leidenschaft und Aufopferung.
    Beendet jetzt endlich diesen Stimmungsboykott, was wollt ihr mehr als diesen Einsatz heute gegen Aachen?!

    Trotz alledem muss der Kader dringend verstärkt werden, der ist einfach zu schwach.
  • rwekopo 21.04.2018 23:02 Uhr
    Mir gehen die sogenannten "Ultras" voll auf den Geist.Bestimmt eine gewisse Gruppe,ob sich der "Rest" der Fans freuen darf oder nicht? Ultra pubertierendes Gehabe,und sonst nichts.Macht Stimmung für euren Club,und nicht diese Art von Selbstdarstellung.Denke mal,dass das auch für andere Vereine von Liga 1 bis Liga 24 gilt.Danke!
  • Bierchen 22.04.2018 00:41 Uhr
    Immerhin haben die "sogenannten" RWE- Spieler Karsten Neitzel nicht auch noch das Heim- Debüt versaut. Chapeau!

    Gott schütze unseren RWE!
  • rwebvb 22.04.2018 02:10 Uhr
    RWE Sieg!! BVB Sieg!! Und heute Abend machen die Kölner das Wochenende rund!!
  • westkurver 22.04.2018 08:28 Uhr
    Das war was. Bereits gegen Viktoria war das verwandelte RWE zu erkennen. Gestern wurde sogar der verdiente Erfolg und die Anerkennung der gewiß nicht 8000 Zuschauer daheim erspielt. Aachen darf als unterlegener Rivale trotzdem erhobenen Hauptes vom Platz gehen.
    Die RWE Mannschaft, die sich gestern präsentiert hat ist mit dem gescholtenen Trümmerhaufen von vor 1 Monat nicht zu vergleichen.
    Sicher nicht nur Neitzels Erfolg. Wenn es so weiter geht, aber Hallo. Agi hat das Spielen dem Kopf beigebracht. Neitzel sorgt dafür, dass die Füsse es auch kapieren.
    Jetzt müssen wir noch das Verfallsdatum für diese Leistung strecken, so Hoch3 am besten. :-)
  • schutzschwalbe 22.04.2018 09:19 Uhr
    Wenn jetzt noch Zeiger Fußballspielen lernt, könnte es klappen...
  • Red-lumpi 22.04.2018 09:24 Uhr
    Zitatgeschrieben von schutzschwalbe

    Wenn jetzt noch Zeiger Fußballspielen lernt, könnte es klappen...


    Gäähn....
  • Ostwestfale 22.04.2018 09:55 Uhr
    Zeiger war gestern der Turm in der Schlacht, hat jeden hohen Ball hinten rausgeräumt und auch die Zweikämpfe am Boden sehr erfolgreich bestritten. Was heißt da „Fußballspielen“ lernen? Auch wenn mal ein Ball auf der Tribüne landet, er ist kein Mats Hummels.
    Ich möchte mal zwei Spieler hervorheben, die mir seit Neitzels Amtsantritt deutlich besser in der Spur sind. Brauer war gestern die Seele des Spiels und so präsent wie lange nicht mehr. Anstatt fast reine Quer- und Rückpässe zu produzieren, ging es gestern neben giftigen Zweikämpfen auch mal produktiv nach vorne. Bitte mehr davon! Auch der viel gescholtene Nico Lukas zeigt ein anderes Gesicht. Neben der Torvorbereitung auch weitere gute Aktionen. Die Mannschaft wirkte nach dem Schlusspfiff auf ihrer Stadionrunde befreit und gut gelaunt. Neitzels Verständnis von Teambildung war spürbar. Eine Kernaufgabe bleibt der konditionelle Zustand der Mannschaft. Das sehr weite Zurückziehen nach der Führung war wahrscheinlich nicht nur taktisch bedingt. Ohne das, wäre Aachen vielleicht gar nicht mehr gefährlich vor unser Tor gekommen. Mal schauen wie es am Dienstag nach kurzer Regenerationszeit in Wiedenbrück aussehen wird.
  • Red-lumpi 22.04.2018 10:33 Uhr
    Zitatgeschrieben von Ostwestfale

    Zeiger war gestern der Turm in der Schlacht, hat jeden hohen Ball hinten rausgeräumt und auch die Zweikämpfe am Boden sehr erfolgreich bestritten. Was heißt da „Fußballspielen“ lernen? Auch wenn mal ein Ball auf der Tribüne landet, er ist kein Mats Hummels.
    Ich möchte mal zwei Spieler hervorheben, die mir seit Neitzels Amtsantritt deutlich besser in der Spur sind. Brauer war gestern die Seele des Spiels und so präsent wie lange nicht mehr. Anstatt fast reine Quer- und Rückpässe zu produzieren, ging es gestern neben giftigen Zweikämpfen auch mal produktiv nach vorne. Bitte mehr davon! Auch der viel gescholtene Nico Lukas zeigt ein anderes Gesicht. Neben der Torvorbereitung auch weitere gute Aktionen. Die Mannschaft wirkte nach dem Schlusspfiff auf ihrer Stadionrunde befreit und gut gelaunt. Neitzels Verständnis von Teambildung war spürbar. Eine Kernaufgabe bleibt der konditionelle Zustand der Mannschaft. Das sehr weite Zurückziehen nach der Führung war wahrscheinlich nicht nur taktisch bedingt. Ohne das, wäre Aachen vielleicht gar nicht mehr gefährlich vor unser Tor gekommen. Mal schauen wie es am Dienstag nach kurzer Regenerationszeit in Wiedenbrück aussehen wird.


    Sehe ich fast genau so...Würde noch B.Baier erwähnen, der gestern ein gutes Spiel abgeliefert hat und auch für seine Verhältnisse mehr gelaufen ist als sonst.
    Ich glaube KN ist der harte Hund den diese Mannschaft braucht, Zuckerbrot und PeitscheZwinker
    Jetzt noch 4-5 gute Verstärkungen und eine volle Vorbereitungszeit mit Kalle Neitzel, dann könnte es nächste Saison was werden, zumindest oben mitspielen!
  • RWErden 22.04.2018 12:46 Uhr
    Wann wird eigentlich das Spiel bei Westfalia Rhynern nachgeholt?
  • Ronaldo20 22.04.2018 17:56 Uhr
    Mann kann den scheiss nicht mehr lesen was einige hier schreiben Zeiger mus das Fußballspielen erst lernen.Wenn alle so konstant und konsequent wären wie er spielten wir 2 Klassen höher
  • GEnogo 23.04.2018 17:18 Uhr
    Mal unabhängig von der Stimmung am Sa. muss ich den klaren Aussagen vom
    @Rwe kopo sowie dildino e i n d e u t i g beipflichten, bes. dildo`s letzter Satz!!

    Kein aufrechter Fussb. FAN darf sich von solch unsportl. aggressiven "ANTIs"
    leiten und damit vereinnahmen lassen -- NEVER!

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