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Abstiegsangst
Für den MSV ist die 2. Liga lebenswichtig

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Foto: firo

Nach dem 0:2 gegen Sandhausen warten die Zebras seit sechs Spielen auf einen Sieg. Sie haben nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem Relegationsrang.

Im Januar triumphierte Zweitligist MSV Duisburg beim VfL Bochum. Nach dem 2:0-Sieg waren die Zebras Fünfter, der VfL stand auf dem 13. Platz. Stimmungen und Tabellenstände haben sich seither gedreht. Der VfL schielt jetzt auf den dritten Tabellenplatz, beim MSV wächst nach der 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den SV Sandhausen die Abstiegsangst – und bei den Fans kippt die Stimmung: Erstmals wurden die Zebras am Samstag mit lauten Pfiffen in die Kabine begleitet.

Die Talfahrt des Aufsteigers setzt sich unvermindert fort. Das Beton-0:0 in der Vorwoche bei Union Berlin war kein Schritt aus der Krise. Seit sechs Spielen ist Duisburg nun ohne Sieg, holte nur einen Punkt.

Zweite Liga lebenswichtig

Vor der heutigen Jahreshauptversammlung warnt MSV-Präsident Ingo Wald: „Jeder hier weiß, dass wir in der Zweiten Liga bleiben müssen.“ Seit dem Lizenzentzug 2013 verbrachten die Meidericher drei Jahre in der 3. Liga. Rund drei Millionen Euro Verlust pro Drittliga-Saison häufte der Klub in dieser Zeit an. „Wir müssten uns finanziell erheblich strecken, wenn wir nach einem Abstieg sofort wieder angreifen wollen“, zeichnet Wald nach der Niederlage gegen den SV Sandhausen ein düsteres Bild.

Soweit ist es aber noch nicht. „Wir spielen noch gegen Aue, Fürth und St. Pauli. Das sind alles direkte Konkurrenten. Wir haben weiterhin alles selbst in der Hand“, betont Kevin Wolze. Dem Kapitän selbst glitten am Samstag im entscheidenden Moment die Dinge aus den Händen. Wolze rutschte in der 39. Minute aus, Philipp Förster nutzte das mit dem Treffer zum 1:0.

Mit diesem Halbzeitergebnis waren die Zebras noch gut bedient. „Wir hätten drei oder vier Tore schießen müssen“, stellte Gästetrainer Kenan Kocak, dessen Team nach sechs Partien ohne Sieg eine Negativserie beendete, später fest.

Nach der Pause erspielte sich der MSV hochkarätige Chancen. „Wir hätten das Spiel drehen müssen“, ärgerte sich Mittelfeldspieler Christian Gartner, der im zweiten Durchgang den wirkungslosen Spielmacher Fabian Schnellhardt ersetzte.

Cauly Oliveira Souza traf den Innenpfosten, zudem parierte SVS-Torwart Marcel Schuhen gegen Stanislav Iljutcenko, Borys Tashchy und Kingsley Onuegbu überragend. Am Ende jubelten die Sandhäuser, die in der Nachspielzeit durch Stefan Kulovits den 2:0-Endstand erzielten.

Am Sonntag spielt der MSV bei Erzgebirge Aue. MSV-Trainer Ilia Gruev will nun die Seelen seiner Spieler streicheln: „Das ist Kopfsache. Wir werden jetzt im psychologischen Bereich arbeiten.“

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2. Bundesliga

Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
5 VfL Bochum 0 0 0 0 0:0 0 0
6 SC Paderborn 07 0 0 0 0 0:0 0 0
7 MSV Duisburg 0 0 0 0 0:0 0 0
8 1. FC Köln 0 0 0 0 0:0 0 0
9 FC Ingolstadt 0 0 0 0 0:0 0 0
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6 SC Paderborn 07 0 0 0 0 0:0 0 0
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MSV Duisburg

01 A
Dynamo Dresden
Sonntag, 05.08.2018 13:30 Uhr
-:- (-:-)
02 H
VfL Bochum
Sonntag, 12.08.2018 13:30 Uhr
-:- (-:-)
03 A
SV Darmstadt 98
Sonntag, 26.08.2018 13:30 Uhr
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  • PushingItTooHard 15.04.2018 17:54 Uhr
    „Wir spielen noch gegen Aue, Fürth und St. Pauli. Das sind alles direkte Konkurrenten. Wir haben weiterhin alles selbst in der Hand“ und...

    „Das ist Kopfsache. Wir werden jetzt im psychologischen Bereich arbeiten.“

    Dasselbe galt bereits für die Spiele gegen Kaiserslautern und Heidenheim. Ich sehe nach den letzten 6 Spielen keinen Grund warum man gegen Aue, Fürth oder St. Pauli die Hoffnung haben sollte, dass das Team die Wende schafft. Fünf Spiele hatte der Trainer Zeit das Ruder mit der Mannschaft rumzureissen und schafft es einfach nicht.

    Was sollte einem die Hoffnung geben, dass der MSV es noch aus eigener Kraft schafft und nicht wie Würzburg und FSV Frankfurt diese unfassbare Talfahrt fortsetzt.

    Und die Relegation als Hoffnung ist lächerlich. Hier hat der Coach schon vor 2 Jahren nicht geschafft, das Team entsprechend einzustellen. Brandstetter schiesst uns da im Alleingang ab!
  • Besserwisser64 16.04.2018 10:47 Uhr
    Es bleibt dabei... mit dem Team war nie mehr als der Abstiegskampf zu erwarten. Die Erfolge in der teilweise euphorischen Hinrunde kommen uns jetzt zugute; die Punkte aus 2017 halten uns aktuell so gerade über Wasser. Aber es müssen noch mindestens 4 Punkte her, besser 5 oder 6. Und wenn es dann hoffentlich mit Ach und Krach gereicht hat, muss alles auf den Prüfstand; Taktik, Spieler (vorn wie hinten) und insbesondere auch der Trainer. Da muss endlich mal nach einem Konzept gefragt werden. Die Mannschaft spielt größtenteils in HZ 1 völlig apathisch und rafft sich erst in HZ 2 zu den erforderlichen Lesitungen auf; leider in letzter Zeit erfolglos.
    Es ist noch nix verloren, aber jetzt muss endlich eine deutliche Leistungssteigerung her. Sonst verliert man nicht nur seine Fans, sondern auch die 2. Liga.

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