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Giannikis warnt vor Pokal-Gegner Hiesfeld

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Foto: Thorsten Tillmann

Rot-Weiss Essen trifft am Mittwoch im Niederrheinpokal-Halbfinale auf den TV Jahn Hiesfeld. Dort geht es auch in gewisser Weise um Wiedergutmachung mit den Fans.

Immerhin gab es für Essens Trainer Argirios Giannikis unter der Woche gute Nachrichten. Am Donnerstag kam sein zweiter Sohn zur Welt, Kind und Frau sind wohlauf. Es war wohl das einzige, was den Fußballlehrer nach den enttäuschenden beiden Spielen zuvor hätte aufmuntern können. Jeweils gegen Wattenscheid und Uerdingen hatte seine Mannschaft nach sicher geglaubten Siegen in der Nachspielzeit diese noch aus der Hand gegeben.

Von daher standen unter der Woche ausführliche Videoanalysen auf dem Programm. „Wir haben uns die Fehlerketten noch einmal angeschaut“, berichtet Giannikis. „Etwa 178 Minuten haben wir so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben. In den anderen sieben, acht Minuten haben wir uns dann die Butter vom Brot nehmen lassen. Von der Auswertung hat alles von sechs Punkten, statt von einem Punkt gesprochen.“ Umso ärgerlicher, dass das Liga-Spiel am Samstag gegen Westfalia Rhynern ausgefallen ist. Giannikis: „Wenn du das Gefühl hast, dass du dich selbst benachteiligt hast, willst du das natürlich schnell korrigieren. Durch die Spielabsage konnten wir das nicht.“



Nun gilt es also am kommenden Mittwoch Wiedergutmachung mit den Fans zu betreiben. Auch diese wurden nach den beiden Partien ratlos und mit einer Menge Wut im Bauch hinterlassen. Gegen den Oberligisten Jahn Hiesfeld muss also unbedingt ein Sieg und somit auch der Einzug ins Pokalfinale her, um auch den eigenen Anhang wieder etwas sanfter zu stimmen. Dass dies alles andere als leicht wird, zeigt nicht nur das Weiterkommen erst im Elfmeterschießen des Viertelfinals gegen TuRU Düsseldorf, sondern auch die Tatsache, dass es Hiesfeld bereits gelungen ist, mit Wuppertal einen Regionalligisten auszuschalten. Giannikis hat den Gegner gegen Wuppertal und am vergangenen Samstag bei dessen 0:2-Niederlage gegen Baumberg analysiert: „Es wird ein Kampfspiel, aber wir wollen das Spiel über 90 Minuten gewinnen.“

Personell ist die Lage bei den Bergeborbeckern dafür gut. Alle Spieler des Kaders sind fit und können gegen den Oberliga-Dritten ran. Giannikis: „Speziell im Halbfinale kommst du nicht mit links weiter. Im Pokal ist jeder Gegner unangenehm. Wir nehmen das Spiel zu hundert Prozent ernst.“ Er selbst hätte so auch die Möglichkeit den Verein mit einem Pokalsieg zu verlassen. „Titel sind immer schön. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich jedes Spiel gewinnen will, egal ob in der Liga oder im Pokal. Meine Gedanken gehen immer nur ans nächste Spiel.“

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  • Rattenfänger 19.03.2018 14:52 Uhr
    Sorry, aber wenn in einem Heimspiel ein durchschnittlicher Oberligist nicht nach 90 Minuten geschlagen werden kann , sollten sich sowohl Trainerstab als auch Mannschaft ein anderes "Hobby" außerhalb des Sports suchen.
    Ich erwarte keine Ausreden, sondern eine der Bezahlung entsprechende Leistung auf dem Platz! Ansonsten: Die Essener Tafel will demnächst auch wieder alleinstehende Männer aufnehmen.
  • Frankiboy51 19.03.2018 15:03 Uhr
    677- "Meine Gedanken gehen immer nur ans nächste Spiel"
    und da frage ich mich, wie der Trainer im gleichen Satz über den Pokalsieg philosophieren kann.
    Im übrigen haben sich die Dinslakener jetzt zwei Spiele ausgeruht, unter Beobachtung des Eßener Trainers, sind trotzdem im Rhythmus geblieben und haben genügend Rot-weißes Blut in den Adern, um am Kanalhafen die Kuh vom Eis zu holen.
  • rolbot 19.03.2018 15:23 Uhr
    Zitatgeschrieben von Frankiboy51

    677- "Meine Gedanken gehen immer nur ans nächste Spiel"
    und da frage ich mich, wie der Trainer im gleichen Satz über den Pokalsieg philosophieren kann.
    Im übrigen haben sich die Dinslakener jetzt zwei Spiele ausgeruht, unter Beobachtung des Eßener Trainers, sind trotzdem im Rhythmus geblieben und haben genügend Rot-weißes Blut in den Adern, um am Kanalhafen die Kuh vom Eis zu holen.

    Mach dir einfach keine Gedanken. Es war lediglich der Hinweis darauf, daß man auch Hiesfeld nicht mit links im Vorbeigehen besiegt. Mit der richtigen Einstellung werden wir im Endspiel stehen.
  • Rweandi78 19.03.2018 17:34 Uhr
    Es gibt im Pokal keine leichten Gegner, es wird wahrscheinlich ein knapper Sieg. Das kann aber auch nur gelingen wenn die Einstellung passt. Also Männers, auf gehts kämpfen und siegen! Immer wieder RWE!
  • phil2610 19.03.2018 17:52 Uhr
    Der Grieche hat schon nen Köttel inne Buchse !.
  • Harry de Vlugt 19.03.2018 18:27 Uhr
    Vor allen Dingen:
    Herzlichen Glückwunsch zur Geburt des Sohnes :-)

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