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Nach Aus
BVB-Boss Watzke fliegt diese Aussage um die Ohren

(8) Kommentare
Foto: Firo

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich am Donnerstagabend sang- und klanglos aus der Europa League verabschiedet. Der Vereinsboss wird verspottet.

Es war das unrühmliche Ende einer blamablen Saison auf europäischer Ebene. Im Achtelfinale der Europa League war am Donnerstagabend Schluss für den BVB. Der amtierende deutsche Pokalsieger blamierte sich gegen den FC Salzburg (1:2, 0:0) bis auf die Knochen und schied hochverdient aus. Die traurige Europa-Bilanz der Dortmunder: Nur eine von zehn Partien gewann die Borussia in dieser Saison in der Champions League und in der Europa League. Selbst gegen Fußballzwerg APOEL Nikosia war der deutsche Eliteklub in zwei Versuchen nicht in der Lage, einen Sieg einzufahren.

Die Kritik von Fans und Medien bekommen in erster Linie die Mannschaft und Trainer Peter Stöger zu spüren. Doch auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geriet nach dem Ausscheiden gegen die Österreicher in die Schusslinie. Grund dafür ist eine Aussage des Dortmund-Chefs im September. Nach den ersten schwachen Auftritten der deutschen Vertreter in den beiden internationalen Wettbewerben sorgte er sich um die Konkurrenzfähigkeit der Bundesliga. Den Zeigefinger richtete er aber auf andere Vereine: "Die Vereine, die in der Europa League spielen, müssen verinnerlichen, dass es immer auch um Punkte für Deutschland geht. Es muss möglich sein, dass neben Bayern und Dortmund auch andere kontinuierlich etwas holen", sagte Watzke damals.

Dieses Statement wird für den Borussia-Geschäftsführer nun zum Bumerang. Denn viele Fans meldeten sich nach dem peinlichen Aus in Salzburg in den sozialen Netzwerken zu Wort, um ihn an seine mahnenden Worte zu erinnern. Vor allem bei den Anhängern von RB Leipzig weckte das alte Statement jede Menge Schadenfreude. Im Internet macht seine Aussage deshalb wieder die Runde.

Trotz der Dortmunder Voll-Blamage konnte die Bundesliga in der UEFA-Fünfjahreswertung Platz vier behaupten, der vier Startplätze in der Champions League sichert. Der Vorsprung auf die fünftplatzierten Franzosen beträgt komfortable 15 Punkte.

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  • easybyter 16.03.2018 19:14 Uhr
    Watzke zeigt sehr gern auf andere und sieht die eigenen Probleme nicht so. Ich habe das Gefühl, als fehlte dem BVB zur Zeit der Mannschaftsgeist, es gehen nicht alle Spieler an ihre Grenze, die wenigen, die das immer noch tun, haben sicher auch bald die Nase voll. Salzburg war den Dortmundern in kämpferischer Hinsicht und in der Einsatz- und Laufbereitschaft um Längen voraus und wenn Bürki nicht einen so guten Tag erwischt hätte, wäre es echt blamabel geworden. Wo ist der begeisternde Fußball geblieben, der die Borussia lange ausgezeichnet hat? Stöger tut mir echt leid.
  • soso 16.03.2018 21:48 Uhr
    Watzke muß den Stall ausmisten !

    Da sind Kicker wie Papa, Toprak, Schmelle, Sahin, Weigel, die nicht mal Nikosia schlagen können. Das sagt doch alles !

    Auch Götze, Yarmolenko, Toljan und Reus sind überfordert.
    Michy wird gehen, denn bei dem Trümmerhaufen hält er es nicht aus.
    Einzig Guirrero ist ein Lichtblick.

    Jetzt geht es die nächsten Jahre um Platz 7 wenn nicht etwas gravierendes passiert. Die Hauptschuld trägt Watzke, der mit Tuchel nicht konnte.

    Der neue Trainer nach Stöger wird dann wohl mangels Ergebnisse im Winter gehen und der nächste muß dann passen oder alles geht den Bach runter.
  • Jünther, Jötz und Jürgen 16.03.2018 23:04 Uhr
    De Jötz hat ja schon mal gesagt. Der schönste und auch der erfolgreichste Fußball wurde in Dortmund unter Klopp und Tuchel gespielt. Natürlich muss man auch berücksichtigen, welches Spielermaterial die seinerzeit hatten.
  • 16.03.2018 23:34 Uhr
    @Jünther, Jötz und Jürgen 16.03.2018 23:04 Uhr
    "De Jötz hat ja schon mal gesagt. Der schönste und auch der erfolgreichste Fußball wurde in Dortmund unter Klopp und Tuchel gespielt. Natürlich muss man auch berücksichtigen, welches Spielermaterial die seinerzeit hatten."
    Ey, der Hammer! Ich hab die ganze Zeit gewußt, da fehlt was. Jetzt ist klar, es waren diese völlig neuen Erkenntnisse.
    Ihr habt doch bestimmt Fußball studiert. Schätze mindestens 3 Sylvester auf Akamie und Unität..sonst kommt man darauf doch bestimmt nicht...
  • DagobertF*ck 17.03.2018 10:24 Uhr
    "kontinuierlich etwas holen", es ist 11 Jahre her, dass die international "was geholt haben". Dann spielt der MSV ja kontinieurlich 1. Liga
  • MaiHei 17.03.2018 10:44 Uhr
    Er hat sich damals auch zu der Äußerung hinreißen lassen, dass "Schalke 04 wohl niemals mehr an den BvB herankommen" wird... Und mit Titeln geklotzt. Warum er so großspurig daherkommen musste...? Keine Ahnung.

    Es bleibt dabei: Die Ära Klopp war mega Überholspur. Wobei auch nicht vergessen werden darf, dass die Jahre 11 und 12 international ebenfalls nur jeweils das Vorrunden-Aus brachten. BvB ist noch 2012 als deutscher Meister Vierter hinter Piräus geworden! Nur der Fußball war schon erkennbar geiler. Und dann ging die Post ja bekannterweise ab....

    Was vor Klopp war, ist ja bekannt: Röber, Doll... Und nun sieht es so aus, als wäre der BvB wieder in der "Vor-Kloppschen-Fußball-Realität" angekommen. Unterschied zu damals: Das Konto ist voll...
  • Hasucas 17.03.2018 14:56 Uhr
    Ich bin der festen Überzeugung, das der Kardinalfehler und Auslöser der ganzen Dortmunder Krise die Entlassung von Thomas Tuchel war. Anstatt ihre Eitelkeiten zurückzustellen, haben Zorc und Watzke falsch gehandelt. Die Spieler Sahin und Schmelzer haben offensichtlich so heftig interveniert, da sie oftmals nicht aufgestellt wurden. Ich will hier keine Lanze für Tuchel brechen, auch er hat mit Sicherheit Fehler gemacht. Aber von der Spielausrichtung und Taktik war Tuchel erstklassig. Watzke und Zorc haben offensichtlich die Wirkung ihrer Tuchelentlassung unterschätzt bzw. falsch eingeschätzt. Die Realität hat sie eingeholt. Und solange ein höchstens viertklassiger Kapitän Schmelzer spielt und anschließend vor der Presse dummes Zeug erzählt, um von seinen dürftigen Leistungen abzulenken, wird sich das auch nicht ändern. Tuchel hat die Leistungen von Schmelzer und Sahin in der letzten Saison schon sehr realistisch und richtig eingeschätzt.Und warum Schmelzer seit Jahren nicht mehr in der Nationalmannschaft spielt, bestätigt diese Meinung. Ich glaube man sollte realistisch sein, wenn diese Saison mit der Champions League Qualifikation abgeschlossen werden, sollte man sie bei diesen Fehleinschätzungen als gelungen betrachten. Und auch Zorc und Watzke sollten sich kritisch hinterfragen, was sie aber meines Erachtens nicht tun.
  • Kloppi 17.03.2018 17:04 Uhr
    Ich gebe hier Hasucas völlig Recht . Da hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Aber die anderen Berichte waren Teilweise auch sehr gut . Ja die Klopp Are ich leider zu Ende Tuchel war als Trainer Top aber den Rest hätte man bei ihn auch noch drehen können meiner Meinung nach ! Aber ich habe auch sehr viel von Bosz gehalten was das Spielsystem angeht . Bloß da muss man auch die Schnellen Spieler haben . Und die hat der BVB hinten definitiv nicht .

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