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Für Real-Traum
Lewandowski wechselt den Berater

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Lewandowski, Lewandowski
Foto: firo

Diese Nachricht dürfte auch alle Bayern-Fans beunruhigen. Robert Lewandowski hat nach zehn Jahren die Zusammenarbeit mit seinem Berater Cezary Kucharski beendet.

Mateusz Borek, ein sehr angesehener und einflussreicher Journalist in Polen, hatte die Meldung via Twitter in die Welt gesetzt und diese wurde mittlerweile von mehreren polnischen Medien bestätigt.

Mittlerweile ist auch die Nachfolge bereits bestätigt. Pini Zahavi soll Lewandowskis Interessen vertreten. Der 74-jährige Israeli galt als Strippenzieher beim 222-Millionen-Wechsel des brasilianischen Superstars Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain. Was hat Zahavi nun mit Lewandowski vor? Zahavi gegenüber "Przeglad Sportowy": "Es ist für mich eine große Ehre und ein Privileg, dass ich die Interessen des besten Stürmers der Welt vertreten darf."

Klar ist, dass Zahavi nur durch einen Wechsel Lewandowskis großes Geld machen könnte. Denn eine erneute Vertragsverlängerung bei den Bayern - Lewandowski steht in München bis zum 30. Juni 2021 unter Vertrag - gilt als unwahrscheinlich. In dem Fall würde ein Berater-Wechsel auch kaum Sinn machen.

Seit Monaten gibt es Gerüchte um einen Lewandowski-Wechsel zu Real Madrid. Sein Ex-Berater Kucharski soll sich schon mehrmals mit Real-Boss Florentino Perez getroffen haben, um über einen möglichen Lewandowski-Transfer zu diskutieren. In Polen wird nun vermutet, dass "Lewy" dies alles zu langsam ging. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Angreifer Real Madrid sehr attraktiv findet. Nun könnte Zahavi für Lewandowski diesen Wechsel forcieren. Doch es kommt noch dicker für die Bayern-Fans: Neben Real Madrid soll auch Paris St. Germain bereit sein, Lewandowski für 160 Millionen Euro aus dessen Vertrag bei den Bayern rauszukaufen. Wie man Transfers in solch einer Größenordnung über die Bühne bringt, weiß Zahavi am besten. Zahavi: "Ihn wollen die besten Vereine der Welt haben. Real Madrid? Wir werden sehen. Jetzt muss ich meine Arbeit machen."

Bitter für Cezary Kucharski

Auf der anderen Seite ist die Trennung für Lewandowskis ehemaligen Berater Cezary Kucharski bitter. Der ehemalige polnische Nationalspieler und langjährige Akteur von Legia Warschau hatte seit Juni 2008 mit Lewandowski zusammengearbeitet. Kucharski war es, der den Stürmer von Znicz Pruszków zu Lech Posen und später im Jahr 2010 zu Borussia Dortmund transferierte. 2014 verließ Lewandowski den BVB in Richtung FC Bayern München. Dass die Bayern "Lewys" letzter großen Verein sein werden, gilt in dessen Heimat als äußerst unwahrscheinlich.

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  • MasterMick 22.02.2018 10:57 Uhr
    Jaja, das liebe Geld...

    Als Spieler ist man echt arm dran, wenn man nur 12 bis 20 Millionen auf dem Sparbuch hat. Wie will man mit den paar Kröten schon den Alltag meistern?
  • asaph 22.02.2018 13:29 Uhr
    Würde die Liga ein wenig interessanter machen, wenn man nun auch den Bayern die besten Spieler abluchst...
  • Rattenfänger 22.02.2018 14:34 Uhr
    Da wird sich der Söldner aber arg verrechnen:
    Die Bayern können es sich finanziell leisten, den polnischen Mercedes-Fan bis 2021 auf die Tribüne zu setzen, bis er sich Blasen am A...llerwertesten holt und dann in die 2. polnische Liga wechseln kann - ablösefrei!
    Wäre höchste Zeit, den Fußballdiven und dem Beratergesindel mal die Grenzen aufzuzeigen.
    Uli & Kalle: Hart bleiben und Eier zeigen!!!

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