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Tedesco gibt sich als fairer Verlierer

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Domenico Tedesco, Domenico Tedesco
Foto: firo

Schalkes Trainer Domenico Tedesco zeigte sich nach der 1:3 (0:1)-Niederlage im Bundesliga-Spitzenspiel bei RB Leipzig als fairer Verlierer.

Sein Team hatte über eine Stunde zumindest am Teilerfolg geschnuppert, musste sich dann aber dem Angriffswirbel in der Schlussphase beugen. „Am Ende hat RB verdient gewonnen, weil sie unsere Ballverluste mit geballter Power zu Kontersituationen genutzt haben“, so Tedesco.

Sein Plan, die Leipziger Vorstöße durch die Mitte zu vermeiden, ging nur eine Halbzeit auf. Schalke hielt den Gegner weitgehend unter Kontrolle. Ausnahmen: Die Elfmeter-Situation, in der Benjamin Stambouli den Leipziger Jean-Kevin Augustin foulte. S04-Torwart Ralf Fährmann parierte den Strafstoß von Augustin mit einem Klasse-Reflex (37.). Kurz darauf klingelte es doch im Schalker Kasten. Der Distanzschuss von Naby Keita wurde von Naldo so abgefälscht, dass er unhaltbar für den ins linke Eck hechtenden Ralf Fährmann einschlug – 1:0 (41.). „Wenn der Ball nicht abgefälscht worden wäre, hätte ich ihn sicherlich gehabt“, so Fährmann.

Nach Wiederanpfiff hatte Schalke zunächst brenzlige Situationen zu überstehen, kam aber nach einem Flanke von Daniel Caligiuri durch Naldo zum 1:1 (56.). „Das Ausgleichstor war ein Dämpfer für uns“, gestand Leipzigs Verteidiger Konrad Laimer ein, „aber wir haben es sehr gut weggesteckt.“

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl brachte kurz nach dem 1:1 mit Timo Werner, der nach seiner Krankheit nur wenige Trainingseinheiten absolviert hatte, und Yussuf Poulsen zwei pfeilschnelle Angreifer. Die Königsblauen machten es dem Gegner in dieser Phase zu einfach, erlaubten sich zum Teil haarsträubende Ballverluste. Nach einem Naldo-Abspielpatzer auf Amine Harit schaltete RB blitzschnell – Werner schloss die Kombination zum 2:1 ab (69.). Nur zwei Minuten später machte Bruma mit einem wuchtigen Schuss den Deckel drauf – 3:1. „Unsere starke Bank hat den Unterschied gemacht“, bilanzierte Leipzigs Diego Demme. S04-Trainer Domenico Tedesco hatte zwar seinen Winter-Neuzugang Marko Pjaca zu Beginn der zweiten Halbzeit gebracht, aber der 22-jährige Leihspieler von Juventus Turin konnte noch keine Glanzlichter setzen. „Wir haben nicht so gespielt, wie wir sollten und haben einige Fehler im taktischen Bereich gemacht“, bilanzierte Pjaca nach der Niederlage.

Domenico Tedesco stellte fest: „Vor der Pause haben wir es vermieden, in gewisse Pressing-Situationen von Leipzig zu spielen. Das war gut. Später hatten wir einfach zu viele Ballverluste in unseren Reihen. Das war leider in Räumen, die RB erwartet hat.“ Tedesco räumte ein: „Wir haben damit gerechnet, dass der Gegner tiefer steht und uns nicht so hoch anläuft. Das war untypisch für RB. Es gibt keine besser Position, einen Konter einzuleiten, als durch das Zentrum. Wir haben explizit davor gewarnt.“ Doch die Warnung blieb ungehört. So riss Schalkes Serie nach 13 ungeschlagenen Pflichtspielen. „Mund abputzen und weiter“, gab Manager Christian Heidel die Marschrichtung vor der Rückreise aus.

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  • davidjung186 14.01.2018 08:07 Uhr
    @rainer nach einem halben Jahr nur lesen darf ich dir heute sagen, der Ball bewegt sich nicht, weil ein frisch drin sitzt und am Ende 4-6. keiner kann was für den zweiten Platz. Aber es wollte ihn anscheinend niemand und dann nehmen wir ihn gerne, auch als schlechtester zweiter aller zeiten.
  • S04Charly 14.01.2018 09:01 Uhr
    Naja:-)schlecht sind alle ausser der erste. Leider bekommen wir vielzuviele
    Gegentore. wir können nicht immer inder 90 den anschluss und ind der 94 den Ausgleich machhen. Dann müssen wirauf den Pokal setzen.
    Glück Auf
  • Kambodscha-Express 14.01.2018 10:47 Uhr
    Tedesco gibt sich nicht als fairer Verlierer, sondern er ist ein fairer Verlierer.
  • easybyter 15.01.2018 12:48 Uhr
    Schalke musste sich keinem Angriffswirbel beugen, zwei abgefälschte Schüsse waren glückliche Tore. Sie haben die Leipziger kurzzeitig nicht mehr ernst genug genommen und diese Situationen teuer bezahlt, auch das 2. Tor wäre zu verteidigen gewesen. Jetzt wird wieder ergebnisorientiert kommentiert, als ob Leipzig das ganze Spiel über überlegen gewesen wäre. Schalke war dran, wird sicher Lehren aus den Fehlern ziehen. Die ersten 30 Minuten gehörten Schalke und dass Naldo den Ball abfälscht, war einfach Pech. So kamen die Leipziger auf billige Weise zu einem Tor.
  • easybyter 15.01.2018 12:53 Uhr
    @kambodscha-express
    Ich sehe das auch so, die Überschrift ist etwas daneben. Ich frage mich, ob das Unfähigkeit oder Absicht ist. Tedesco ist immer ein fairer Sportsmann und seine Analysen sind zutreffend.
  • via Facebook: Sascha Wa 13.01.2018 23:03 Uhr
    Unverdient die hrshne
  • via Facebook: Michael Büttner 14.01.2018 10:23 Uhr
    Naja, die Blauen haben mal eine ruhige Winterpause gehabt. Jetzt werden die Verhältnisse gerade gerückt , traue aber trotzdem den Blauen einen Platz ab 6 - 10 zu 🤣
  • via Facebook: Werner M Tefelner 15.01.2018 09:53 Uhr
    Red Bull Leipzig ist aber nicht fair, also ist Fairness gegenüber dem Konstrukt fehl am Platz.

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