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Halle Bochum
Vorjahresfinalisten scheitern frühzeitig

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Foto: Sven Bednarz

Der erste von zwei Endrundentagen hatte es in sich: Ein gescheiterter Titelverteidiger, eine Sensationsmannschaft und ein echter Entertainer sorgten für Furore - bis zum Schluss.

Phönix Bochum und die DJK TuS Hordel hatten beim diesjährigen Sparkassen-Masters große Ziele. Als Vorjahresfinalist und amtierender Hallenstadtmeister gingen die beiden Bochumer Mannschaften in den Gruppen A und B an den Start - mit dem großartigen Erfolg aus dem Jahr 2017 im Rücken.

Doch dass es nicht einfach werden würde, zeigte sich gleich in den ersten beiden Begegnungen des Traditionsturniers. In Spiel eins musste sich Phönix gegen den diesjährigen Ausrichter DJK Wattenscheid mit 0:4 geschlagen geben, der Titelverteidiger aus Hordel kassierte im zweiten Spiel ein 1:4 gegen Wattenscheid 08.

Wir wollen den Cup holen!

Jürgen Meier (Wattenscheid 08)

Für den Bezirkligisten von Phönix Bochum war nach einer weiteren Niederlage (1:3) und einem 6:3-Sieg gegen die Sportfreunde Linden frühzeitig Schluss. Hordel konnte sich mit zwei überragenden Siegen (6:1 und 7:2) zwar noch ins Viertelfinale retten, gegen die DJK Wattenscheid musste sich der Westfalenligist aber ebenso geschlagen (2:3) geben wie Phönix Bochum. Im zweiten Viertelfinale der Gruppen A und B konnte Wattenscheid 08 mit 4:1 gegen TuS Harpen gewinnen und das Ticket für die am Sonntag stattfindenden Halbfinalspiele lösen. Wattenscheid-08-Trainer Jürgen Meier hat nach dem erfolgreichen Samstag ein ganz klares Ziel für den zweiten Turniertag: "Wir wollen den Pokal holen! Wenn ich mir schon die Zeit nehme, will ich das Turnier auch gewinnen."

Nach 83 Turniertreffern ging das Kräftemessen der Bochumer Fußballmannschaften in die zweite Runde - die es in sich hatte. In Gruppe C marschierte Eintracht Grumme vorneweg: Neun Punkte aus drei Spielen, 12:5 Tore. Ein wesentlicher Faktor des A-Ligisten: Mittelfeldakteuer Moritz Sieger, der sich für den Großteil der Grummer Tore verantwortlich zeigte und seine Treffer mit artistischen Einlagen bejubeln konnte.

Grumme ließ während der Vorrunde also keinerlei Zweifel aufkommen; anders die Mannschaft von Amacspor Dahlhausen. 0:2 und 1:2 hieß es nach zwei Spielen, die noch nicht das vorläufige Ende prophezeien sollten. Denn: In Spiel drei drehten die Dahlhausener förmlich auf, fegten den FC Neuruhrort mit 7:2 vom Platz und konnten sich damit im allerletzten Moment für das Viertelfinale qualifizieren - mit lediglich drei erspielten Punkten.

Amacspor-Trainer Dirk Sörries hat sein Team nach dem sensationellen Viertelfinaleinzug trotz der beiden Niederlagen in der Gruppenphase nicht schlechter gesehen als die Konkurrenz. "Wir waren in beiden Spielen nicht viel schlechter. Wir haben es bis zum Ende offen gehalten", stellte der Übungsleiter nach Spielschluss klar. Zum überraschenden Weiterkommen fügte er hinzu: "Ich bin sehr zufrieden damit. Wir haben mehr erreicht, als wir überhaupt gedacht haben."

Der große Favorit sind sie. Wenn wir vernünftig spielen, werden sie es in zwölf Minuten gegen uns aber auch schwer haben. Warum soll man es nicht schaffen können?

Dirk Sörries vor dem ungleichen Duell gegen Concordia Wiemelhausen

Ähnlich souverän wie Eintracht Grumme trat der Westfalenligist Concordia Wiemelhausen in Gruppe D auf. Mit einem Torverhältnis von 16:2 und einer maximalen Punkteausbeute konnte der haushohe Favorit ins Viertelfinale einziehen - wo Amacspor auf sie wartete. Amacspors Trainer zeigte sich vor dem Aufeinandertreffen optimistisch: "Der große Favorit sind sie. Wenn wir vernünftig spielen, werden sie es in zwölf Minuten gegen uns aber auch schwer haben. Warum soll man es nicht schaffen können?" Die forschen Aussagen sollten sich bestätigen: Nach einem harten Fight konnte Dahlhausen ein 2:2-Unentschieden über die reguläre Spielzeit retten und das Neunmeterschießen erfolgreich gestalten - der Halbfinaleinzug war perfekt.

Das in der Gruppenphase so erfolgreich spielende Grumme bekam es im vierten und letzten Viertelfinale mit Schwarz-Weiß Eppendorf zu tun und musste nach einem 1:1-Endstand ebenfalls vom Punkt antreten. Die Eppendorfer konnten den kühleren Kopf bewahren und die Semifinals komplettieren. Nach 28 Spielen und 159 geschossenen Toren (5,68 Tore pro Spiel) ging der erste Tag des SparkassenMasters zu Ende. In gut 24 Stunden stehen dann die großen Finalspiele an - auch dann mit hoffentlich vielen Toren, viel Spektakel und einer möglicherweise großen Überraschung.

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