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Halle Oberhausen
Favoriten triumphieren am ersten Turniertag

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Hibernia Alstaden, Hibernia Alstaden
Foto: Thorsten Tillmann

Am Samstag gab es bei der Hallenstadtmeisterschaft in Oberhausen keine großen Überraschungen. Am lautstärksten war ein neu gegründeter C-Ligist.

Diesen Samstag startete auch Oberhausen in die Hallenturnier-Saison. In der Willy-Jürissen-Halle gehen am zweiten Januar-Wochenende (13./14.01.) 33 Mannschaften an den Start und kämpfen in der Endrunde (28.01.) um die Oberhausener Budenzauber-Krone.

Im ersten Abschnitt des samstäglichen Turniertages spielten die Teams aus Gruppe 1 und 2 die vier verfügbaren Plätze für die Zwischenrunde aus. Sportlich überzeugen konnte die junge Truppe der Sportfreunde Königshardt und Concordia Oberhausen. Beide Mannschaften schafften den Zwischenrundeneinzug mit maximaler Punktzahl. Concordia-Trainer Sascha Brückner war dementsprechend sehr zufrieden mit der Leistung, die seine Jungs auf das Paket zauberten: "Natürlich sind wir zufrieden, die Gruppe souverän gewonnen zu haben," sagte er. Beim A-Ligisten stand aber nicht das Weiterkommen im Mittelpunkt: "Wir wollten einfach Spaß haben. Ich verliere in der Halle lieber mit Spaß und gutem Fußball, als ohne Spaß zu gewinnen", meinte Brückner. Für die Endrunde gäbe es "keine Zielsetzung", sondern es gilt weiterhin die Prämisse Spaß am Fußball zu haben.

Für Bezirksligist Sterkrade 06/07 waren die Voraussetzungen da schon ein bisschen anders. Das Weiterkommen wurde als Tabellenzweiter hinter Concordia zwar gesichert, doch der Turnierstart misslang gegen eben diesen Gegner grob. Nach einer 3:0-Führung verlor der einzige Bezirksligist im Feld von Gruppe 1 und 2 noch in letzter Sekunde mit 3:4 und konnte der Favoritenrolle nicht zu einhundert Prozent gerecht werden. In Gruppe 1 schaffte GW Holten den Sprung unter die Besten in Oberhausen. Knackpunkt war dabei das Spiel gegen Post SV Oberhausen, dass die Grün-Weißen mit 2:1 für sich entscheiden konnten und somit das Weiterkommen genau drei Zähler vor Post fix machten.

Für positives Aufsehen sorgte der C-Ligist Hibernia Alstaden. Zwar schied der erst kürzlich neu gegründete Verein in Gruppe 2 mit nur drei Zählern aus, zeigte aber mit Bannern, Fan-Outfits und Anfeuerungsgesängen auf wie viel Ebenen der Hallenfußball noch Spaß machen kann. "Wir waren das erste Mal bei der Stadtmeisterschaft dabei", betonte Florian Welsch, Spieler der Hibernia. "Es war schön, sich mal mit A-Ligisten, B-Ligisten oder sogar Mannschaften aus der Bezirksliga zu messen. Wir hatten auf jeden Fall Spaß", sagte der Mittelfeldspieler der Alstadener.

Ab circa 14:45 starteten in den Gruppen 3 und 4 einige Hochkaräter in den Gruppenmodus. Weder Bezirksligist BW Oberhausen oder der souveräne A-Liga Tabellenführer Sterkrade 72 gaben sich die Blöße schon in der Vorrunde die Segel zu streichen und zogen als Tabellen zweite in die Runde der letzten 16 ein. "Ich bin sehr zufrieden. Wir haben zwei Spiele souverän gewonnen. Nur der Turnierstart war etwas holprig", resümierte 72-Trainer Carlos Garcia Melian.

Das Auftakt-Derby verlor 72 nämlich knapp mit 2:3 gegen Landesligist Sterkrade-Nord. Die Nordler gewannen Gruppe vier souverän mit neun Punkten und 16:2 Toren. "Wir wollten dieses Jahr besser abschneiden als im letzten Jahr", stellte Julian Berg, etatmäßiger Abwehrspieler und bei der Hallenstadtmeisterschaft Trainer der Sterkrader Auswahl. "Es war den Spielern freigestellt, das Turnier zu spielen. Neun Zusagen waren sehr erfreulich. Mal sehen, was die Endrunde bringen wird", meinte Berg.

Für die einzige kleinere Überraschung am Samstag sorgte der B-Ligist SuS 21 Oberhausen. Der Tabellenführer aus der Kreisliga B gewann Gruppe 3 mit sechs Zählern. Nur wegen des gewonnene direkten Vergleichs gegenüber BW Oberhausen (3:0-Sieg) ging es in der Pole-Position in die Finalrunde. "BWO war ein starker Gegner, den wir überzeugend schlagen konnten. Im letzten Spiel gegen Adler Oberhausen (1:2) verlieren wir dann gegen den letzten. Auch vermeintlich schwächere Gegner muss man aber ernst nehmen, um im Turnier etwas zu erreichen", stellte SuS-Trainer Erol Kücükarslan klar.

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