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Landessprecher zeigen Eintracht-Präsident Fischer an

(13) Kommentare
Foto: dpa

Die beiden Landessprecher der AfD Hessen haben Strafanzeige gegen Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gestellt.

"Wir hätten gern auf diesen Schritt verzichtet. Aber die völlig inakzeptablen Bezeichnungen wie 'braune Brut' und 'Nazis' von Herrn Fischer, die sich gegen alle AfD-Wähler und damit auch gegen uns richten, können und dürfen so nicht beibehalten werden", sagte Sprecher Klaus Herrmann in einer Mitteilung des AfD-Landesvorstands.

Er und sein Sprecherkollege Robert Lambrou haben die Anzeige demnach in Vertretung des Landesvorstands der Partei gestellt. Das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main bestätigte dies.

Vorausgegangen war ein öffentlicher Schlagabtausch des Eintracht-Präsidenten mit der AfD Hessen. Zunächst hatte Fischer in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt: "Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen." Nach Kritik aus der AfD legte er in einem Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk nach: "Es gibt für die braune Brut keinen Platz. Solange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben." Die AfD Hessen hatte danach angekündigt, juristische Schritte gegen Fischer zu prüfen.

(13) Kommentare

1. Fußball Bundesliga

Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
5 TSG 1899 Hoffenheim 31 13 10 8 60:44 16 49
6 RasenBallsport Leipzig 31 13 8 10 47:47 0 47
7 Eintracht Frankfurt 31 13 7 11 41:40 1 46
8 Borussia Mönchengladbach 31 12 7 12 42:48 -6 43
9 Hertha BSC Berlin 31 10 12 9 38:35 3 42
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
7 RasenBallsport Leipzig 16 8 4 4 30:25 5 28
8 Bayer 04 Leverkusen 15 7 5 3 26:16 10 26
9 Eintracht Frankfurt 16 7 4 5 23:19 4 25
10 Hannover 96 16 7 3 6 25:24 1 24
11 Werder Bremen 15 6 5 4 19:16 3 23
Pl. Mannschaft Sp g u v Tore Diff Pkt.
4 Borussia Dortmund 15 6 5 4 22:22 0 23
5 Hertha BSC Berlin 16 5 6 5 19:16 3 21
6 Eintracht Frankfurt 15 6 3 6 18:21 -3 21
7 RasenBallsport Leipzig 15 5 4 6 17:22 -5 19
8 FC Augsburg 15 4 6 5 17:18 -1 18

Transfers

Eintracht Frankfurt

Vertragsende (neuer Verein unbekannt)

03/2018
Max Besuschkow

Mittelfeld

Holstein Kiel

ausgeliehen

01/2018
Marius Wolf

Sturm

Eintracht Frankfurt

war ausgeliehen

07/2017
Eintracht Frankfurt

war ausgeliehen

07/2017

Vertragsende (neuer Verein unbekannt)

03/2018
Max Besuschkow

Mittelfeld

Holstein Kiel

ausgeliehen

01/2018
Marius Wolf

Sturm

Eintracht Frankfurt

war ausgeliehen

07/2017
Eintracht Frankfurt

war ausgeliehen

07/2017

Eintracht Frankfurt

31 H
Hertha BSC Berlin
Samstag, 21.04.2018 15:30 Uhr
0:3 (0:0)
32 A
FC Bayern München
Samstag, 28.04.2018 15:30 Uhr
-:- (-:-)
33 H
Hamburger SV
Samstag, 05.05.2018 15:30 Uhr
-:- (-:-)
31 H
Hertha BSC Berlin
Samstag, 21.04.2018 15:30 Uhr
0:3 (0:0)
33 H
Hamburger SV
Samstag, 05.05.2018 15:30 Uhr
-:- (-:-)
32 A
FC Bayern München
Samstag, 28.04.2018 15:30 Uhr
-:- (-:-)

Torjäger

Eintracht Frankfurt

# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 8 102 0,4
2 7 311 0,3
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 5 90 0,5
2
Ante Rebic

Sturm

4 223 0,3
# Name Tore Min./Tore Tore/Sp.
1 3 333 0,2
3 334 0,2
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

KOMMENTARE

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  • goal99 03.01.2018 13:45 Uhr
    Strafanzeige; so ist das halt, wenn einem als Präsident,
    jegliches Demokratieverständnis fehlt.
  • Frankiboy51 03.01.2018 14:15 Uhr
    Interessante Frage:
    Darf ein Vereinsvorsitzender bestimmen, in Übereinstimmung mit den Vereinssatzungen, wer neu in seinen Verein eintritt ?

    Ist das ein demokratischer Vorgang ?

    Warum stellt man einen Antrag auf Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft oder einer Partei ?
    Kann die auch abgelehnt werden ?

    Kann ich in der Straßenbahn den Platz wechseln, wenn ich feststelle, daß der Nachbar alternative Wahlvorstellungen hat ?

    Wo endet meine demokratische Toleranz und wo beginnt der Kotzreiz ?
    Fragen über Fragen für die ungeliebte alternative deutsche Minderheit.
  • RWO-Späher 03.01.2018 14:40 Uhr
    Die einzig richtige und logische Konsequenz aus den dummen, undemokratischen Äußerungen eines sich viel zu wichtig nehmenden Fußball-Präsidenten.
  • die4 03.01.2018 15:20 Uhr
    Sehr guter Präsident.
  • eduardo 03.01.2018 15:30 Uhr
    Wehret den Anfängen!

    Ich finde es legitim das ein Präsident eines weltoffenen Vereines so äusserst.

    Und ich erwarte auch das sich weitere Präsidenten und Verinsboss klar Stellung beziehen.

    Wohin dieses "Schwanzeinziehen" führt haben wir doch 33 erlebt.

    @Goal99, er hat kein fehlendes Demokratieverständnis, den er setzt sich dafür ein das wir weiter in einer Demokratie leben. Das die AFS die Demokrat aushebeln wollen müsste auch dir klar sein.

    @RWO-Späher, Frage doch mal den Sommers was er dazu sagt? :-)
  • memax 03.01.2018 16:12 Uhr
    Ich hätte nie gedacht, dass mir die Eintracht mal sympathisch wird. Dank des Präsidenten ist sie es nun.
  • lapofgods 03.01.2018 18:50 Uhr
    Wenigstens ein Verein macht in Sachen Rassismus mal nicht nur Dienst nach Vorschrift.
  • goleo 04.01.2018 11:46 Uhr
    Ich finde es absolut löblich, wenn sich ein Verein gegen die ideologisch ewig Gestrigen positioniert! Das hält z.B. St. Pauli auch so. Deswegen Daumen hoch dafür, das klare Kante gezeigt wird!
  • goal99 04.01.2018 14:47 Uhr
    Zitatgeschrieben von goleo

    Ich finde es absolut löblich, wenn sich ein Verein gegen die ideologisch ewig Gestrigen positioniert! Das hält z.B. St. Pauli auch so. Deswegen Daumen hoch dafür, das klare Kante gezeigt wird!

    Goleo
    FC St. Pauli sind Unterstützer der linken Szene. In diesem Zusammenhang
    sei noch mal der - nicht sehr friedliche - G20-Gipfel erwähnt. Halleluja !
  • Alles für Schalke 07.01.2018 00:35 Uhr
    Leute, ihr verwechselt hier Ursache und Wirkung. Nicht die AfD hat gesagt, Juden, Frankfurter oder Schwarze dürfen nicht in unsere Partei eintreten. Der Präsident von Eintracht Frankfurt hat das - mit anderen Worten - gesagt. Denn wenn ihr AfD austauscht und Jude nehmt, merkt man erst die brutale, menschenverachtende und sicherlich strafrechtlich relevante Qualität seiner Äußerung.

    Was man auch nicht verwechseln darf: Parteien wie DIE LINKE und die NPD werden extremistisch eingestuft und werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Die AfD wird so behandelt wie die CDU oder SPD. Und das entscheidet zum Glück nicht der Präsident von Eintracht Frankfurt oder Journalisten, sondern die im Grundgesetz benannten Behörden.

    Der Fischer ist ein Fall für den Verfassungsschutz. Solche Umtriebe muss man hinterfragen. Undemokratisch, menschenverachtend und aufhetzerisch. Gut, dass wir in einem Rechtsstaat leben, der wird eins auf die Mütze bekommen. Und das ist auch gut und richtig so! Wehret den Anfängen! So hat das 33 auch angefangen, dass Menschen aufgrund ihrer politischen Einstellung verfolgt oder entrechtet wurden!
  • Alles für Schalke 07.01.2018 00:37 Uhr
    @goleo: Sorry, der FC St. Pauli unterstützt linke Nazis! Ich kenne keinen Verein, der als Verein rechte Nazis unterstützt. FC St. Pauli für sein Engagement gegen Rechtsextremismus zu loben hieße den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen.
  • goleo 07.01.2018 21:35 Uhr
    Ich frage mich, was es zu diskutieren gibt, wenn ein Präsident äußert, dass es solange er Präsident ist, es keine Nazis in seinem Verein geben wird. - Über die Ausrichtung der AfD braucht man auch nicht mehr zu diskutieren.- Weiter ist ein Fußballverein keine öffentliche Institution, sondern ein Verein. Was er möchte und nicht möchte, darf er wohl doch noch definieren. - Das die AfD gerne provoziert und sich dann als Opfer darstellt ist auch nicht neu. Extremismus in jegliche Richtung ist generell zu verurteilen. Wer sich gegen eine extremistische Partei stellt, ist mir grundsätzlich erst einmal sympathisch.

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