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VfB Speldorf siegt wieder auswärts
Tor-Show von Esad Morina

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Foto: Thorsten Tillmann

Mit drei Treffern sorgt der Stürmer dafür, dass der VfB Speldorf auswärts eine Macht bleibt. In der zweiten Hälfte sind die Mülheimer zu passiv.

Esad Morina konnte es nicht fassen. Als seine Mitspieler vom VfB Speldorf bereits den Torschrei auf den Lippen hatten, verfehlte der Stürmer aus kurzer Distanz, aber auch aus spitzem Winkel das Tor. Es wäre der 1:1-Ausgleich für den VfB im Oberliga-Spiel beim SC Düsseldorf-West gewesen. Doch der 20-Jährige sorgte selbst dafür, dass am Ende der Partie niemand mehr über diese Szene aus der 23. Minute sprach. Er war der Matchwinner beim 4:2 (3:1)-Sieg.

Denn im Alleingang machte der Angreifer zwischen der 29. und der 41. Minute aus einem 0:1-Rückstand eine 3:1-Pausenführung und legte den Grundstein dafür, dass der VfB auswärts eine Macht bleibt. Der Sieg war der fünfte in Folge auf fremden Plätzen.

Düsseldorfer kommt beim 1:0 zu einfach zum Kopfball

Dabei verlief der Start gar nicht gut. Nach einer Ecke kam Rico Weiler fiel zu einfach zum Kopfball – 1:0 für Düsseldorf. Zwar hatte danach Janis Timm die erste Möglichkeit für den VfB, doch die Grün-Weißen hatten in der 16. Minute nach einem Konter Glück, nicht mit 0:2 ins Hintertreffen zu geraten.

Offenbar angestachelt von seiner ersten ausgelassenen Chance drehte Esad Morina nach einer guten halben Stunde richtig auf. Als die Düsseldorfer eine Situation nicht klären konnten, zog er aus gut 20 Metern Entfernung ab. Nur drei Minuten später führte sein tückischer Aufsetzer sogar zur 2:1-Führung. Nachdem André Panz bei einer Riesenchance von Simon Deuß gerade rechtzeitig zur Stelle war, präsentierten sich die Speldorfer in Person ihres Mittelstürmers eiskalt – nach einem Konter überlupfte Morina SC-Keeper Sebastian Siebenbach zum 3:1.

Speldorfer wollen das Ergebnis nur noch verwalten

„In der zweiten Halbzeit wollten wir das Spiel leider nur noch verwalten“, bemängelte Trainer Christian Mikolajczak später. Die Düsseldorfer erarbeiteten sich phasenweise Chancen im Minutentakt. Einer wie Morina fehlte den Hausherren aber an diesem verregneten Mittwochabend.

Es dauerte bis zur 86. Minute, ehe der Anschlusstreffer fiel. In der Nachspielzeit machte Pierre Nowitzki nach einem Doppelpass mit Alexandros Armen alles klar. „Im Prinzip war der Sieg auch verdient“, meinte Christian Mikolajczak.

Halle Mülheim, Halle Mülheim
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