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VfL-Einzelkritik
Ein Australier mit Eiseskälte

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Robbie Kruse, Robbie Kruse
Foto: firo

Der VfL bochum gewann beim SSV Jahn Regensburg mit 1:0. Der Sieg war aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung verdient.

Die Einzelkritik im Überblick:

Felix Dornebusch (2): Obwohl er sich in der 8. Minute eine Hüftverletzung zuzog, wirkte er sicher und zeigte sich bei eine Fülle von Standardsituationen einmal mehr souverän. Eine überzeugende Leistung, bei der am Ende die verdiente Null stand.

Jan Gyamerah (3): Hat sich längst zu einem festen Bestandteil der Abwehr gemausert. Er überzeugt durch kluges Stellungsspiel, Tempo und geschicktes Zweikampfverhalten.

Anthony Losilla (3): Zentral vor der Defensive, aufgrund seiner Kopfballstärke ein wichtiger Bestandteil. Mit ihm ist die Abwehr mittlerweile zu einer festen Größe geworden. Nur drei Gegentore kassierte der VfL in den letzten sechs Spielen.

Felix Bastians (3): Er zeigte seine wahre Stärke diesmal in der Defensive, nahm sich in Sachen Offensivaktionen merklich zurück, was deutlich dazu führte, dass die Bochumer Deckung dem Druck der Regensburger standhielt. Er scheute sich auch nicht den Ball einmal rustikal auf die Tribüne zu befördern.

Stefano Celozzi (3): Eine solide Partie. Er gewann viele Zweikämpfe - Zweikampfquote 82 Prozent, Bestwert - im Mittelfeld, war aufgrund des Spielverlaufs in der Defensive eingebunden und konnte deshalb der Offensive nicht wie zuletzt größere Impulse geben.

Vitaly Janelt (2): Eine Idealbesetzung im zentralen, defensiven Mittelfeld. Wenn er gesund ist, gehört er zwingend in die Startformatione. Das beweist er immer wieder. Sein Zweikampfverhalten ist für den VfL goldwert.

Kevin Stöger (3): Er leitete bereits in der 7. Minute mit einem Traumpass das Tor des Tages ein. Ansonsten aber nicht so durchschlagskräftig wie zuletzt. Bei allen kämpferischen Akzenten blieb die Kreativität bei ihm diesmal hinter den Erwartungen zurück.

Danilo Soares (2,5): Er zeigte sich diesmal mehr als in der Vergangenheit. 88 Ballkontakte bewiesen dies. Er besann sich diesmal auf seine fußballerischen Möglichkeiten und fand die richtige Mischung zwischen Eigeninitiative und klugen Abspielen.

Johannes Wurtz (3,5): Eine starke kämpferische Leistung, wobei auffiel wie sehr er sich um die Defensive mühte. Für einen Offensivmann mit einer erstaunlichen Maloche nach hinten.

Lukas Hinterseer (2,5): Mit Abstand der gefährlichste VfL-Angreifer. Er schmälerte seinen starken Auftritt, weil er in beiden Hälften jeweils eine hochkarätige Möglichkeit liegen ließ. Ansonsten ein bärenstarker Auftritt.

Robbie Kruse (2,5): Beim Tor des Tages bewies er einmal mehr seine Antrittsschnelligkeit, inklusive Eiseskälte vor dem Tor. Allerdings merkt man dem Australier an, dass er aufgrund von zwei Knieverletzungen zwei Monate nicht im regelmäßigen Training stand. Da ist noch Luft nach oben.

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