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Irres Finale beschert Homberg Last-Minute-Ausgleich

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VfB Homberg, Stefan Janßen, Oberliga Niederrhein, Saison 2017/18, VfB Homberg, Stefan Janßen, Oberliga Niederrhein, Saison 2017/18
Foto: Jörg Schimmel

Am sechsten Spieltag der Oberliga Niederrhein trennten sich der VfB Homberg und der Cronenberger SC mit 2:2-Unentschieden (0:0). Die Schlussphase hatte es in sich.

Mit einer offensiven Homberger Ausrichtung sollte gegen Angstgegner Cronenberg nach dem Überraschungserfolg in Hiesfeld der zweite Sieg in Serie gelingen. Doch die Wuppertaler Vorstädter gehören nun wahrlich nicht zu den Lieblingsgegnern der Gelb-Schwarzen. Von zehn Pflichtspielen gelang den Hombergern seit 2003 nur ein Sieg gegen Cronenberg.

Mangelnde Chancenverwertunge kostet den Sieg

Die Gastgeber spielten voll auf Sieg und waren von Beginn an tonangebend. Nur in Sachen Chancenverwertung mangelte es der Mannschaft von Trainer Stefan Janßen über 90 Minuten zu sehr. In der 55. Minute köpfte Mohammed Hashim einen abgefälschten Freistoß zur völlig überraschenden Gästeführung ein. Die Gastgeber waren nicht beeindruckt und spielten weiter stark nach vorne. Die Janßen-Elf legte dabei ein Powerplay hin und kam in der 76. Minute zum hochverdienten Ausgleich durch Julian Dertwinkel. Homberg drückte auf den Sieg, agierte dabei jedoch wohlmöglich einen Tick zu übermütig. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich nutze wieder Mohammed Hashi einen Cronenberger Konter zur erneuten Führung.

Erst in der hochdramatischen Schlussphase staubte Timo Welky nach einem von drei Homberger Aluminium-Treffern zum hochverdienten 2:2-Endstand ab. „Der Gegner hat zwei Mal aufs Tor geschossen und macht zwei Tore“, war VfB-Trainer Janßen fassungslos. „Wenn wir nichts mitgenommen hätten, wäre das ein Witz gewesen! Alles andere als ein Sieg für uns ist unverdient“, ärgert sich Janßen, der seiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen kann. Der Last-Minute-Punkt war laut dem Trainer sehr wichtig für seine Mannschaft. Am Sonntag trifft Homberg im nächsten Heimspiel auf Schwarz-Weiß Essen.

Ich hätte auch das Stadion abreißen können!

Cronenberg-Trainer Peter Radojewski

Sein Gegenüber Peter Radojewski war völlig bedient, schon die letzten Minuten forderte der CSC-Trainer vehement den Abpfiff von Schiedsrichter Donath. „Das ist enorm bitter, aber so ist Fußball eben“, äußert sich der 48-Jährige niedergeschlagen, der dennoch einen aufopferungsvollen und hocheffektiven Auftritt seiner Mannschaft gesehen hat. „Natürlich haben wir auch etwas Glück gehabt“, gibt der Ex-Profi zu, der sich vor allem für seinen Doppeltorschützen Mohammed Hashim freut. Verärgert war Radojewski über das Verhalten einiger Spieler nach dem bitteren Ausgleichstreffer. Herve Diankanu rastete nach dem Tor völlig aus und sah die Gelb-Rote-Karte. „Die Jungs waren teilweise zu arg emotional. Ich hätte in diesem Moment auch das Stadion abreißen können“, sagt der Trainer enttäuscht. Für den CSC geht es am Sonntag beim SC West weiter.

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