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BVB-Einzelkritik
Dortmund gegen Tottenham viel zu harmlos

(2) Kommentare
Borussia Dortmund, BVB, Christian Pulisic
Foto: firo

1:3 (1:2) verlor Borussia Dortmund das Auftaktmatch in der Champions League gegen Tottenham Hotspur.

Die BVB-Profis in der Einzelkritik:

Roman Bürki (5): Hatte zwar nicht viel zu tun, aber was auf sein Tor kam, war auch drin. Auch weil er beim 0:1 die kurze Ecke beim Schuss von Son viel zu weit offen ließ (4.). Beim 1:2 stand er ebenso nicht perfekt (15.). Das 1:3 konnte er hingegen nicht verhindern.

Lukasz Piszczek (4-): Fehlte vor dem 0:1 auf der rechten Seite, nachdem er vorne den Ball verloren hatte. Auch beim 1:3 orientierte er sich falsch nach innen, so dass Kane rechts freie Bahn hatte (59.). Harmonierte offensiv dafür gut mit Yarmolenko: vor dem 1:1 spielten die beiden auf der rechten Seite den Gegner gemeinsam aus.

Sokratis (4-): Erwischte nicht seinen besten Tag: ließ Son zu viel Platz beim 1:0 und machte ihm damit die Schussbahn frei. Viel zu leichtsinnig dann im Duell mit Kane an der Mittellinie vor dem 2:1 (15.). Hob später das Abseits auf (50.) und hatte Glück, dass Son den Ball beim Abschluss nicht richtig traf.

Ömer Toprak (4+): Spielte in der Viererkette noch den besten Part. Die Abstimmung mit den Teamkollegen war aber noch nicht perfekt. Jeremy Toljan (3-): Zeigte ein unaufgeregtes Spiel. Aufmerksam im Zweikampf gegen Son (71.), den er im Strafraum abgrätschte.

Mahmoud Dahoud (4): Unauffällig, aber durchaus bemüht. Muss auf dem Platz noch seine Rolle zwischen den vielen kreativen Köpfen finden.

Nuri Sahin (3-): Setzte vor dem 2:1 (15.) Kane beim Zweikampf zu wenig entgegen. Nach vorne dafür mit einem guten Spiel, ständiger Aktivposten, der entweder die Mitspieler in Szene setzte, oder selbst den Abschluss suchte.

Shinji Kagawa (3): Wirbelte in der gegnerischen Hälfte. Vor dem Ausgleich mit dem Auge für Yarmolenko im Rückraum, den er perfekt durch sein Zuspiel in Szene setzte (11.). Machte dann aber Platz für Mario Götze, der frischen Wind bringen sollte (66.).

Andrej Yarmolenko (3+): Sorgte für Tempo über die rechte Seite und zeigte seine Qualität beim Ausgleich: Sein Schuss von der Strafraumkante passte genau. Kam nach Zuspiel von Sahin am langen Pfosten ein bisschen zu spät (27.). In der zweiten Hälfte – wie alle Dortmunder – dann etwas verhalten in der Vorwärtsbewegung.

Pierre-Emerick Aubameyang (3): Ihm fehlte etwas das Glück. Kurz vor der Pause wäre er besser weggeblieben: Beim Versuch von Pulisic kam er aus dem Abseits. Nicht so beim 2:2, dass ihm fälschlicherweise aberkannt wurde. Hatte dann noch mal eine dicke Chance zum 2:3, die Lloris aber klärte (70.)

Christian Pulisic (3): Kam diesmal über die linke Seite – und war aktiv wie immer. Nach einer halben Stunde hätte er es vielleicht selbst versuchen sollen, statt auf Auba abzuspielen: Nach einem Pass in die Spitze spielte er seine Schnelligkeit perfekt aus.

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  • Kloppi 14.09.2017 07:26 Uhr
    Zu Brav und sich viel zu selbst sicher . Hinten außer Tolijan Note 6 . Dann kommen noch solche Schwachsinn Auswechslungen dazu Wie kann man Kagawa raus nehmen und den nicht Fitten Götze bringen . Jarmolenko muss als Guter Kopfball Spieler die Ecken von Rechst schlagen und glaub das die Tage der Champions League für den BVB schon jetzt auf ein Minimum gefallen sind . Wenn das so weiter geht wird Bosc nicht lange im Amt bleiben.
  • Hitzfeld09 14.09.2017 09:51 Uhr
    Experiment misslungen, Patient im kritischen Zustand ...

    Wie grenzenlos naiv sich Trainer und Team angestellt haben:
    4 neue Spieler in der Startelf im wichtigsten Spiel der Hinrunde, nämlich dem ersten Finale um Platz 2 in der CL-Gruppe, das ist ziemlich arglos.

    Vom anfängerhaften Abwehrverhalten aller Defensivspieler will man erst gar nicht anfangen.

    Schnelles Umschaltspiel habe ich wieder nur vom Gegner gesehen.

    Ist das der Offensivfußball, den Bosz angeblich bringen soll?

    Sorry, aber Herr Bosz ist zwar sympathisch - aber als Trainerfuchs und als Motivator astronomisch weit entfernt von Klopp und Tuchel ...

    Die Spielerkauferei und -verkauferei von Susi bringt nix, wenn man nicht auch einen Supertrainer hat, der in Ruhe ein schlagkräftiges Team aufbaut und es siegesgeil macht.

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