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Dreifacher Deuß schockt Schonnebeck zum Start

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Foto: Michael Gohl

Am ersten Spieltag der Oberliga Niederrhein hat es direkt mal eine dicke Überraschung gegeben. Der SC Düsseldorf-West schlägt Vizemeister SpVg Schonnebeck mit 4:1 (2:1).

Mit dem Schlusspfiff suchten die Schonnebecker den schnellstmöglichen Weg runter vom Platz und rein in die Kabinen. Es war ein Tag zum Vergessen für die Spielvereinigung, die vor allem in Person von Simon Deuß ihren Gegner fand. Der Stürmer der Düsseldorfer war gleich drei Mal zur Stelle und schockte die Essener kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Doppelpack. „Es war ein sehr gelungener Tag für uns. Damit hätte ich selber nicht gerechnet“, gestand der Torjäger nach der Partie.

Düsseldorfer Doppelschlag kurz vor der Pause

Und es lief ab der 40. Spielminute tatsächlich einfacher als gedacht für die Gäste aus der Landeshauptstadt. Zuvor war der Favorit durch Knipser und Kapitän Marc Enger nicht ganz unverdient in Führung gegangen (20.), offenbarte in der Folge aber immer wieder Lücken in der Defensive. Das wussten die Gäste zu nutzen, als Deuß zum ersten Mal zur Stelle war. Nach einer scharfen Hereingabe verlängerte Schonnebecks Engelberg unglücklich auf den zweiten Pfosten, wo Deuß die Kugel über die Linie drückte (42.). Nur wenige Augenblicke später stach der Stürmer wieder zu, vollendete nach einer unglücklichen Vorarbeit von Essens Thomas Denker (45.). Binnen drei Minuten war die Partie gedreht und Schonnebeck geschockt.

Es kam aber noch schlimmer für die Hausherren. Kaum war der zweite Durchgang angepfiffen, entschied Schiedsrichter Fasihullah Habibi auf Elfmeter. Zuvor waren Torhüter Andre Bley und Dennis Ordelheide zusammengeprallt. Als wäre der Elfmeter nicht schon Strafe genug für die Essener, musste Linksverteidiger Georgios Ketsatis noch mit der Roten Karte wegen einer Tätlichkeit runter. Deuß erhöhte auf 3:1 (56.) und sorgte damit für die Vorentscheidung.

Ich habe mit unserem Co-Kapitän schon gewettet, weil ich erstmals keine komplett schwarzen Schuhe mehr habe, das jetzt 15 Saisontore hermüssen

Simon Deuß

In einer emotionalen Schlussphase kam Schonnebeck nur noch selten vor das Tor, hätte durch Enger aber den Anschluss erzielen können (65.). Doch erfolgreich waren wieder die Gäste, die durch Fabian Stutz zum 4:1-Endstand kamen (84.). Dementsprechend gut gelaunt waren die Düsseldorfer nach dem Spiel, natürlich auch der Drei-Tore-Mann Simon Deuß: „Ich habe mit unserem Co-Kapitän schon gewettet, weil ich erstmals keine komplett schwarzen Schuhe mehr habe, das jetzt 15 Saisontore hermüssen. Das ist so mein persönliches Ziel“, sagt der Stürmer mit den dunkelbau-schwarzen Schuhen und lachte.

Sein Trainer Markus John war ebenfalls glücklich: „Wir haben uns nicht aus dem Konzept bringen lassen, wollten auch nach dem Rückstand weiter Fußball spielen. Die Rote Karte und der Elfmeter haben uns dann natürlich in die Karten gespielt.“ Und bei seinem Gegenüber Dirk Tönnies werden die Sorgen immer größer. Die ohnehin schon arg dezimierte Defensive muss jetzt auch auf Ketsatis verzichten. Seine Bilanz: „Wir haben unter dem Strich verdient verloren. Wir haben zu wenig gemacht und das Fußballspielen aufgegeben. Die zwei Gegentore vor der Pause waren natürlich sehr, sehr ärgerlich und der Knackpunkt.“

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